Auch im Judentum wird gefastet. 25 Stunden lang, zum Beispiel an Jom Kippur. Oder kürzer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Fasten dient im Judentum der Reinigung und soll mit Gott versöhnen.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 18.02.2026Fasten im Judentum will versöhnen und dient der Reinigung
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Folge vom 17.02.2026Fasten im Ramadan - da geht es auch um GemeinschaftBeim Ramadan geht es um ein klassisches sogenanntes Trockenfasten. Es wird weder gegessen, noch getrunken. Und dies solange es Tag ist. Das ist gar nicht so einfach, wenn der Ramadan im Sommer ist. Er verschiebt sich nach dem Mondkalender jedes Jahr um die zehn Tage. In diesem Jahr findet er von Mitte Februar bis Mitte März statt. Deshalb dürfte der Ramadan in diesem Jahr einigen Gläubigen leichter fallen. «Interessant ist beim Ramadan das Gemeinschaftsgefühl», sagt Sam Hug, ärztlich geprüfter Fastenleiter. Er leitet regelmässig auch christliche Fastengruppen. Das Gemeinschaftsgefühl kennt er deshalb nur zu gut. Während im Ramadan das tägliche Fastenbrechen in Gemeinschaft gefeiert wird, kennt Hug das Fastenbrechen nach einer Woche Fasten. Wobei er nicht auf Getränke verzichtet und während des Fastens einen Fruchtsaft oder eine dünne Suppe zu sich nimmt. «Spannend finde ich, dass hierzulande auch nichtgläubige Musliminnen und Muslimen fasten, weil sie das Fastenbrechen als Gemeinsamkeit stiftend empfinden.»
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Folge vom 16.02.2026Fasten in den Weltreligionen: Das ChristentumAn Aschermittwoch beginnt die christliche Fastenzeit, die bis Ostern dauert. Viele verbinden diese mit einer Fastenwoche, während welcher gefastet wird, also auf feste Nahrung verzichtet wird. Christliches Fasten bedeutet Verzicht, aber eigentlich nur auf eine liebgewonnene Sache. Sam Hug ist ärztlich geprüfter Fastenleiter, ausgebildet an der deutschen Fastenakademie. Er begleitet regelmässig Fastengruppen und ist immer wieder fasziniert davon, was für ein Leuchten auf den Gesichtern der Fastenden er auszumachen vermag. «Es ist nicht allein der Verzicht auf feste Nahrung für eine Woche», sagt Hug. «Der Verzicht auf etwas Liebgewonnenes im Alltag fällt oft viel schwerer.» Während des christlichen Fastens kann zum Beispiel auf Genussmittel wie Schokolade oder Kaffee verzichtet werden. Oder man macht ein Wasserfasten und verzichtet während 40 Tagen auf Süssgetränke.
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Folge vom 13.02.2026Wickel können bei Gelenkschmerzen helfenDie Hand ständig an der Computermaus, das geht ganz schön ins Handgelenk. Oder eine anstrengende Wanderung kann ganz schön in die Knie gehen. Helfen kann da ein Wickel. Natürlich kommt es zuerst auf die Ursache an, warum ein Gelenk schmerzt. Eine falsche Bewegung oder eine falsch Belastung? Am besten packt man das Übel bei der Wurzel. Das geht aber nicht immer. Sind die Schmerzen da, kann auch ein Wickel helfen. Vreni Brumm, Wickelexpertin, Dozentin in Sachen Wickel und diplomierte Pflegefachfrau empfiehlt als erstes einen nasskalten Wickel. Dafür nimmt man am besten ein Küchentuch aus Leinen. Denn Leinen speichert die Kälte des Wickels viel besser. Auch ein Quarkwickel aus Magerquark kann helfen. Dafür nimmt man zwei Esslöffel Magerquark, gibt sie auf ein Haushaltpapier und macht daraus ein Quarkpäckli. Das ganze deckt man mit einem Frotteetuch ab. Wem der Quarkwickel zu kalt ist, kann mit Lehmpulver einen Lehmwickel anrühren. Wichtig bei allen Wickeln, die Person, welche den Wickel erhält, bestimmt die individuelle Temperatur. Lehmpulver gibt es in Apotheken oder Drogerien. Buchtipp: Vreni Brumm, Madeleine Ducommun-Cappoini, Wickel und Kompressen. Alles Wissenswerte für Selbstanwendung und Pflegepraxis. at Verlag