Nassfutter oder Trockenfutter? Und brauchen Katze und Hund wirklich «Indoor Steril Senior»-Futter? Tierernährungs-Expertin Annette Liesegang erklärt, was sich für wen eignet.
Nassfutter oder Trockenfutter?
Für Katzen empfiehlt sich eine Kombination: Nassfutter morgens und abends, Trockenfutter tagsüber zum Knabbern. Hunde vertragen beides gut – kleinere Rassen bevorzugen oft Nassfutter, bei grossen Hunden ist Trockenfutter auch aus praktischen Gründen sinnvoll.
Junior und Senior – kein Marketingtrick
Wachsende Jungtiere und ältere Tiere haben tatsächlich andere Nährstoffbedürfnisse. Wann der Wechsel sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal sagen – aufmerksame Tierhalterinnen merken es oft selbst. Im Zweifel lohnt sich eine Frage beim Tierarzt.
Indoor und Steril – warum das Sinn macht
Wohnungskatzen und kastrierte Tiere bewegen sich weniger und haben einen deutlich niedrigeren Energiebedarf. Energiereduziertes Futter verhindert, dass sie trotz kleiner Portionen zu viel Kalorien aufnehmen.
Die wichtigste Regel beim Futterkauf
Geht es dem Tier gut, hat es ein schönes Fell und einen festen Kot – dann beim bewährten Futter bleiben.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 01.09.2026Trockenfutter, Nassfutter, Spezialfutter: Was steckt dahinter?
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Folge vom 31.08.2026Haustiere richtig ernähren: Was Tierhalter oft falsch machenWelches Futter, genügend Hygiene und Wasser nicht vergessen! Tierernährungs-Expertin Annette Liesegang erklärt, worauf es beim Füttern von Haustieren wirklich ankommt und welche Fehler im Alltag am häufigsten passieren. Zu viel des Guten Das verbreitetste Problem: Tiere werden überfüttert und werden dick. Leckerli und Essensreste zählen zur Tagesration – und müssen entsprechend eingerechnet werden. Wasser wird unterschätzt Frisches, sauberes Wasser ist genauso wichtig wie das Futter selbst. Gerade Katzen trinken nur, wenn das Wasser wirklich frisch ist. Bei mehreren Tieren braucht es mehrere Wasserstellen. Schmutzige Näpfe machen krank Näpfe müssen regelmässig gereinigt werden. Bakterien setzen sich im Material fest und können zu ernsthaften Infektionen führen – auch bei Tieren. Futter verdirbt schneller als gedacht Falsches Lagern, zu langsames Verfüttern, Hitze: Auch Tierfutter kann verderben und Tieren schaden. Daran erkennt man gesunde Ernährung Normales Gewicht, schönes Fell, fester Kot und aufgewecktes Verhalten sind die besten Zeichen dafür, dass die Ernährung stimmt.
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Folge vom 28.08.2026Die SchlafapnoeWer sich am Morgen trotz Ausschlafen müde und abgeschlagen fühlt, könnte an einer Schlafapnoe leidern. Helfen kann ein Gerät oder Digeridoospielen. Müde, abgeschlagen, wie gerädert - so wachen viele auf, die unter einer Schlafapnoe leiden. «Eine langweilige Sitzung tagsüber und die Patientinnen und Patienten schlafen ein. Gefährlich ist besonders der Sekundenschlaf am Steuer, da gefährdet man auch noch andere», sagt Jörg Leuppi, Professor für Pneumologie am Kantonsspital Basel-Land in Liestal. Es gibt aber Hilfe. Zum einen kann Abnehmen helfen. Denn die erschlaffte Anatomie und ein bisschen Fettansatz im Hals-Rachenraum verursacht die Schlafapnoe. Als Folge wachen die Leidenden 20 bis 40 mal pro Nacht auf. Kein Wunder fühlen sie sich am Morgen wie gerädert. Didgeridoo-Spielen zeigt auch Erfolge. Es gibt aber auch Menschen, die schlank sind, und trotzdem an Schlafapnoe leiden. Ihnen kann ein Gerät helfen, das via Maske Zimmerluft in die Nase strömen lässt. «Patientinnen und Patienten berichten, dass sie seither morgens wie frisch geboren aufwachen.» Und das Einnicken an langweiligen Sitzungen gehört der Vergangenheit an.
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Folge vom 27.08.2026Die LungenentzündungLaien sagen gerne mal voreilig: Ich hatte eine Lungenentzündung. Eine Lungenentzündung ist gefährlich, ja kann sogar tötlich enden. Sie macht sich durch bestimmte Symptome bemerkbar. Häufig geht eine Lungenentzündung mit Fieber einher. «Nicht aber bei älteren Leuten», betont Jörg Leuppi, Professor für Pneumologie am Kantonsspital Basel-Land in Liestal. Eine Lungenentzündung zeigt sich auch durch Husten, Atemnot, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Deshalb sollte man bei diesen Symptomen den Hausarzt oder die Hausärztin aufsuchen. Diese misst dann auch die Entzündungswerte im Blut. Bildgebende Verfahren können dann den Befund bestätigen.