„Ich erinnere mich“. So beginnt jeder Eintrag in dieser szenischen Collage. Stephan Krass führt subjektiv und assoziativ durch eine Nachkriegskindheit in der westfälischen Provinz bis zum jugendlichen Aufbruch in den 1970er Jahren. Die persönlichen Erinnerungsnotate verdichten sich zu einer bundesrepublikanische Gesellschaftsgeschichte, die auch dem familiären Schweigen über den Nationalsozialismus nachgeht.
Anja Brockert im Gespräch mit Stephan Krass
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 28.07.2024Stephan Krass – Die Stunde des Seepferdchens. Ein MemoRandom
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Folge vom 28.07.2024Lawrence Ferlinghetti – Notizen aus Kreuz und QuerLawrence Ferlinghetti war eine Größe der Beat-Generation. In San Francisco gründete er 1953 den legendären Bookstore und Verlag „City Lights“. Er war Dichter und Weltreisender in Sachen Literatur. Der Band „Notizen aus Kreuz und Quer. Travelogues“ versammelt Texte, die Ferlinghetti zwischen 1960 und 2010 unterwegs geschrieben hat. Eine Fundgrube für Freundinnen und Freunde der Beat-Literatur. Gespräch mit Frank Hertweck
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Folge vom 28.07.2024Kerstin Kohlenberg – Das amerikanische VersprechenDie langjährige Amerika-Korrespondentin der „ZEIT“, Kerstin Kohlenberg, zeigt in ihrem Buch „Das amerikanische Versprechen“ am Beispiel der Lebensgeschichten von drei Amerikanern, wie die eigene Biografie das Streben nach Glück bestimmt und wie unterschiedlich dieses Glück definiert wird. Rezension von Claudia Fuchs
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Folge vom 28.07.2024Michael Köhlmeier – Im Lande Uz. Gedichte„Im Lande Uz“ – Der österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier schreibt Lyrik über „wüste Jahre“ und prophezeit Kriegszustände auch in Gegenden, die noch als sicher gelten. Rezension von Carsten Otte