Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen konnte die AfD ihr
Ergebnis von 2019 verbessern; in Thüringen um rund 10 Prozent. Dort
liegt der Landesverband, der als gesichert rechtsextrem gilt, mit über
33 Prozent der Stimmen vorne. Damit gewinnt die AfD zum ersten Mal in
der Parteigeschichte eine Landtagswahl. In Sachsen ist die CDU stärkste
Kraft geworden. Die Parteien der Ampelregierung haben schlecht
abgeschnitten. Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT
ONLINE, erklärt im Podcast, ob die Landtagswahlen eine Protestwahl gegen
die Bundesregierung waren und was die Ergebnisse für die Bundespolitik
bedeuten.
Nachdem die israelische Armee am Wochenende sechs tote Geiseln im
Gazastreifen gefunden hat, wächst in der israelischen Bevölkerung der
Druck auf die Regierung von Benjamin Netanjahu. Viele Menschen
kritisieren, dass die Regierung verhandlungsbereiter sein müsse, um die
verbleibenden Geiseln zu retten. Der Dachverband der Gewerkschaften hat
für den heutigen Montag zu einem Generalstreik in Israel aufgerufen.
Auch Verteidigungsminister Joaw Galant hat sich für eine schnelle
Einigung mit der Hamas ausgesprochen. Steffi Hentschke, die für ZEIT
ONLINE aus Tel Aviv berichtet, ordnet ein, ob der Druck auf die
Regierung etwas bewirken kann.
Und sonst so? Auch Affen geben sich Namen.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Landtagswahl in Thüringen: CDU und AfD beanspruchen Regierungsbildung in
Thüringen für sich
Landtagswahl in Sachsen: "Wir gehen in ergebnisoffene Gespräche"
AfD: Alternative für Deutschland
Sachsen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen – live
Thüringen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Thüringen –
live
Krieg im Nahen Osten: Armee birgt Leichen von sechs aus Israel
verschleppten Geiseln
Israelische Geiseln: Zu spät
Israel: Dachverband der Gewerkschaften ruft zu Generalstreik in Israel
auf
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Krieg in Israel und Gaza: Israels Verteidigungsminister fordert Sitzung
des Sicherheitskabinetts
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Folge vom 02.09.2024Ein folgenreicher Denkzettel für die Bundesregierung
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Folge vom 01.09.2024Wahlspezial: AfD-Sieg in Thüringen, knappe CDU-Führung in SachsenBis 18 Uhr haben die Menschen in Sachsen und Thüringen heute über einen neuen Landtag abgestimmt. Die Auszählung der Stimmen läuft noch bis in die Nacht, es gibt aber schon erste Hochrechnungen. Demnach liegt in Sachsen die CDU mit rund 31 Prozent knapp vor der AfD (rund 30 Prozent). Auf Platz drei folgt das BSW mit 12 Prozent. Die Linke verliert deutlich an Stimmen und muss um ihren Verbleib im Landtag bangen. Die SPD konnte ihr Ergebnis von 2019 leicht verbessern und kommt auf rund acht Prozent. Die Grünen schaffen es mit etwas über fünf Prozent der Stimmen gerade so, sich im Landtag zu halten. Die FDP ist, Stand jetzt, nicht mehr im Parlament vertreten. In Thüringen liegt die AfD mit gut 31 Prozent deutlich vorne. Die CDU kommt mit etwa 24 Prozent der Stimmen auf den zweiten Platz. Das BSW holt aus dem Stand rund 15 Prozent und liegt damit auch in Thüringen auf Platz drei. Die Linke verschlechtert ihr Ergebnis von 2019 deutlich und kommt nur noch auf knapp 12 Prozent. Die SPD folgt mit etwa sieben Prozent. Grüne und FDP sind nach jetzigem Stand nicht mehr im Landtag vertreten. Martin Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und ehemaliger Leiter der ZEIT im Osten, ordnet die ersten Hochrechnungen im Podcast ein. Er erklärt, welche Schwierigkeiten sich für die Regierungsbildung abzeichnen – und ob die Wahlen in Sachsen und Thüringen eine Zäsur für die Bundesrepublik sind. Die Podcastfolge wurde um am Sonntag, dem 1. September, um 18:30 Uhr aufgezeichnet. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Paulina KraftFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Thüringen: AfD in Thüringen deutlich vor der CDU, BSW bei 16 Prozent Landtagswahl in Sachsen: CDU in Sachsen knapp vor der AfD, Grüne müssen bangen Wahlen in Sachsen und Thüringen: Die Analyse der Hochrechnungen im Livestream Plan D Liveblog: Wähler in Ostdeutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 01.09.2024Was heute Abend bei den Landtagswahlen wichtig wirdIn Thüringen und Sachsen wählen die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag jeweils einen neuen Landtag. Im Fokus der Öffentlichkeit dürften dabei vor allem die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) stehen. Die AfD könnte Verfassungsänderungen künftig vielleicht blockieren. Für die CDU könnte eine mögliche Regierungsbildung schwer werden. August Modersohn, aus dem Leipziger Büro der ZEIT, blickt auf den bisherigen Wahlkampf zurück und erklärt, wie die Ergebnisse die Parteienlandschaft beeinflussen könnten. Die Mieten in Deutschland steigen seit Jahren. Die Bundesregierung wollte dem eigentlich Einhalt gebieten und plante 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen sowie das Mietrecht zugunsten der Mietenden zu ändern. Beide Vorhaben gelten inzwischen aber als gescheitert. Die ZEIT hat nun rekonstruiert, wie sich FDP und SPD beim Mieterschutz gegenseitig blockierten. Wieso hat der Kanzler nicht interveniert? Diese und weitere Fragen beantwortet Caterina Lobenstein, Redakteurin aus dem Dossier der ZEIT. Und sonst so? Dreijähriger Künstler verkauft seine Bilder für Zehntausende Euros. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen: Wozu ein starkes Abschneiden der AfD rechtlich führen kann Landtagswahl in Thüringen: Wird Thüringen unregierbar? Mietpreise: Die säumige Mietpartei Wohnungsmarkt: Braucht es eine strengere Mietpreisbremse? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.08.2024Spezial: "Hauptsache, ich wähle AfD und nicht das andere Gelumpe!"Plauen liegt da, wo Deutschland einen Knick nach rechts macht. Geografisch gesehen, aber auch politisch. Im Südwesten Sachsens, in der fünftgrößten Stadt des Bundeslandes, leben rund 64.000 Menschen. Bei der Europawahl im Juni haben 32 Prozent die AfD gewählt. Keine andere Partei hat mehr Stimmen erhalten. Auch bei der Landtagswahl am 1. September könnte die AfD gewinnen. Viele Menschen haben dieses Jahr zum ersten Mal die AfD gewählt. Isabel zum Beispiel. Das Vertrauen in die Politik hat sie schon lange verloren. Sie will einfach ihre Ruhe. Frieden, keinen Krieg. Vor einem Jahr hat sie noch ausgeschlossen, die AfD zu wählen. "Also mit denen geht es uns nicht besser. Definitiv nicht", hat sie damals gesagt. Aber seitdem hat sich etwas verändert. Bei der Europawahl und den Kommunalwahlen hat Isabel die AfD gewählt, erzählt sie. Dabei kann sie sich mit kaum einem Politiker der Partei identifizieren. Warum wählt sie eine Partei, die in Sachsen als gesichert rechtsextrem gilt? Kassem Taher Saleh schätzt Plauen und dessen Einwohner sehr. Sie hätten ihn zu dem gemacht, der er heute sei. Ein Grünenpolitiker mit einer Persönlichkeit, die stark sei, "resistent und mit einem gewissen Fell überzogen". Taher Saleh wurde im Irak geboren, aufgewachsen ist er in der sächsischen Stadt. Heute sitzt er für die Grünen im Bundestag. Die Partei gilt für viele Menschen in Sachsen als Feindbild. Wenn Taher Saleh mit Leuten aus Plauen über Politik ins Gespräch kommt, spürt auch er den Unmut über die Unterstützung der Ukraine. Da, sagt er, habe auch seine Partei einen Fehler gemacht, nicht genügend kommuniziert. Auch sein Fußballtrainer, der ihn sehr geprägt hat, wählt inzwischen AfD. "Der ist ein super Typ, der extrem große und viele soziale Kompetenz hat." Wie will er Menschen wie ihn überzeugen, nicht die AfD zu wählen? Wer sind die Menschen, die einer gesichert rechtsextremistischen Partei ihre Stimme geben wollen? Und was befürchten diejenigen, die zu der Mehrheit gehören, die nicht die AfD wählt? Um das herauszufinden, sind Pia Rauschenberger und Ann-Kristin Tlusty nach Plauen gefahren. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.