Die Palliativversorgung – jender Teil der Gesunheitsversorgung der sich an Menschen mit unheilbaren oder lebensbedrohlichen Krankheiten richtet – ist stukturell unterfinanziert. Der Kanton Bern will nun mehr Geld in die Palliativversorgung investieren. Dazu hat er gestern eine neue Teilstrategie veöffentlicht. Auch die Versorgung von Kindern und Jugendlichen soll sichergestellt werden. Im Beitrag gibt Gundekar Giebel, Mediensprecher der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern (GSI) Auskunft darüber, wo es Fortschritte gibt, und wo weiterhin Lücken bestehen.Claudia Zürcher-Künzi ist Geschäftsleiterin von Palliative Bern, der kantonalen Sektion von Palliative Schweiz. Sie wurde mit weiteren Fachpersonen bei der Entwicklung der kantonalen Teilstrategie befragt. Im Interview erzählt sie, was sie von der Teilstrategie hält.Kinderschutz Schweiz verzeichnet einen massiven Anstieg von pädokriminellen Inhalten im Netz. Das zeigen die gestern publizierten Zahlen vom vergangnenen Jahr der Online-Meldestelle Clickandstop.ch von Kinderschutz Schweiz. Im Beitrag gehen wir den Gründen für diesen Anstieg nach.
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Folge vom 10.04.2026Der Kanton Bern will die Palliativversorgung stärken
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Folge vom 09.04.2026Rechtsextreme mischen bei Fahndung der Kantonspolizei Bern mitIn den vergangenen Jahren kriselte es in den Kitas der Stadt Bern. In den letzten 5 Jahren haben die städtischen Kitas ein Defizit von insgesamt fast 9 Millionen Franken geschrieben. Wie sieht die Situation bei den städtischen Kitas aktuell aus? Soeben publizierte der Gemeinderat eine Vorstossantwort, die einen Überblick verschafft. Dann geht es erneut um die Palästinadeo vom letzten Oktober. Bei der aktuellen Öffentlichkeitsfahndung haben vermutlich Rechtsextreme Hinweise geliefert und dabei Gesichtssuchmaschinen angewandt, wie der Journalist Basil Schöni herausgefunden hat. Schliesslich: Wie kann man am Radio über bildende Kunst sprechen? Wir versuchen es, ganz zu Ende der heutigen Sendung, im BKA on Air gibt es ein Bild für die Ohren: Redaktorin Melina Tenisch hat das Thunpanorama besucht. Mitgebracht hat sie eine poetische Bildbetrachtung zu einer Arbeit der Künstlerin Susanne Keller.
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Folge vom 08.04.2026Wahlen in Ungarn: Ein Sieg Magyars bedeutet kein SystemwechselNächsten Sonntag wählt Ungarn ein neues Parlament – und zum ersten Mal seit 16 Jahren könnte der amtierende Präsident Viktor Orbán verlieren. In den Meinungsumfragen liegt der Herausforderer Péter Magyar derzeit vorne, der Wahlsieg ist ihm aber keineswegs sicher – nicht zuletzt auch aufgrund des von Orbán in den vergangenen Jahren vorangetriebenen Umbaus des Wahlsystems. Selbst im Fall eines Wahlsiegs von Magyar ist nicht mit einem Systemwechsel zu rechnen, erklärt Péter Techet, promovierter Jurist und Historiker, am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) in Wien.El Salvador war lange bekannt für blutige Bandengewalt. Seit der Präsident Nayib Bukele vor 4 Jahren den Ausnahmezustand verhängt hat, ist die Gewalt der Banden stark zurückgegangen. Das Sicherheitsgefühl vieler in El Salvador hat sich stark verbessert. Doch diese Sicherheit hat eine Schattenseite. Die Regierung unter Bukele geht im Ausnahmezustand höchst autoritär vor.
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Folge vom 07.04.2026Sicherheitspolitische Strategie 2026: Die GSoA sieht WidersprücheDie Sicherheitspolitische Strategie 2026 ist die Grundlage der Schweizer Sicherheitspolitik. Derzeit ist das Papier in der Vernehmlassung. Das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS) spricht in diesem Strategiepapier von umfassender Sicherheit. Damit ist eine Sicherheit gemeint, die weit über militärische Aufgaben hinausgeht. Die Gruppe Schweiz ohne Armee GSoA übt Kritik. Sie findet die Strategie stellenweise widersprüchlich.Wie geht die Jugend in Deutschland mit dem zunehmenden Rechtsruck um? Wie organisieren sich Schüler*innen und Auszubildende, um den Wahlerfolgen der AfD und der Diskursverschiebung nach rechts entgegenzutreten? Diesen Fragen geht der Film «Generation Antifa» (2026) nach. Der Dokumentarfilm ist seit wenigen Wochen frei zugänglich im Internet zu sehen. Das Gespräch mit dem Filmemacher Tobias Sylvan haben die Kolleg:innen von Radio Corax in Halle geführt.