In Tokyo wird ein neues Gebäude für Straftäter errichtet – der „Tokyo Sympathy Tower“. In diesem dürfen Leicht- wie Schwerverbrecher ein recht beschauliches Leben führen. Das Gebäude plant die ehrgeizige Architektin Sara Makina. Doch mit den Moralvorstellungen im heutigen Japan, dem steten Einfluss des Englischen und mit ChatGPT hat die Architektin einige Probleme. Mit „Tokyo Sympathy Tower“ – ein Roman voll Witz, Ironie und Tiefsinn – gewann die Autorin Rie Qudan den renommierten Akutagawa-Preis – vergleichbar mit unserem Büchner-Preis.
Rezension von Andreas Puff-Trojan
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 14.08.2025Rie Qudan – Tokio Sympathy Tower
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Folge vom 11.08.2025Jean-Baptiste Andrea – Was ich von ihr weißHier ist alles in Stein gemeißelt: die Kunst ebenso wie die gesellschaftlichen Verhältnisse. Jean-Baptiste Andrea erzählt vom Aufstieg eines Genies und von dessen Lebensfreundschaft mit einer Frau, die sich nicht in die Rollenerwartungen fügen will. Rezension von Wolfgang Schneider
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Folge vom 08.08.2025Wasafiri Magazine. International Contemporary Writing – The UAE Issue (Heft Nr. 122)Literatur aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist hierzulande noch terra incognita. Wunderbar also, dass man mit der aktuellen Ausgabe des britischen Literaturmagazins „Wasafiri“ mehr über das Land, seine Literatur und seine Literaturlandschaft erfährt. Rezension von Claudia Kramatschek
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Folge vom 08.08.2025Dirk von Petersdorff (Hg.) – Der ewige Brunnen. Deutsche Gedichte aus zwölf Jahrhunderten„Der ewige Brunnen“ ist eine Anthologie, die deutschsprachige Gedichte aus 1.200 Jahren umfasst. Der Autor Uwe Wittstock ist mit dem Buch aufgewachsen und liebt es bis heute.