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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

1932 Folgen
  • Folge vom 28.03.2022
    Karl Kautsky findet Asyl beim Vorwärts
    Die Neigung der politischen Linken zu Schismen und Sezessionen war bekanntlich auch schon in den 1920er Jahren voll ausgeprägt. Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD), eben noch aus den Reichstagswahlen 1920 nur gut vier Prozentpunkte hinter den Mehrheitssozialisten als drittstärkste Kraft hervorgegangen, war im Frühjahr 1922 im Begriff, zwischen SPD und KPD zerrieben zu werden und stritt inbrünstig darüber, ob der Ausweg aus diesem Dilemma in einer immer schärferen Abgrenzung zur SPD oder aber, im Gegenteil, in einer Wiederannäherung zu ihr zu finden sei. Gegen die Mehrheit des Parteivorstands vertrat die Parteizeitung Freiheit lange die letztere Linie, weswegen die alte Redaktion Ende März geschasst wurde. Karl Kautsky, ebenfalls Befürworter einer Rückkehr in den Schoß der SPD, konnte seinen Brief zur „Krise der Unabhängigen“ am 28.3. deshalb bereits nicht mehr in der Freiheit veröffentlichen – und fand mit ihm Asyl in der SPD-Parteizeitung Vorwärts. Es liest Frank Riede.
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  • Folge vom 27.03.2022
    Revision des türkischen Friedens
    Alle Versuche in Deutschland und Österreich, die als ungerecht empfundenen Friedensverträge von Versailles und Saint-Germain in den Folgejahren durch Nachverhandlungen substanziell zu verändern, waren bekanntlich zum Scheitern verurteilt. Mehr Erfolg war diesbezüglich dem vormaligen Waffenbruder, der Türkei, beschieden. Etwas abseits der weltöffentlichen Aufmerksamkeit hatte der seit 1919 tobende Griechisch-Türkische Krieg die Verhältnisse in Kleinasien militärisch umgekehrt und die anderweitig in Konflikte eingebundenen Alliierten das Interesse an der Durchsetzung der von ihnen im Vertrag von Sèvres niedergelegten Nachkriegsordnung – u.a. ein größeres Griechenland, ein unabhängiges Armenien, die Einrichtung entmilitarisierter internationaler Zonen – hinter andere politische Anliegen zurücktreten lassen. Eine Außenministerkonferenz im Frühjahr 1922 in Paris zeichnete dabei bereits etliche Resultate des später im Jahr ratifizierten revidierten Friedensvertrags von Lausanne vor. Die Vossische Zeitung vom 27. März berichtet - zum Teil unter Verwendung heute nicht mehr gebräuchlicher, als diskriminierend empfundener Begriffe -, es liest Frank Riede.
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  • Folge vom 26.03.2022
    Gänge durch Berliner Bildungsstätten: Die Urania
    Zu den traditionsreichsten Berliner Institutionen der Wissensvermittlung zählt ohne Zweifel die Urania. 1888 als erweiterte Volkssternwarte gegründet, entwickelte sie sich schnell zum Anziehungspunkt für naturwissenschaftliche Wissbegier aller Art. Wo Museen in jener Zeit ihre Anschauungsobjekte in der Regel hinter Glas gediegen aufbereiteten, war die Urania von Anbeginn Ort des eigenen Experimentierens und einer unhierarchischen Wissenschaftskommunikation, die sich nicht nur an den akademisch Vorgebildeten, sondern auch an jegliches interessierte Laienpublikum richtete und in ihrer Verbindung aus höchster Kompetenz und Barrierefreiheit weit über Berlin hinaus eine Einrichtung mit Alleinstellungsmerkmal. Der Rundgang der Berliner Morgenpost vom 26. März 1922 ist denn auch weniger kritisch-historische Darstellung denn eine Liebeserklärung. Für uns dargeboten von Paula Leu.
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  • Folge vom 25.03.2022
    Manfred Georg(e) über Witz und Zote
    Manfred George alias Manfred Georg, eigentlich bürgerlich Manfred Georg Cohn, gehörte zu den allgegenwärtigsten und vielseitigsten Journalisten im Berlin der Weimarer Republik. Er schrieb Kommentare und Kolumnen für fast alle wichtigen eingesessenen Tages- und Wochenzeitungen der Hauptstadt, wirkte ab 1928 als Feuilletonchef der neugegründeten Zeitung Tempo und verfasste überdies Hörspiele, Biographien und eine Musikrevue. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft sowie seiner bekennend republikanischen Gesinnung war George 1933 zur Emigration genötigt, die ihn ausgehend von Prag durch zahlreiche europäische Länder führte, bevor ihm der rettende Schritt in die USA gelang. Hier in New York wurde er zunächst Mitarbeiter, später Chefredakteur der Exilzeitung Aufbau und erlangte darüber auch in der Neuen Welt den Status einer publizistischen Institution. Am 25. März 1922 machte er sich in der Berliner Volks-Zeitung seine Gedanken über ‘Witz und Zote‘, die für uns Frank Riede zum Klingen bringt.
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