Bei der Bundesregierung steht schon der Herbst vor der Tür – und zwar
ein "Herbst der Sozialreformen". Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte
dafür "schmerzhafte Entscheidungen" an. Gespart werden soll vor allem
beim Bürgergeld. Auch die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung soll
reformiert werden. Während Teile der Bundesregierung im sozialen Bereich
sparen möchten, wird auch wieder die Erhebung
einer Vermögensteuer diskutiert. Marilena Piesker aus dem Geldressort
der ZEIT erklärt, wie eine solche Steuer aussehen könnte und ob sich
damit wirklich alle finanziellen Probleme lösen ließen.
Der Kopf ragt in die Wellen, die Arme liegen schlaff im Sand neben dem
kleinen Körper – das Bild des zweijährigen Alan Kurdi vor der türkischen
Küste ging vor zehn Jahren um die Welt. Wie viele andere ist er beim
Versuch, vor dem Assad-Regime aus Syrien zu flüchten, ertrunken. Wer
nicht aus dem Land fliehen konnte, war häufig Gewalt und Terror
ausgesetzt. Nach dem Sturz von Baschar al-Assad wurden viele Gräueltaten
sichtbar. Auch, wie systematisch der Geheimdienst des Regimes Kinder
verschleppt hat. Reporterin Hannah El-Hatimi hat zu den Verschleppungen
recherchiert.
Und sonst so: Arte soll größer werden.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Victoria Kempter, Miriam Mair
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Sozialstaat: Sozialverband nennt Merz' Kürzungspläne "gesellschaftlich
gefährlich"
CDU-Landesparteitag: Merz kündigt "schmerzhafte Entscheidungen" bei
Sozialreformen an
Sozialreformen: Klingbeil warnt vor Kaputtsparen des Sozialstaats
Bundeshaushalt: So könnte die Bundesregierung sparen
Chancengleichheit: Hört endlich auf, die Armen zu schröpfen!
Alan Kurdi: Ohne ihn
Syrien: Kinderseelen, die nur Inferno kennen
Kinder in Syrien: "Mitten im Trauma"
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Folge vom 03.09.2025Kann eine Vermögenssteuer das Sozialsystem stabilisieren?
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Folge vom 02.09.2025Update: Putin und Xi gemeinsam gegen den WestenAuf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) im chinesischen Tianjin haben der russische Präsident Wladimir Putin und der Chinas Staatschef Xi Jinping Einigkeit und Zusammenarbeit demonstriert. Um diese zu besiegeln, unterzeichneten sie heute mehr als 20 Kooperationsabkommen zu den Themen Energie, Luftfahrt, Künstliche Intelligenz und Landwirtschaft. Ob die Abkommen Russlands geschwächte Wirtschaft verbessern werden und ob die Demonstration der Freundschaft zwischen Putin und Xi ein wirkungsvolles Zeichen gegen die USA ist, analysiert Thomas Fischermann. Er koordiniert die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul befindet sich währenddessen in Indien. Ziel seines Besuchs: das Anwerben von Fachkräften. Dafür besucht Wadephul unter anderem das indische Silicon Valley, das Hightech-Zentrum in Bengaluru. Für den nächsten Tag stehen noch einige diplomatische Termine auf der Agenda, etwa ein Treffen mit Indiens Außenminister Jaishankar Subrahmanyam. Außerdem im Update: In Brasilien beginnt heute der Prozess gegen den Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Die Anklage gegen ihn: Nach seiner Wahlniederlage 2022 soll er gemeinsam mit weiteren Politikern und Teilen des Militärs einen Putschversuch gegen seinen Nachfolger Luiz Inácio Lula da Silva geplant haben. Welche Bedeutung dieser Tag heute für Brasilien hat, ordnet Victor Lacombe, Reporter der brasilianischen Zeitung Folha de São Paulo, ein. Was noch? Warum religiöse Gesänge so eine beruhigende Wirkung haben. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: SCO-Gipfel in Tianjin: Die antiwestliche Symbolik zählt SCO-Gipfeltreffen in Tianjin: Wie China versucht, Trumps Dominanz zu brechen SCO-Gipfel in China: Donald Trumps Sanktionsdiplomatie ist gescheitert Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition Indien-Reise: Wadephul im indischen High-Tech-Zentrum Bengaluru Steffen Mau: "Das ist der Kollateralschaden dieser hysterisierten Diskussion" Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit: Modi und Xi vereinbaren engere Zusammenarbeit Prozess in Brasilien: Wollte Bolsonaro sich zurück an die Macht putschen? Luiz Inácio Lula da Silva Brasilien: Ex-Präsident Jair Bolsonaro wird rund um die Uhr überwacht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 02.09.2025Warum die Menschen in Indonesien protestierenNach Protesten gegen Luxus-Zulagen für Abgeordnete will die indonesische Regierung unter Präsident Prabowo Subianto nun Vergünstigungen für Politiker streichen. Die landesweiten Demonstrationen zu der geplanten Wohnzulage von umgerechnet rund 2.600 Euro hatten in den vergangenen Tagen zu gewaltsamen Ausschreitungen geführt. Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International, kritisierten die Ankündigung von Prabowo Subianto als unzureichend und forderten umfassende politische Reformen. Denis Suarsana ist Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Indonesien. IIm Podcast analysiert er die Lage in Indonesien und erklärt, was die Demonstrierenden fordern. Vor mehr als 20 Jahren begann der schwedische Wissenschaftler Lars Lannfelt mit der Entwicklung eines Medikaments gegen Alzheimer. Jetzt ist es erstmals in Deutschland erhältlich. Das Alzheimer-Medikament Leqembi enthält den Wirkstoff Lecanemab, einen Antikörper, der sich gezielt gegen Amyloid-Beta-Ablagerungen im Gehirn richtet, die für die Erkrankung verantwortlich sind. Der Wirkstoff kann den kognitiven Abbau im Frühstadium von Alzheimer um einige Monate verlangsamen und gilt damit als erste ursächlich wirkende Therapie in Deutschland, heilt die Krankheit jedoch nicht. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, erklärt, für wen das Medikament geeignet ist. Und sonst so? Flirt-Kultur bei Schimpansen Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Victoria Kempter, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Präsidentschaftswahl: Ex-General Prabowo bei Wahl in Indonesien wohl klarer Sieger Proteste in Indonesien: Indonesische Regierung kürzt Vergünstigungen für Abgeordnete Proteste in Indonesien: Tote, Verletzte und Plünderungen Indonesien: Tote bei Massenprotesten in Indonesien Neues Alzheimer-Medikament: Das könnte der Anfang vom Ende der Demenz sein Leqembi: Was Sie zum neuen Alzheimer-Medikament wissen müssen Demenz: Gegen das Vergessen Alzheimer-Medikament: "Ich glaube, das ist es. Wir werden Alzheimer besiegen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 01.09.2025Update: GPS-Angriff auf Ursula von der Leyens FlugzeugEin Flugzeug mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an Bord ist über Bulgarien offenbar Ziel einer absichtlichen GPS-Störung geworden. Eine Sprecherin der Kommission bestätigte entsprechende Bericht und beschuldigte Russland, hinter dem Angriff auf das satellitenbasierte Navigationssystem zu stecken. Die von der Bundesregierung eingesetzte Sozialstaatskommission hat ihre Arbeit aufgenommen. Bis zum Jahresende soll sie Vorschläge für Reformen bei Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag vorlegen, die ab 2026 greifen könnten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte dazu seine Forderung nach grundlegenden Veränderungen. Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) widersprach der Behauptung über angeblich unbezahlbare Sozialsysteme. Ob sich die Koalitionspartner einigen können und worin sich die Forderungen von Union und SPD unterscheiden, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Im Osten Afghanistans sind bei einem Erdbeben der Stärke 6,0 nach Angaben der Taliban-Regierung mehr als 800 Menschen gestorben. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Dschalalabad in der Provinz Nangarhar. Rettungsteams sind in das schwer zugängliche Gebiet entsandt worden. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte. Und sonst so? Viral mit Möwenkreischen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: EU-Kommissionspräsidentin: Von der Leyens Flugzeug Ziel von mutmaßlich russischer GPS-Störaktion Russland unter Verdacht: Flugzeug mit von der Leyen wird Ziel von GPS-Störung GPS-Jamming: Krieg per Satellitenfunk GPS-Satellitennavigation: Estland und Litauen werfen Russland gezielte GPS-Störmanöver vor Störung von GPS: Müssen wir bald wieder Karten lesen? Russische Sabotage in Europa: Wie Russland einen hybriden Krieg in Europa führt CSU: Markus Söder wünscht sich "grundsätzliches Update" des Sozialstaats Sozialstaat: Sozialverband nennt Merz' Kürzungspläne "gesellschaftlich gefährlich" CDU-Landesparteitag: Merz kündigt "schmerzhafte Entscheidungen" bei Sozialreformen an Sozialleistungen: Bärbel Bas will Bürgergeld auch 2026 nicht erhöhen Afghanistan: Mehr als 800 Tote nach Erdbeben an Afghanistans Grenze Taliban-Herrschaft: Blüten, wo sonst nur Staub ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.