Wenn man sich selbst nicht den nächtlichen Schlaf raubt, kann ein Mittagsschlaf eine gute Sache sein. Vorsicht ist bei älteren Leuten geboten, die während der Nacht weniger Schlaf brauchen, früher zu Bett gehen und schlussendlich viel zu früh aufwachen.
Ein Powernap, ein zehn- oder zwanzigminütiger kurzer Schlaf, bei dem man nicht in die Tiefschlafphase kommt, kann der Regeneration dienlich sein.
«Den Mittagsschlaf zu verteufeln wäre falsch», sagt der Neurobiologe und Schlafforscher Albrecht Vorster. Hören Sie selbst, was einen guten Mittagsschlaf oder Powernap ausmacht.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 29.10.2026Mittagsschlaf oder Powernap - gut oder schlecht?
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Folge vom 28.10.2026Durchschlafstörungen - was man dagegen tun kannNachts aufzuwachen, ist völlig normal. Wer in den frühen Morgenstunden eine Lebenskrise schiebt, tut gut daran, aufzustehen und die plagenden Gedanken zu Papier zu bringen. «Es gibt sogar Leute, die schlafen und meinen sie seien Stunden wachgelegen», sagt der Schlafforscher und Neurobiologe Albrecht Vorster. Wie beim Einschlafen: Kein Stress, wenn man nachts mal aufwacht - das tun wir sowieso. Wer hellwach liegt und üble Gedanken über sich kreisen sieht: am besten aufstehen und diese Niederschreiben. «So nimmt man ihnen den Schrecken», sagt der Experte. Wer unter ernsthaften Schlafstörungen leidet, tut gut daran, ein Schlafprotokoll zu führen. Dieses kann bei einer späteren medizinischen Abklärung wertvolle Hilfe leisten.
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Folge vom 27.10.2026Einschlafstörungen - was kann man dagegen tun?Im Bett soll grundsätzlich geschlafen werden. Und nicht hellwach auf den Schlaf gewartet werden. Deshalb tut man gut daran, erst dann ins Bett zu gehen, wenn einem die Augen zufallen. «Viele meinen, sie müssen unbedingt acht Stunden schlafen», sagt der Neurobiologe und Schlafforscher Albrecht Vorster. Er lehrt heute an der Uni Marburg, war aber lange Jahre Leiter des Sleephouse am Berner Inselspital. «Sieben Stunden reichen vollkommen. Einigen sogar sechs», sagt der Experte. Deshalb: Kein Stress, wenn man nur auf sechs Stunden kommt. Und kein Stress beim Einschlafen. Besser via Sofa ins Bett wechseln und dann selig einschlafen.
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Folge vom 26.10.2026Umstellung von Sommer- auf Winterzeit ist einfacher als umgekehrtTrotzdem kommen einige durcheinander, wenn uns im Herbst eine Stunde geschenkt wird. Sollen wir nun zur gleichen Zeit ins Bett oder dürfen wir eine Stunde länger herumtrödeln? Für Albrecht Vorster, Neurobiologe und Schlafforscher bringt die Zeitumstellung den Lebensrhythmus durcheinander. Im Herbst allerdings etwas weniger, als im Frühling, wenn uns eine Stunde fehlt. «Es macht sicher keinen Sinn, nach der Zeitumstellung eine Stunde früher zu Bett zu gehen.» Wach im Bett liegen, ist für ein zeitiges Einschlafen kontraproduktiv.