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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

1932 Folgen
  • Folge vom 29.04.2022
    Mary Wigman und die Zukunft der Tanzkunst
    Mary Wigman, eigentlich bürgerlich 1886 als Marie Wiegmann in Hannover geboren, zählt zu den wichtigsten Wegbereiterinnen des sogenannten Ausdruckstanzes in Deutschland. Als Choreographin wirkte sie vor allem mit ihrer eigenen Tanzgruppe von Dresden aus und stand in engem Austausch auch mit bildenden Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner. Darüber hinaus hinterließ sie aber auch tiefe Spuren als Tanzpädagogin, bei der u.a. Gret Palucca, Margarete Wallmann und Harald Kreutzberg lernten. 1922 war der neue Stil der Wigman, wenig überraschend, noch sehr umstritten. Erich Vogeler versucht im Berliner Tageblatt vom 29. April eine Lanze für sie zu brechen, artikuliert zugleich aber doch auch einige Vorbehalte. Hier gelesen von Paula Leu.
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  • Folge vom 28.04.2022
    Dr. Mabuse, der Spieler
    In der Filmgeschichte gibt es gibt immer wieder Filme, die als Zeitbilder ihrer Entstehungsepoche gesehen werden, als würden sie die Stimmung, Themen, Leidenschaften, das Lebensgefühl etwa eines Jahrzehnts in sich verkörpern. „Ausser Atem“ von Jean-Luc Godard, „Die Fahrraddiebe“ von Vittorio de Sica sind Beispiele dafür. Und sicherlich gehört „Dr. Mabuse, der Spieler“ von Fritz Lang auch in diese Reihe. Die nervöse, verruchte, ekstatische und anarchische Weimarer Republik bekommt mit diesem zweiteiligen insg. 4 ½ stündigen Film ein Denkmal gesetzt, weshalb es nicht verwundert, dass die Erfolgsserie “Babylon Berlin” sich immer wieder vor diesem Stummfilm verneigt. Dr. Mabuse ist ein Meisterverbrecher, Manipulator, Hypnotiseur, Spieler, ein Mann mit tausend Gesichtern, einem weit verzweigten Verbrechernetzwerk, der die Börse manipuliert, mit Immobilien spekuliert und dabei weniger von finanziellem Gewinn getrieben ist, sondern vor allem von der Freude am Spiel. Am 27. April 1922 feierte der erste Teil Premiere in Berlin und einen triumphalen Erfolg. Für den Regisseur Fritz Lang und die Drehbuchautorin Thea von Harbou ebnete er den Weg zu weiteren gemeinsamen Großproduktionen. Mit der Filmkritik aus der BZ. am Mittag vom 28. April folgt für uns Paula Leu den Spuren des Dr. Mabuse.
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  • Folge vom 27.04.2022
    Die Flucht der Hungernden aus der Ukraine
    Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich, lautet ein bekanntes, meistens fälschlich Mark Twain zugeschriebenes Bonmot, mit dem regelmäßige Hörer:innen von Auf den Tag genau möglicherweise etwas anfangen können und an das auch unser heutiger Zeitungsartikel aus dem Berliner Tageblatt vom 27. April 1922 unwillkürlich denken lässt: Auch vor gut einhundert Jahren tobte in Teilen der Ukraine ein blutiger Krieg um deren Unabhängigkeit, der im Frühjahr 1922 immer noch nicht ganz beendet war und u.a. erhebliche Fluchtbewegungen gen Westen initiierte. Vor allem ethnische Minderheiten, nicht zuletzt die in nicht geringer Zahl dort lebenden Deutschen, waren es damals offensichtlich, die ihre Koffer packten und auf die häufig wochenlange, lebensgefährliche Reise machten. Wir senden einen Augenzeugenbericht, gelesen von Frank Riede.
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  • Folge vom 26.04.2022
    An der ligurischen Kongress-Küste
    Lange Kongresse haben fast immer etwas Quälendes, aber bisweilen auch einen großen Vorteil: Je ergebnisärmer die Verhandlungstage dahinplätschern, desto besser werden die Chancen zumindest für randständigere Teilnehmende, sich gelegentlich auch einmal zu absentieren und die Umgebung zu erkunden. So machte es auch Emil Ludwig, der nach zwei Genueser Tagungswochen – wir berichteten mehrfach – spürbar ermüdet und desillusioniert sich ostwärts wie westwärts an der reizvollen ligurische Küste umtat. Was er dort erlebte, ließ ihn das in seinen Augen unerfreuliche Konferenzgeschehen zwar nicht wirklich verdrängen, aber doch mehr Hoffnung für die Zukunft des europäischen Kontinents schöpfen, als die aktuellen politischen Sitzungen und Papiere. Was er im 8-Uhr-Abendblatt vom 26. April 1922 sonst noch zu Protokoll brachte, weiß Frank Riede.
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