Na, gut geschlafen? Oder seid ihr gerade auf dem Weg ins Bett? Hört ihr uns vielleicht sogar zum Einschlafen? In diesem Fall wäre das total angebracht, denn wir schwärmen zu Beginn dieser Folge von dem Moment, in dem man ganz langsam in einen erholsamen Schlaf gleitet. Allerdings sprechen wir auch über das, was uns nachts wachhält. Es geht um kleine und große Schlafstörungen, fantasieanregende Hotelkissen und Fußmassagen als Betthupferl. Außerdem besprechen wir über diese beiden Bücher:
Christine stellt vor: „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider
Mona stellt vor: „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ von Ottessa Moshfegh
Beide Romane sind Tipps von euch, die das Thema Schlaf auf sehr konträre Weise behandeln. Während die Hauptfigur im ersten Buch beschließt, gar nicht mehr zu schlafen, möchte die Protagonistin in der zweiten Geschichte einen einjährigen Winterschlaf halten. Beim Hören werdet ihr schnell merken, für welches der beiden Bücher unser Herz höher schlägt. Außerdem klären wir, warum so viele Menschen beim Lesen müde werden und wie sich das (vielleicht) vermeiden lässt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören und gute Nacht!
Falls ihr uns vorm Einschlafen noch etwas schreiben möchtet, geht das über unsere Mailadresse post@zweiseiten.eu oder ihr schaut mal auf Monas Instagram-Account @mona.ameziane vorbei und schreibt dort eine Nachricht.
Beim nächsten Mal wenden wir uns dem Thema „Trauer“ zu. Dafür empfiehlt Christine das Buch „In einen Stern“ von Puk Qvortrup und Mona Tipp ist „Kurt“ von Sarah Kuttner. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
Kultur & Gesellschaft
Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher | WDR Folgen
Zwischen Christine Westermann und Mona Ameziane liegen zwei Generationen und unzählige Bücher in großen und kleinen Stapeln. Was sie vereint: ihre Leidenschaft für gute Geschichten. Solche, die das Leben schreibt, aber vor allem solche, die auf unseren Nachttischen landen. Gemeinsam diskutieren sie in diesem Literatur-Podcast über die wichtigen und abseitigen Themen des Alltags, geraten ins Schwärmen oder ins Streiten und bringen in jeder Folge das Beste mit, was ihre Bücherregale zu bieten haben.
Folgen von Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher | WDR
92 Folgen
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Folge vom 01.04.2024Schlaf – über zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
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Folge vom 26.03.2024Sehnsucht – über Träume, Wünsche und IllusionenUnd schon wieder sind wir unterwegs, diesmal im Theater in Koblenz. Dort sprechen wir über ein Gefühl, das zugleich schön und schlimm sein kann. Wir klären, wie sich Sehnsucht im Laufe eines Lebens verändert, wonach ihr und wir Sehnsucht haben und wie unterschiedlich Sehnsüchte sein können. Das zeigen auch unsere beiden Bücher sehr gut: Christine empfiehlt: „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer Mona empfiehlt: „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ von Karosh Taha Im ersten Buch geht’s um die Sehnsucht nach einer Person und um die Frage, was passiert, wenn die eigene Illusion auf die Realität trifft. Das zweite Buch spielt in einem Hochhaus irgendwo in Deutschland und wir lernen eine junge Frau kennen, die sich nach Unabhängigkeit und Leichtigkeit in ihrem Leben sehnt. Macht euch auf eine wilde Diskussion gefasst, denn in dieser Folge gehen unsere Meinungen seit langer Zeit mal wieder sehr weit auseinander! Nachdem wir uns wieder vertragen haben, sprechen wir außerdem noch übers Verleihen von Büchern. Viel Spaß beim Zuhören! Falls ihr nach dem Hören Gedanken, Fragen oder Wünsche habt, meldet euch per Mail an post@zweiseiten.eu oder in einer Nachricht via Instagram über den Kanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sind wir zurück im Eierkarton und trotzdem wird etwas anders sein als sonst: wir sprechen über „Schlaf“, ein Thema, für das IHR uns zwei Bücher empfohlen habt. Christine ist Patin für den Roman „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider und Mona stellt „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ von Ottessa Moshfegh vor. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Folge vom 19.03.2024Familie – über Menschen, die wir uns nicht aussuchenDiese Folge haben wir nicht in unserem Eierkarton aufgenommen, sondern in der wunderschönen Flora in Köln. Mit dabei waren rund 900 Menschen, die alle – wie ihr – zu unserer Podcastfamilie gehören. Dabei müssen wir erst mal klären, wen wir privat überhaupt mit dem Wort „Familie“ verbinden und ob es nicht an der Zeit ist, diesen Begriff zu weiten. Wie fühlt es sich an, wenn die Familie im Alter immer kleiner wird? Und was bedeutet es, irgendwann eine eigene Familie zu gründen? Außerdem geht’s um diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: „Dschinns“ von Fatma Aydemir Christine empfiehlt: „Der größte Spaß, den wir je hatten“ von Claire Lombardo Zwei Familiengeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch eins gemeinsam haben: sie erzählen von Menschen, die miteinander verwandt sind und versuchen, ihre Rolle in einem Gefüge zu finden, das sie sich nicht ausgesucht haben. Das eine Buch spielt zu großen Teilen in Istanbul, wo jedes Mitglied der Familie Yilmaz mindestens ein Geheimnis hütet. Das zweite Buch spielt in einem Vorort von Chicago, wo die Töchter der Familie Sorenson eifrig versuchen, die scheinbar perfekte Ehe ihrer Eltern zum Vorbild zu nehmen. Außerdem geht’s um die Frage: Neuerscheinungen oder Backlist? Viel Spaß! Falls ihr nach dem Hören Gedanken, Fragen oder Wünsche habt, meldet euch per Mail an post@zweiseiten.eu oder in einer Nachricht via Instagram über den Kanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir (live aus Koblenz) über das Thema „Sehnsucht“. Dafür empfiehlt Christine das Buch „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer und Mona „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ von Karosh Taha. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Folge vom 12.03.2024Schuld – über die Last auf unseren SchulternWie würdest du Schuld malen? Mit dieser Frage beginnt unser Gespräch in dieser Folge und unsere Antworten zeigen: wir haben es hier mit einem Gefühl zu tun, das plötzlich allgegenwärtig sein kann und dann vieles überschattet. Wir sprechen über den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung, über schlechtes Gewissen in kleinen Alltagsmomenten und dem Umgang mit großen Schuldgefühlen und die Frage, wie man sie wieder loswird, die Schuld, die man auf sich geladen hat. Außerdem geht’s um diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: „Sommer wie Winter“ von Judith Taschler Mona empfiehlt: „Der Mauersegler“ von Jasmin Schreiber Der erste Roman spielt in einem österreichischen Bergdorf. Wir lernen eine Familie kennen, für die nichts mehr ist, wie es mal war. In Gesprächen mit ihren Therapeuten erzählen die einzelnen Mitglieder davon, wie sich eine Person unter ihnen massiv schuldig gemacht hat. Massiv schuldig fühlt sich auch der Protagonist im zweiten Buch. Sogar so sehr, dass er nicht mehr weiterleben möchte. Aber dann kommt alles ganz anders und er muss sich seinen Taten stellen. In unserer Rubrik geht es um die Frage, ob wir mit Menschen befreundet oder zusammen sein können, die nicht lesen. Viel Spaß! Falls ihr nach dem Hören Gedanken, Fragen oder Wünsche habt, meldet euch per Mail an post@zweiseiten.eu oder in einer Nachricht via Instagram über den Kanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir (live von der Lit.Cologne) über das Thema „Familie“. Dafür empfiehlt Mona das Buch „Dschinns“ von Fatma Aydemir und Christine „Der größte Spaß, den wir je hatten“ von Claire Lombardo. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.