Es ist der vierte Kriegswinter für die Menschen in der Ukraine. Sie versuchen mit der Kälte, der Zerstörung und der ständigen Angst klarzukommen. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex mit dem Arzt Matthias Werner aus Kirchzarten im Hochschwarzwald. Er fährt regelmäßig in die Ukraine, um den Menschen zu helfen.
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Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
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Folge vom 09.01.2026Helfen wo es nötig ist: Ein Schwarzwälder Arzt in der Ukraine
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Folge vom 09.01.2026Proteste im Iran: "Was sollen wir eigentlich noch ertragen?"Die Proteste im Iran werden stärker. Viele Menschen können ihre Führung nicht mehr ertragen. Entsprechend reagiert auch das Regime. Über diese Dynamik spricht SWR Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn mit der deutsch-iranischen Publizistin Gilda Sahebi.
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Folge vom 09.01.2026Sturmtief "Elli": Im Südwesten erst Regen, dann Schnee und GlätteSturmtief "Elli" macht sich bundesweit bereits deutlich bemerkbar. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz blieb es bislang vergleichsweise mild, begleitet von Regen und kräftigem Wind. In den Hochlagen gab es jedoch schon schwere Sturmböen: Auf dem Feldberg wurden bis zu 146 Kilometer pro Stunde gemessen, auch im Pfälzerwald traten orkanartige Böen auf. Kaltfront bringt Wetterumschwung zum Wochenende Der Südwesten liegt derzeit noch im Warmsektor des Tiefs, deshalb fällt zunächst überwiegend Regen. Bis zum Mittag können auch in tieferen Lagen stürmische Böen auftreten. Am Abend geht der Regen in höheren Regionen wie Eifel, Westerwald oder Hunsrück wieder in Schnee über. Für den Nachmittag und Abend wird vor erhöhter Glättegefahr gewarnt. Wintersportlich gesehen gibt es auch gute Aussichten: Der Sonntag gilt als bester Tag mit ruhigerem Wetter und teils sonnigen Bedingungen, besonders im Schwarzwald und in den Mittelgebirgen. Der Samstag bleibt wegen Wind und Glätte eher ungünstig.
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Folge vom 09.01.2026Gestohlene Bienen: Wie ein Imker durch Solidarität neuen Mut fandAls dem Imker Oliver Schumnig aus Gundersheim im vergangenen Sommer 16 Bienenvölker gestohlen wurden, war der Schock groß. Der finanzielle Schaden lag bei rund 16.000 Euro und auch emotional wog der Verlust schwer. Doch aus dem Tief entstand etwas, das Mut macht. Hilfe aus ganz Deutschland Nach einem Bericht im SWR meldeten sich zahlreiche Menschen, vor allem aus Imkerkreisen. Kolleginnen und Kollegen stellten sogenannte Ableger zur Verfügung: Junge Bienenvölker, mit denen Schumnig seine Imkerei Schritt für Schritt wieder aufbauen konnte. Zwar blieb die Honigernte im vergangenen Jahr gering, doch die Grundlage für einen Neustart ist gelegt. Besonders ermutigend war für Schumnig die Erfahrung, nicht allein zu sein: Die große Hilfsbereitschaft habe gezeigt, wie stark der Zusammenhalt in der Gesellschaft sein kann. Diese Erfahrung bestärkte ihn und seine Frau auch darin, an ihrem Konzept eines Hofladens auf Vertrauensbasis festzuhalten, trotz des erlebten Diebstahls. Positiver Blick in die Zukunft Für dieses Jahr blickt der Imker vorsichtig optimistisch nach vorn. Wenn die neuen Völker gut durch den Frühling kommen, steht einer guten Honigernte nichts im Weg. Und die Unterstützung von damals soll nicht vergessen werden: Die Bienenspender bekommen als Dank ein Glas Honig zurück.