Ein Angriff auf das iranische Konsulat in der syrischen Hauptstadt
Damaskus schürt die Sorge vor einer Eskalation des Schattenkriegs
zwischen den verfeindeten Ländern Israel und Iran. Das Konsulat in der
syrischen Hauptstadt Damaskus war bei dem Angriff am Montag zerstört
worden. Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden wurden bei dem
Angriff mehrere ihrer Mitglieder getötet. Dazu sollen auch zwei ranghohe
Vertreter der Al-Kuds-Brigaden, einer Eliteeinheit der
Revolutionsgarden, gehören. Der Iran macht Israel verantwortlich und
droht mit Vergeltung. "Israel wird bestraft werden", sagte
Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Der UN-Sicherheitsrat kommt zu
einer öffentlichen Sitzung über den Angriff zusammen. Was bisher über
den Vorfall bekannt ist, erklärt Stella Männer im Podcast. Sie berichtet
für ZEIT ONLINE aus der Region. Außerdem ordnet sie ein, wie
wahrscheinlich eine weitere Eskalation zwischen dem Iran und Israel ist.
An dieser Niederlage redet der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan
nicht vorbei: "Leider haben wir nicht die Ergebnisse erzielt, die wir
uns gewünscht haben", sagte er am Sonntag nach den Kommunalwahlen in
seinem Land. Denn die konnte die oppositionelle CHP für sich
entscheiden. Die Partei holte 35 der 81 Bürgermeisterposten. Die AKP
gewann nur 24. Das erste Mal seit ihrer Gründung 2002 wurde sie nur
zweitstärkste Kraft. Eines der erklärten Wahlziele der AKP war es, das
Bürgermeisteramt in Istanbul zu gewinnen. Das holte aber erneut der
amtierende Bürgermeister Ekrem İmamoğlu mit deutlichem Vorsprung. Der
Journalist Can Külahcigil berichtet aus Istanbul und berichtet im
Podcast, wie die Menschen in der Türkei auf das Wahlergebnis reagieren.
Außerdem im Update:
Trotz der angespannten Haushaltslage – dem Bund fehlen nach dem
Verfassungsgerichtsurteil vom November 60 Milliarden Euro – hat
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) Steuersenkungen für das
laufende Jahr in Aussicht gestellt. Wie das funktionieren soll, erklärt
Mark Schieritz im Podcast. Er ist stellvertretender Leiter des
Politikressorts.
Was noch? Einer der besten Aprilscherze kam dieses Jahr vom Erzbistum
Bamberg.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lea Schüler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Syrien: Iran wirft Israel Tötung zweier Generäle in Syrien vor
Iranisches Konsulat in Syrien: Was über den Angriff auf das iranische
Konsulat bekannt ist
Kommunalwahlen in der Türkei: Türkische Wahlbehörde bestätigt Sieg der
Oppositionspartei CHP
Türkische Kommunalwahlen: Mehr als nur ein Stimmungstest für Erdoğan?
Bundesfinanzminister: Christian Lindner kündigt Steuerentlastung noch in
diesem Jahr an
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Folge vom 02.04.2024Update: Droht eine Eskalation zwischen Israel und dem Iran?
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Folge vom 02.04.2024Was von Butscha bleibtNur wenige Wochen nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte, wurde Butscha zum Sinnbild für die Brutalität dieses Krieges. Russische Soldaten hatten den Vorort von Kiew besetzt und töteten mehr als 400 Menschen. Sie folterten, erschossen und vergewaltigten Zivilisten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erinnerte in einer Rede an die Toten und rief zum Durchhalten auf. "Das Leben kann siegen", sagte Selenskyj. Christian Schweppe war kürzlich in Butscha und hat mit den Menschen vor Ort gesprochen. Er ist Autor für ZEIT ONLINE und berichtet im Podcast, wie die Bewohner Butschas ihr Leben wieder aufbauen. Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf die Crocus City Hall bei Moskau wurden unter anderem vier Tatverdächtige festgenommen, die aus Tadschikistan stammen. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hatte sich zu dem Attentat bekannt. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das wenig präsent, doch der "IS" rekrutiert vermehrt in Ländern Zentralasiens. Warum das so ist und wie die Perspektivlosigkeit junger Männer zur Radikalisierung beiträgt, weiß Marta Ahmedov, Autorin für ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, wie zentralasiatische Länder selbst mit der Radikalisierung umgehen. Und sonst so: Campino, Frontmann bei Die Toten Hosen, hält am Dienstag seine Antrittsvorlesung an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukraine-Krieg: Brutal hoffnungslos Krieg in der Ukraine Islamismus: Gesucht: Junge Männer für Terror Anschlag in Moskau: Neun Menschen in Tadschikistan festgenommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 01.04.2024Bulgarien: Grenzpatrouille im Auftrag der EUBulgarien und Rumänien sind seit Sonntag offiziell Teil des Schengenraums. Innerhalb des Schengenraums entfallen normalerweise die Grenzkontrollen, für Bulgarien und Rumänien gilt dies jedoch vorerst nur an den Flug- und Seehäfen. Vor allem Österreich sperrt sich bislang gegen eine vollständige Aufhebung der Kontrollen – wegen der hohen Zahl irregulärer Einreisen über die Balkanroute, so die Begründung. An den Landgrenzen werden also weiterhin Ausweispapiere kontrolliert. Und mehr noch: Bereits im März 2023 startete die EU-Kommission gemeinsam mit der EU-Grenzschutzbehörde Frontex ein Pilotprojekt in Bulgarien, um das "Grenzmanagement" zu verbessern und schnellere Asyl- und Rückkehrverfahren sicherzustellen. Franziska Grillmeier war für ZEIT ONLINE in Charmanli, einer Stadt in Südbulgarien mit dem größten Flüchtlingslager des Landes. Im Podcast erzählt sie, was sie dort über die Arbeit der Grenzschützer erfahren hat. In den vergangenen Tagen hat Russland verstärkt die Energieinfrastruktur im Zentrum und Osten der Ukraine bombardiert. In mehreren Regionen wurden Stromnetze, Heiz- und Wasserkraftwerke beschädigt, darunter auch fünf der sechs Kraftwerke des größten privaten Stromversorgers DTEK. Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die internationalen Verbündeten angesichts der jüngsten Angriffe zu mehr Unterstützung bei der Flugabwehr auf: "Das Hauptziel des Feindes bei diesem Raketenterror ist unser Energiesektor." Olivia Kortas berichtet für ZEIT ONLINE aus der Ukraine. Im Podcast analysiert sie, was die Angriffe für Folgen haben für die Menschen in den betroffenen Gebieten. Und sonst so? Südkorea: schnellere Bahn, höhere Geburtenrate Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bulgarien: Hier läuft Europas Abschreckung Schengen: Kontrollen an See- und Luftgrenzen in Bulgarien und Rumänien entfallen EU-Komission: Commission reports on progress made by Bulgaria and Romania on the Pilot Projects for Fast Asylum and Return Procedures Bulgarien: Migrants Brutally Pushed Back at Turkish Border Thema: Bulgarien Ukraine-Krieg: Russland greift erneut Energieanlagen in der Ukraine an Krieg in der Ukraine: Reparatur getroffener Kraftwerke kann bis zu 18 Monate dauern Liveblog: Krieg in der Ukraine Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.03.2024Kommunalwahlen in der Türkei: Der Stimmungstest für ErdoğanDie Bürger der Türkei wählen bei den Kommunalwahlen am Sonntag neue Bürgermeister, Stadträte und Ortsvorsteher. Die Wahl gilt unter anderem als Stimmungstest für den Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Besonderen symbolischen Wert hat die Bürgermeisterwahl in der Hauptstadt Istanbul. Für Erdoğan selbst könnten es die letzten Wahlen sein, so hat er es zumindest angedeutet. Will sich Erdoğan wirklich aus der Politik zurückziehen? Und welche Chancen hat die Opposition in der Metropole Istanbul? Diese und weitere Fragen beantwortet Marion Sendker, sie berichtet für ZEIT ONLINE aus der Türkei. Papst Franziskus wird am Ostersonntag die Stadt Rom und den Erdkreis mit den Worten urbi et orbi segnen. Damit erreichen die katholischen Osterfeierlichkeiten ihren Höhepunkt, und Christen weltweit feiern die Auferstehung von Jesus Christus. Zusätzlich zum Ostersegen wird auch eine Predigt von Franziskus erwartet, die vermutlich eine politische Botschaft beinhalten wird. Weil er gegen eine Krankheit ankämpft, musste der Papst am Karfreitag den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum in Rom absagen. Wie es um die Gesundheit von Franziskus steht und welche Botschaft er an die Welt senden könnte, schätzt Almut Siefert ein. Sie ist für ZEIT ONLINE in Rom vor Ort. Und sonst so? Count Binface – der Mülltonnenlord – will in London zum Bürgermeister gewählt werden. Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Türkische Kommunalwahlen: Mehr als nur ein Stimmungstest für Erdoğan? Recep Tayyip Erdoğan: Seine letzte Wahl Ostern und Kirche: Trost und Trotz Papst Franziskus: Das weiße Käppchen allein macht keinen guten Diplomaten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.