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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

1932 Folgen
  • Folge vom 17.04.2022
    Ist Berlin attraktiv für die Kunstszene? 2/2
    „Hemmt oder beeinträchtigt Berlin wirklich das künstlerische Schaffen?“ fragte vor 100 Jahren und einem Tag die Vossische vom 16. April 1922 renommierte in Berlin ansässige Künstler:innen. Gestern hörten wir einen Teil der eingegangenen Antworten und heute, am 1922 zeitungsfreien Ostermontag, reihen sich drei weitere Stimmen ein in das Lob der künstlerisch befruchtenden Metropole Berlin. Frank Riede und Paula Leu verleihen für uns dem Maler Max Pechstein, der Dichterin Else Lasker-Schüler und dem Komponisten Ferruccio Busoni ihre Stimmen.
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  • Folge vom 16.04.2022
    Ist Berlin attraktiv für die Kunstszene? 1/2
    Berlin konkurriert sicherlich nicht um den Titel der schönsten Stadt der Welt, kann sich, was die Touristenströme angeht, nicht mit Rom oder Paris messen, und ist definitiv keine reiche Stadt. „Arm aber sexy“ als werbende Charakterisierung der Stadt prägte der ehemalige Bürgermeister Klaus Wowereit. Und damit traf er zumindest für die Kunstszene einen Nerv. Denn, wenn Berlin in weltweiten Ranking-Listen mithalten kann, dann, wenn es um die Attraktivität der Stadt für Künstler:innen und die Lebendigkeit der Kunstszene geht. Diese Anziehungskraft für Literat:innen, Bildende Künstler:innen, Musiker:innen gilt je nach Jahrzehnt, mal mehr, mal weniger als erwiesen. Die Vossische Zeitung machte sich Sorgen um den Ruf der Stadt als Kunstmetropole, da offensichtlich zahlreiche Künstler Anfang der 20er Jahre der Stadt den Rücken gekehrt hatten, und veranstaltete eine Umfrage unter Künstlern mit der Leitfrage: „Hemmt oder beeinträchtigt Berlin wirklich das künstlerische Schaffen?“ Da der 17. April 1922 auf den Ostermontag fiel, erschienen an dem Tag keine Zeitungen, so dass die Sonntagausgabe vom 16.4. beide Tage abdeckte. Wir machen es genauso und teilen die auf die Umfrage antwortenden Künstler:innen auf den heutigen und morgigen Tag auf. Heute machen die Literaten Bernhard Kellermann und Alfred Döblin sowie der Maler Lovis Corinth den Anfang, alternierend gelesen von Paula Leu und Frank Riede.
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  • Folge vom 15.04.2022
    Osterspaziergang in Steglitz
    Spätestens seit Goethes Faust haben Osterspaziergänge in deutschen Landen eine gewisse Tradition, und warum sollen sie nicht auch einmal nach Steglitz führen? Immerhin war dort vor einhundert Jahren mit dem Steglitzer Anzeiger eine der anspruchsvolleren Groß-Berliner Vorstadtzeitungen beheimatet, die heute mit ihrem „Osterspaziergang“ bei Auf den Tag genau debütiert. Dass der Artikel sich Goethe-Anspielungen denn auch nicht versagen mag, mutet entsprechend weniger überraschend an als seine Datierung vom 15. April 1922. Das Osterfest fiel 1922 nämlich erst auf den 16. und 17. April, zumindest nach christlichem Kalender. Im kirchenfernen Berlin, respektive Steglitz, huldigte man indes offensichtlich auch bereits vor einhundert Jahren bisweilen lieber den heidnischen Wettergöttern – und feierte die Auferstehung aus dem Jammertal des ostelbischen Winters durchaus schon einmal am Karfreitag. Für uns mitgefeiert hat Paula Leu.
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  • Folge vom 14.04.2022
    Hymne auf Hans Poelzig
    Die alte Erkenntnis, dass Propheten im eigenen Land häufig nichts gelten, trifft, neben vielen anderen, auch auf den großen Architekten Hans Poelzig zu, der fast sechzig Jahre alt werden und vor allem im Osten des Reiches zahlreiche bedeutende Bauprojekte realisieren musste, bis man auch in seiner Geburtsstadt Berlin so langsam auf ihn aufmerksam wurde. Erst Ende der 1920er, Anfang der 1930er Jahre verewigte sich Poelzig mit der Neugestaltung des Bülowplatzes (heute Rosa-Luxemburg-Platz) und vor allem dem heute als ikonisch geltenden Haus des Rundfunks auch hier im Stadtbild. Mit ihrer Hymne auf Poelzig als einen der künstlerischen Charakterköpfe des neuen modernen Nachweltkriegs-Berlin vom 14. April 1922 war die Berliner Morgenpost ihrer Zeit mithin weit voraus. Für uns wird sie angestimmt von Frank Riede.
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