Das neue Album von Julie Campiche ist ihr erstes Soloalbum und ein interessantes Projekt, das ihr Verständnis vom Jazz deutlich macht: für die 1983 in Genf geborene Harfenistin und Komponistin ist der Jazz eine gesellschaftskritische Kunstform.
„Unspoken“ beschäftigt sich mit den Themen Gleichberechtigung, Gender und Feminismus. Der Titel „Anonymous“ beispielsweise bezieht sich auf den Satz von Virginia Woolf „For most of History, Anonymous was a Woman”. Dieses Zitat lässt Campiche von vielen Frauen aus verschiedenen Ländern sprechen und vereint die Stimmen zu einem Chor. Julie Campiche hat mit „Unspoken" ein einzigartiges feministisches Manifest geschaffen, das aufhorchen lässt und die Frau ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, schwärmt unsere Jazzkritikerin Marlene Küster.
Kultur & Gesellschaft
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Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
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Folge vom 14.03.2026„UNSPOKEN“ von Julie Campiche
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Folge vom 07.03.2026Informativ und detailreich: Herbert Schäfer liest „Deutschland 1946. Das Wunder beginnt“Das Hörbuch „Deutschland 1946 – Das Wunder beginnt“ ist eine Chronik des Neubeginns ein Jahr nach Kriegsende. Die beiden Autoren und Historiker Hauke Friederichs und Rüdiger Barth haben aus Briefen, Zeitungsartikeln und Tagebüchern die Stimmungslage des Jahres 1946 nachvollzogen. Gelesen hat es der Schauspieler und Sprecher Herbert Schäfer. Leider hat der Verlag Random House Audio die Chance verpasst, aus der reichen Buchvorlage mehr zu machen als eine elfeinhalbstündige Lesung mit nur einem Sprecher.
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Folge vom 07.03.2026Kochen mit Genussforscher Thomas Vilgis – Kichererbsen mit BlumenkohlEs empfiehlt sich, einen kleinen Vorrat an gegarten, neutral gewürzten (nur gesalzenen) Kichererbsen im Haus zu haben, weil man mit ihnen schnell eine Beilage zu Gemüse oder Fleisch oder eine Komponente im Salat zaubern kann. Als vegane Variante kombiniert der Mainzer Genussforscher Thomas Vilgis die Kichererbsen mit Blumenkohl. Dafür verwendet er den ganzen Blumenkohl, also auch die Blätter, die Blattrippen sowie den Strunk, und richtet diese mit den Kichererbsen an. Mit indischen Gewürzen wie Garam Masala am Ende verfeinert, wird daraus ein vollwertiges, leckeres Hauptgericht.
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Folge vom 07.03.2026Mode mit gesellschaftspolitischer Botschaft – „Kitschy Couture“ aus PforzheimMode kann ein wichtiger Bestandteil von kultureller Identität sein und eine Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit auszudrücken. Und so kann Mode auch durchaus eine politische Dimension bekommen, sagt die junge Pforzheimer Mode-Designerin mit tamilischen Wurzeln Abarna Kugathasan. Abarna Kugathasan, Claudia Walter und ihr Team möchten mit dem eigenen Label „Kitschy Couture“ Geschichten transkultureller Identität erzählen und Diversität feiern – aber auch nicht verschweigen, was es heißt, in Deutschland als junger Mensch mit Migrationshintergrund aufzuwachsen. Und sie haben damit Erfolg!