In den aktuellen Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD wird
geprüft, ob Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit in bestimmten
Fällen die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen werden kann. Betroffen
wären nach dem Sondierungspapier Personen, die als "Terrorunterstützer,
Antisemiten oder Extremisten" eingestuft werden. Verfassungsrechtler
warnen, dass der Entzug der Staatsbürgerschaft gegen das Grundgesetz
verstößt. Aktuell kann die Staatsbürgerschaft bereits bei bestimmten
Straftaten, wie dem Kampf für eine ausländische Terrororganisation,
entzogen werden. Lisa Caspari, Politikredakteurin der ZEIT, erklärt, wo
die eigentlichen Gefahren liegen und welche Probleme durch die Umsetzung
dieses Gesetzes entstehen könnten.
Nach den geleakten Nachrichten aus einer geheimen Chatgruppe
hochrangiger US-Minister werden Zweifel an der Loyalität von J. D. Vance
gegenüber US-Präsident Donald Trump laut. In den Chats kritisierte der
Vizepräsident offen den Zeitpunkt der geplanten Angriffe und äußerte
Bedenken, dass diese im Widerspruch zu Donald Trumps aktueller Botschaft
an Europa stehen könnten. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin
der ZEIT, analysiert die möglichen Auswirkungen der öffentlichen Kritik
an Donald Trump und die Konsequenzen für den Vizepräsidenten.
Und sonst so: Wie Elefanten ihre Reise planen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Koalitionsbildung: Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD
Doppelte Staatsbürgerschaft: Von wegen Willkommenskultur
Sondierungsverhandlungen: Punkt für Merz
Deutsche Staatsbürgerschaft: Ministerium hält Ausbürgerungsvorschlag von
Merz für verfassungswidrig
Anschläge und psychische Erkrankungen: Das neue Gesicht des Terrors
US-Regierung: Eines der weitreichendsten Leaks der jüngeren
US-Geschichte
US-Verteidigungsminister: Pete Hegseth bestreitet Weitergabe von
Militärgeheimnissen via Chat
"The Atlantic"-Enthüllungen: "Ab dann werden definitiv die ersten Bomben
fallen"
US-Angriffe im Jemen: USA drohen Huthi-Miliz mit "vollständiger
Auslöschung"
Entscheidungen der US-Regierung: Die wichtigsten Entscheidungen Donald
Trumps im Überblick
J. D. Vance: Der Thronfolger und seine Milliardäre
USA und Grönland: J. D. Vance will seine Frau auf Grönlandreise
begleiten
Grönland: Hunderte Grönländer demonstrieren gegen Trumps
Annexionsdrohungen
Usha Vance: Donald Trump bezeichnet Grönlandbesuch als Zeichen der
Freundlichkeit
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Folge vom 28.03.2025Droht Doppelstaatlern die Ausbürgerung?
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Folge vom 27.03.2025Update: Jetzt auch noch die AutosUS-Präsident Donald Trump will ab April neue Zölle auf importierte Autos erheben. Die Rede ist von 25 Prozent auf alle Fahrzeuge, die nicht in den USA gebaut werden. Die Europäische Union plant Gegenmaßnahmen und arbeitet an einem Instrument, um wirtschaftliche Erpressung abzuwehren. Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, analysiert im Podcast, was hinter Trumps Zollstrategie steckt und welche Konsequenzen sie für den internationalen Handel haben könnte. Trotz gestiegener Fahrgastzahlen verzeichnete die Deutsche Bahn 2024 einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro. Bahnchef Richard Lutz spricht von der schwersten Krise seit drei Jahrzehnten. Jonas Schulze Pals ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT und beschäftigt sich intensiv mit der Deutschen Bahn. Im Podcast erklärt er, ob die geplanten Milliardeninvestitionen der möglichen schwarz-roten Bundesregierung für die Bahn die Rettung sein könnten. Außerdem im Podcast: In Paris haben sich am Donnerstag rund 30 Staats- und Regierungschefs getroffen, um über die Sicherheit der Ukraine zu beraten. Die sogenannte Koalition der Willigen, angeführt von Frankreich und Großbritannien, diskutierte mögliche Sicherheitsgarantien – auch für den Fall einer Waffenruhe. Die USA waren bei dem Gipfel nicht vertreten. Was noch? Eine brandneue homemade Version des “Was-jetzt?”-Jingles Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Mounia Meiborg, Jannis Carmesin Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Autozölle: Europa muss jetzt Härte zeigen USA: Trump kündigt Zölle von 25 Prozent auf ausländische Autos an US-Autozölle: Habeck fordert "entschlossene Antwort" auf neue US-Zölle Anti-Coercion-Instrument: Die Bazooka aus Brüssel Deutsche Bahn: Was wirklich hinter vielen Zugverspätungen steckt Bundeseigener Konzern: Deutsche Bahn meldet erneut Milliardenverlust Liveblog: Ukrainekrieg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 27.03.2025Die Koalition der Willigen trifft sich in ParisBei dem Ukraine-Gipfel in Paris versammeln sich am Donnerstag 31 Delegationen, um mögliche Wege für einen Waffenstillstand in der Ukraine zu erarbeiten. Die sogenannte "Koalition der Willigen", die von Frankreich und Großbritannien angeführt wird, hat sich seit dem letzten Treffen im Februar weiter vergrößert. Ziel ist es, eine langfristige Unterstützung für die Ukraine zu gewährleisten, damit Russland nicht erneut angreifen kann. Zudem wird über Optionen für eine militärische Präsenz diskutiert, die im Falle eines Waffenstillstands die Sicherheit der Ukraine gewährleisten soll. Anna Sauerbrey ist außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie die Länder diese Ziele erreichen wollen und wie realistisch eine Einigung ist. Die viertägige Leipziger Buchmesse ist mit Norwegen als Gastland gestartet und vergibt am ersten Tag den Preis der Leipziger Buchmesse. Traditionell wird zur Eröffnung auch der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung verliehen, den in diesem Jahr der belarussische Schriftsteller Alhierd Bacharevič für seinen Roman "Europas Hunde" erhält – ein Werk, das in seinem Heimatland Belarus verboten ist. David Hugendick ist Kulturkorrespondent der ZEIT und sitzt in der Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse. Im Podcast analysiert er, wie politisch die diesjährige Messe in Leipzig ist und welche Auswirkungen von Donald Trumps Angriffen auf die Kulturszene sich in der Literatur zeigen. Und sonst so: Eule trägt mysteriöses Federkleid in Orange. Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: EU-Gipfel in Brüssel: Europäische Union berät über ihre Verteidigung – und die der Ukraine Liveblog: Ukrainekrieg: Russland greift ukrainischen Schwarzmeerhafen Mykolajiw an EU-Gipfel: Koalition der Unwilligen Ukrainetreffen in Paris: Es geht jetzt um den Frieden in Europa Leipziger Buchmesse 2025: Frühjahrstreff der Buchbranche Eröffnung: Leipziger Buchmesse wird mit Festakt eröffnet Wahlen in Belarus: 15-mal repressiver als Russland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.03.2025Update: Blühende SolidaritätszuschlägeDas Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass der Solidaritätszuschlag auch weiterhin erhoben werden darf. Damit wies das Gericht eine Verfassungsbeschwerde aus dem Jahr 2020 zurück: Sechs FDP-Parteimitglieder waren damals der Meinung, dass auch der Zuschlag mit Ablauf des Solidarpaktes II im Jahr 2019 hätte enden sollen – sonst sei er verfassungswidrig. Der Solidaritätszuschlag wurde eingeführt, um Lebensverhältnisse in West- und Ostdeutschland anzugleichen. Laut Gericht sei der Abschlag immer noch notwendig, der Bund müsse dies allerdings regelmäßig überprüfen. Für die neue Bundesregierung scheint das eine gute Neuigkeit: Ohne den Solidaritätszuschlag wäre ein Milliardenloch im Haushalt entstanden. Gleichzeitig hat die Union allerdings im Wahlkampf versprochen, die Abgabe abzuschaffen. Was das für die Koalitionsgespräche bedeutet, erklärt Mark Schieritz aus dem Politik-Ressort. Die Hauptverhandlungsgruppen von Union und SPD wollen am Freitag die Koalitionsgespräche vorantreiben. Laut den Generalsekretären der Parteien haben die Arbeitsgruppen ihre Vorarbeit abgeschlossen. Dabei konnten sich die Parteien wohl schon auf einige Dinge einigen: Beispielsweise soll die Migration wieder stärker begrenzt werden. Außerdem wollen Union und SPD das Deutschlandticket auch in Zukunft beibehalten, allerdings soll es ab 2027 teurer werden. Über welche Themen sich die Parteien noch uneinig sind und wie es in den Verhandlungen weitergeht, wissen die Politikredakteure Ruth Fend, Anja Stehle und Tilman Steffen. Sie geben bei Was Jetzt? einen Überblick über den aktuellen Verhandlungsstand. Außerdem im Update: Im Gazastreifen haben erstmals Hunderte Palästinenser gegen die Terrororganisation Hamas protestiert. In Beit Lahia im Norden des Gazastreifens forderten einige Demonstranten das Ende der Hamas-Herrschaft und auch das Ende des Krieges gegen Israel. Obwohl die Hamas dafür bekannt ist, hart gegen Kritiker vorzugehen, wurden bereits weitere Proteste angekündigt. Was noch? Wie lange es im Schnitt dauert, bis man sich für eine neue Netflix-Serie entscheidet. (Spoiler: Länger als Sie brauchen, um diesen Satz 20-mal zu lesen.) Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Solidaritätszuschlag: Was Sie über den Solidaritätszuschlag wissen müssen Deutsche Einheit: Bundesverfassungsgericht: Soli darf bleiben – noch Friedrich Merz: Einfach mal machen? Gar nicht so einfach Liveblog: Koalitionsverhandlungen: Hauptverhandler von Union und SPD tagen ab Freitag in Berlin Koalitionsverhandlungen: Union und SPD offenbar einig bei Zurückweisungen an der Grenze Lage im Überblick: Hunderte Palästinenser in Gaza demonstrieren gegen den Krieg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.