Im spanischen Sevilla hat heute die vierte UN-Konferenz für
Entwicklungsfinanzierung der Vereinten Nationen begonnen. Dort soll
darüber beraten werden, wie Hilfsprogramme künftig bezahlt werden
sollen. Ziel der UN-Mitgliedsstaaten ist es, auf der Konferenz die
sogenannte Verpflichtung von Sevilla ("Compromiso de Sevilla") zu
beschließen, ein neues Abkommen zur Entwicklungsfinanzierung. Unter
Präsident Donald Trump haben die USA sich weitgehend aus der
internationalen Entwicklungszusammenarbeit zurückgezogen. Zuletzt waren
auch in anderen Ländern wie Deutschland die Ausgaben für den
Entwicklungsetat gekürzt worden. Justyna Szambelan, Senior Policy
Advisor der Welthungerhilfe, nimmt in Sevilla an der UN-Konferenz teil.
Deutschlands Außenminister Johann Wadephul ist zu seinem
Amtsantrittsbesuch in die ukrainische Hauptstadt Kyjiw gereist. "Unsere
Rüstungszusammenarbeit ist ein echter Trumpf", sagte Wadephul über die
Zusammenarbeit Deutschlands mit der Ukraine in der Waffenproduktion.
Wadephul wird bei seiner Ukrainereise zum ersten Mal von Vertretern der
Rüstungsindustrie begleitet. Inwiefern können die deutsche und die
ukrainische Seite von einer vertieften Zusammenarbeit profitieren? Denis
Trubetskoy berichtet für ZEIT ONLINE aus der Ukraine und spricht im
Podcast darüber, welche Unterstützung das Land aktuell besonders
benötigt.
Was noch? Ein vergessener Teil der weiblichen Anatomie.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Vereinte Nationen: UN beraten über neues Finanzierungsmodell für
Entwicklungshilfe
Internationale Zusammenarbeit: 30 Organisationen warnen Regierung vor
Kürzung von Entwicklungshilfe
Entwicklungszusammenarbeit: Hilfswerke warnen Bundesregierung vor
Kürzungen im Kampf gegen Hunger
Ukraine: Wadephul kündigt in Kyjiw engere Zusammenarbeit mit der Ukraine
an
Liveblog: Russischer Krieg gegen die Ukraine: Außenminister Johann
Wadephul besucht in Kyjiw Kriegsschauplätze
WHO-Bericht: Jeder sechste Mensch von Einsamkeit betroffen
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Folge vom 30.06.2025Update: Ringen um die Finanzierung von Entwicklungshilfe
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Folge vom 30.06.2025Strategiepapier der Grünen: Der Versuch einer Kurskorrektur"Es gibt in Deutschland aktuell keine Mehrheit für progressive Politik" – so lautet die ernüchternde Bilanz der Grünenfraktionsspitze in einem neuen Strategiepapier. Auf sieben Seiten analysiert die Parteispitze, wie es dazu kommen konnte und wie die Partei den Kontakt zu der Wählerschaft wiederherstellen kann. Nach dem Wahlergebnis von 11,6 Prozent bei der vergangenen Wahl geht es bei den Grünen um Kurskorrekturen – auch mit Blick auf die Bundestagswahl 2029. Laut neusten Umfragen liegt die Linke inzwischen vor den Grünen – mit elf zu zehn Prozent. In einer Klausurtagung wollen die Grünen die Richtung für die kommenden Jahre festlegen. Gelingt den Grünen ein Neustart aus der Opposition heraus? Johannes Schneider, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT und ZEIT ONLINE, hat das Strategiepapier der Grünen gelesen. Im Podcast analysiert er, was das Papier über den aktuellen Zustand der Partei verrät und wie die Partei ihr Image als abgehobene Akademikerpartei ablegen will. Seit seinem Inkrafttreten Anfang 2023 sorgt es für Diskussionen: das deutsche Lieferkettengesetz. Das Gesetz verpflichtet größere Unternehmen dazu, entlang ihrer Produktionsketten auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu achten. Die Umsetzung ist komplex und voller bürokratischer Hürden. Nun scheint das Gesetz vor dem Aus zu stehen. Die neue Bundesregierung aus Union und SPD plant, es abzuschaffen und stattdessen durch eine abgeschwächte EU-Richtlinie zu ersetzen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Vorhaben im Mai bekräftigt. Wie stehen die Unternehmen zu dieser möglichen Änderung? Karin Finkenzeller, Autorin für ZEIT und ZEIT ONLINE, hat zum Lieferkettengesetz recherchiert. Im Podcast erklärt sie, worum es beim Lieferkettengesetz wirklich geht und was sein mögliches Ende bedeuten würde. Und sonst so? Steuervorteile für Serien, die in Kalifornien gedreht werden Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bündnis 90/Die Grünen: Viertstärkste Kraft bei der Bundestagswahl Franziska Brantner: "Wir wollen Visionen vorantreiben" Wahlumfrage: Linkspartei überholt die Grünen in Umfrage Lieferkettengesetz: Geliefert und zurückgeschickt Lieferkettengesetz: Damit schadet sich die Wirtschaft selbst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 29.06.2025Wer hat jetzt in der SPD das Sagen?30 Prozentpunkte Unterschied beim Wahlergebnis für den SPD-Vorsitz: Das muss Lars Klingbeil, der von weiten Teilen seiner Partei für die schwere Niederlage bei der Bundestagswahl mitverantwortlich gemacht wird, erst mal verkraften. Verschiebt sich mit der 95-Prozent-Wahl von Bärbel Bas an seiner Seite die Machtdynamik in der Partei? Außerdem steht diesem Sonntag auf dem Parteitag die nächste inhaltliche Debatte an: Die Delegierten diskutieren über ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD. Die Delegierten wollen die Prüfung eines solchen Schritts wohl offiziell unterstützen. Klingbeil und Justizministerin Stefanie Hubig, ebenfalls von der SPD, hatten sich bereits im Vorfeld dafür ausgesprochen. Innerhalb der Partei gibt es jedoch auch vereinzelt skeptische Stimmen. Neben der Neuwahl der Parteiführung stand auch die inhaltliche Ausrichtung der SPD und das umstrittene "Friedensmanifest" im Mittelpunkt. Wie mit prominenten Unterzeichnern des "Manifests" umgegangen wird, beschreibt ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Lautsch. Die deutsche Wirtschaft stagniert. Die Ursachen sind sinkende Produktivität, alternde Gesellschaften und ein gestörter Welthandel. Zugleich wächst die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Doch wie gravierend ist das Ausbleiben des Wachstums? Während Wachstumskritik meist in Zeiten des Wohlstands aufkommt, wird immer öfter diskutiert, ob auch ein alternatives und nachhaltiges Wachstum möglich ist. Der Ökonom Daniel Susskind plädiert für ein Modell, das grünes Wachstum mit technologischem Fortschritt verbindet. Entscheidend ist aus seiner Sicht, dass politische Entscheidungen zur Wachstumsbegrenzung auch von der Gesellschaft getragen werden. ZEIT-Wirtschaftskorrespondent Uwe-Jean Heuser ordnet ein, wie realistisch dieser Weg zu mehr Wachstum ist. Und sonst so: Die besten Mitbringsel aus der Heimat Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge Was jetzt? / SPD-Parteitag: Die SPD auf Seelenerkundung Parteitag der SPD: Sie wird abgefeiert, er abgestraft Bundestag: "Wir sind nicht naiv" SPD: Lars Klingbeil und Bärbel Bas zu SPD-Vorsitzenden gewählt SPD-Parteitag: Lars Klingbeil räumt bei SPD-Parteitag Fehler ein Lars Klingbeil: "Man blickt anders auf das Leben, wenn man kurz vor der Klippe stand" Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen SPD-Manifest: Lars Klingbeil weist Forderung nach Russland-Annäherung zurück Livestream: Aufrüstung: Milliarden für die Bundeswehr: Kann uns Geld beschützen? Bundesregierung: Was will die SPD jetzt sein? Parteitag der SPD: Was von der SPD übrig ist? Ein Apparat Deutsche Wirtschaft: Was in Deutschland schiefläuft Neunter Altersbericht: Die deutsche Gesellschaft wird älter – und pflegebedürftiger Zollstreit: Friedrich Merz dringt auf zeitnahes Zollabkommen zwischen EU und USA Deutschland-Monitor: 40 Prozent der Deutschen unzufrieden mit Demokratie Wirtschaftswachstum: Gibt es Wohlstand ohne Wachstum? Wirtschaftswachstum und Klimaschutz: Wir sollten nicht mehr über Wachstum reden Daniel Susskind: "Grünes Wachstum ist doch nicht umsonst" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 28.06.2025Spezial "Der Wahlkreis": Liefer-Mania – Wie die politische Mitte aus dem Loch kommen will"Liefern", das ist gerade das prägende Wort in der Politik. Alle Politiker der großen Koalition erklären, dass sie nun liefern wollen. Aber auch die Grünen betonen, dass sie in der alten Regierung nicht genug geliefert haben – und nun in der Opposition liefern wollen. Eine Politik, die liefert – das soll nicht zuletzt den Aufstieg der radikalen Rechten einbremsen. Aber was steckt hinter diesem Begriff? Welches Menschenbild? Welche Theorie davon, wie Politik funktioniert? In dieser Folge von "Was Jetzt? – Der Wahlkreis" blicken unsere Hosts Lisa Caspari, Robert Pausch und Paul Middelhoff auf das Konzept, über das auch in der US-Politik unter dem Schlagwort Deliverism seit einiger Zeit heftig diskutiert wird, und fragen sich: Honorieren es die Wähler wirklich, wenn Politiker "gute Politik" machen? Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Shownotes: Über das Scheitern des Deliverism ZEIT-Autor Bernd Ulrich über das verkorkste Menschenbild der Politiker der Mitte Ezra Klein kurz und knapp über sein neues Buch Ein lesenswerter Text über die inhaltliche Leere der Deliverism-Demokraten Ein Text, der Deliverism als politische Strategie begründet Was könnte an die Stelle des Deliverism treten? Ein interessantes Gespräch von Ezra Klein mit dem Demoskopen und Politik-Berater David Shor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.