"Man kann doch nicht ohne Hoffnung leben", sagt der israelische Komponist Tzvi Avni, der in Tel Aviv lebt und die Eskalation im Nahen Osten hautnah miterlebt. Als Komponist positioniert er sich auf der Seite jener, die mit ihrer Kunst im Israel-Palästina-Konflikt versöhnen wollen. Seine Musik ist geprägt von Beziehungen zur jüdischen, arabischen und deutschen Musik. Im SWR2 Musikgespräch mit Michael Rebhahn spricht der 93-Jährige über seine Sicht auf den Nahostkonflikt und seine Hoffnung, mit Hilfe von Musik zur Verständigung und Versöhnung beizutragen.

Kultur & Gesellschaft
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Wir sprechen mit Künstlern, wir berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Entwicklungen im Musikleben und stellen Neues vom Musikmarkt vor.
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Folge vom 20.05.2021Der israelische Komponist Tzvi Avni und seine Sicht auf den Nahostkonflikt
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Folge vom 20.05.2021Der Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" findet digital stattAm 20. Mai beginnt der Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" - in diesem außergewöhnlichen Jahr erstmalig als Video-Wettbewerb. Die 2.250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich fürs Finale in Bremen und Bremerhaven qualifiziert haben, hatten es inmitten von Lockdown, Kontaktbeschränkungen und geschlossenen Musikschulen in diesem Jahr besonders schwer. Dass es dennoch funktioniert hat, davon konnte sich Marcus Caratelli an der Stuttgarter Musikschule überzeugen.
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Folge vom 19.05.2021Nachwuchsdirigentin Friederike Scheunchen aus Freiburg leitet den WDR-RundfunkchorDie Stimme ist das menschlichste und intimste Instrument, deswegen ist man als Chorleiterin mit dem Innersten Ich der Menschen verbunden. So beschreibt Friederike Scheunchen, die freiberufliche Dirigentin aus Freiburg, ihre Arbeit. Als Stipendiatin des deutschen Dirigentenforums leitet sie in einem Live-Stream den WDR-Rundfunkchor. Eine großartige Aufgabe, auf die sie sich freut.
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Folge vom 19.05.2021Die Biografie von Sir Peter Jonas "Oper für alle!"Es gibt sie, die schillernden Figuren, die in ihrem Metier für Aufruhr sorgen, weil sie Visionen entwickeln und ihr Umfeld anstacheln, um etwas Gemeinsames zu schaffen. Peter Jonas war eine solche Persönlichkeit. Als Intendant der Bayerischen Staatsoper München folgte er dem strikten Bekenntnis, nicht nur den Eingeweihten Zutritt zu gewähren. Sein Motto lautete: "Oper für alle!" Diesen Titel trägt nun auch die erste Biografie von Peter Jonas, die Autorin Julia Glesner verfasst hat. Ein Buch-Tipp von Christoph Vratz.