Hoffnung war den Menschen der griechischen und römischen Antike suspekt, stand sie doch im Verdacht, den unergründlichen Ratschluss der Götter in Frage zu stellen; das änderte sich mit dem Christentum. Seitdem bezieht sich der Hoffnungsbegriff immer wieder auf neue Zukunftsentwürfe und unterliegt ständig neuen Interpretationen. In seinem Buch „Hoffnung. Eine Geschichte der Zuversicht von Homer bis zum Klimawandel” zeichnet Jonas Grethlein, Professor für Klassische Philologie an der Universität Heidelberg, diese Entwicklung nach.
Rezension von Clemens Klünemann
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 20.11.2024Jonas Grethlein – Hoffnung
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Folge vom 19.11.2024Thomas Knüwer – Das Haus in dem Gudelia stirbtDas Wasser kommt. Gudelia bleibt. Sie will ihr Haus nicht verlassen. Es ist ihr ganzes Leben. Und es trägt ein großes Geheimnis. Ein Geheimnis, für das die 81-jährige Gudelia zu sterben bereit ist. In „Das Haus in dem Gudelia stirbt“ entwirft Thomas Knüwer ein spannendes Unheilsszenario – und erzählt von einer Frau, die seit dem Tod ihres Kindes alles verloren hat. Rezension von Sonja Hartl
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Folge vom 18.11.2024Peggy Elfmann – Meine Eltern werden altJe älter die Menschen werden, desto mehr Fälle von Altersdemenz wird es geben. Damit umzugehen ist eine Aufgabe, die vor allem auf die Kinder und Enkel der Betroffenen zukommt. Peggy Elfmann will Angehörigen ganz praktische Hilfen an die Hand geben, wie sich der Alltag mit „alten Eltern“ besser bewältigen lässt. Rezension von Andrea Gnam
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Folge vom 17.11.2024Serhij Zhadan – Chronik des eigenen AtemsZhadans neuer Gedichtband versammelt Texte aus den Monaten vor und nach dem 24. Februar 2022, als der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg gegen die gesamte Ukraine begann. Das Buch erinnert auch an die Menschen im Land, die jetzt den dritten Kriegswinter erleben müssen. „Vergesst uns nicht“, ruft Serhij Zhadan den Lesern zu, und die Gedichte geben der Bitte sprachmächtig Ausdruck. Rezension von Niels Beintker