Die Europäische Union und die USA haben sich im Zollstreit geeinigt.
US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der
Leyen verkündeten die Vereinbarung am Sonntag. Demnach werden die
US-Zölle auf europäische Güter 15 Prozent betragen. Die Kritik an dem
Deal ist groß: Die EU habe sich den USA unterworfen, heißt es etwa aus
Frankreich. Hat Trump den Zollstreit damit für sich entschieden? Diese
und weitere Fragen beantwortet Rieke Havertz, internationale
Korrespondentin der ZEIT.
Thailand und Kambodscha haben sich auf eine „unverzügliche und
bedingungslose“ Waffenruhe geeinigt. Laut der Vereinbarung werden die
Waffen ab Mitternacht schweigen. Thailand und Kambodscha werfen sich
gegenseitig vor, die tödlichen Gefechte verursacht zu haben. Beide
streiten sich bereits seit Langem um den genauen Verlauf ihrer Grenze.
Das Zugunglück im südlichen Baden-Württemberg vom Sonntagabend wurde
laut Ermittlern wahrscheinlich durch einen Erdrutsch verursacht. Das
teilte die Polizei Ulm mit. Wegen Starkregens sei ein Abwasserschacht
übergelaufen, das Wasser habe dann einen Erdrutsch verursacht – der Zug
entgleiste. Insgesamt starben bei dem Unfall drei Menschen, 41 weitere
wurden verletzt, teilweise schwer.
Und sonst so? Tom Lehrer ist tot.
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Zollstreit: "Das ist kein guter Deal, das ist Appeasement!"
Kambodscha-Thailand-Konflikt: Der Streit der alten Männer
Baden-Württemberg: Was über das Zugunglück von Riedlingen bekannt ist
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Folge vom 28.07.2025Update: Trump, von der Leyen und der "größte Deal aller Zeiten"
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Folge vom 28.07.2025Beugt sich Israel dem internationalen Druck?Die israelische Armee hat eine tägliche, zehnstündige Kampfpause in Teilen des Gazastreifens angekündigt. Dadurch soll es auch wieder möglich werden, humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung zu leisten. Die sogenannte "taktische Pause" soll täglich von 10 bis 20 Uhr Ortszeit gelten, sie betrifft Gebiete, in denen das Militär zuletzt nicht aktiv mit Bodentruppen war. Zudem sollen zwischen 6 und 23 Uhr sichere Korridore für Konvois mit Hilfsgütern eingerichtet werden. Ob die angekündigten Pausen tatsächlich zu einer Verbesserung der Lage führen, analysiert die Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke. Im Jahr 2024 waren rund 39.000 Hochschulabsolventen unter 30 Jahren in Deutschland arbeitslos. Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine Vermutung: Künstliche Intelligenz könnte insbesondere Berufseinsteigern die Jobs streitig machen. Laut Experten fehlt aber bisher der Beleg, dass KI flächendeckend Einstiegsjobs verdrängt. Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, analysiert, welche Faktoren tatsächlich hinter der steigenden Arbeitslosigkeit stecken und welche Rolle KI dabei spielt. Und sonst so: Die kleinste Schlange der Welt wiederentdeckt Moderation und Produktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus Liveblog: Krieg in Gaza: Israels Militär kündigt zehnstündige Kampfpause an Gazakrieg: Israel wirft wieder begrenzte Mengen an Hilfsgütern aus der Luft ab Emmanuel Macron: Frankreich will Palästina als Staat anerkennen Humanitäre Lage im Gazastreifen: Ein Fehler, moralisch und strategisch Arbeitslosigkeit nach Studienabschluss: Masterabschluss, arbeitslos Künstliche Intelligenz: Stimmt das eigentlich, dass KI Berufseinsteigern die Jobs wegnimmt? Arbeitslosigkeit: Wo die Krise sichtbar wird Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 27.07.2025Wie sich die EU und die USA bei den Zöllen einigen könntenEU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen trifft sich heute mit US-Präsident Donald Trump, um über den Zollstreit zu verhandeln. Ziel des Treffens ist laut von der Leyen, die drohenden Zölle in Höhe von 30 Prozent zu verhindern. Eine Einigung von 15 Prozent werde stattdessen angestrebt. Vor seinem Abflug nach Schottland schätzte Trump die Chancen auf einen Handelsdeal mit der EU auf 50 Prozent oder "vielleicht sogar weniger". Zuvor hatte er verkündet, die angedrohten Zölle möglicherweise doch zu senken – wenn die EU ihren Markt für die USA stärker öffne. Wie realistisch eine Einigung ist und was die erhöhten Zölle für die EU bedeuten würden, weiß EU-Korrespondent Ulrich Ladurner. Knapp 150 Jahre stehen sich Israelis und Palästinenser im Streit schon gegenüber. Seit dem 7. Oktober 2023 scheint ein Frieden in Nahost kaum mehr möglich, der Konflikt ist so hoffnungslos verfahren wie nie zuvor. Dabei gehe es im Kern nicht um einen Religionskrieg, um irrationale Hassgefühle gegen das andere Volk oder um unüberwindbare Differenzen – sondern um Land, sagt die außenpolitische Redakteurin Lea Frehse. Zwei Völker erheben seit Jahrzehnten Anspruch auf das Gebiet, ein Kompromiss in Form einer Zweistaatenlösung ist bisher immer gescheitert. Im Podcast erklärt Lea Frehse, warum die Verteilung des Landes so kompliziert ist und welche Rolle eine siebenhundert Jahre alte Eiche dabei spielt. Und sonst so? Ausgebüxte Elchkuh Olga gesichtet Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Zollstreit: Von der Leyen kündigt für Sonntag Treffen mit Trump an Zölle: Von der Leyen trifft Trump – Zoll-Einigung in Schottland? Nahostkonflikt: Unser Land, ihr Land Israel: Krieg in Nahost Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.07.2025Spezial "Der Wahlkreis": Legal, illegal, ganz egal – Willkommen in einer Welt ohne RegelnIn den USA sagt der Vizepräsident: Die Gerichte hindern den Willen des Volkes. In Deutschland scheitert plötzlich die Wahl von Verfassungsrichtern. Und im Falle Israels ignoriert die Bundesregierung das Völkerrecht, das sie im Fall der Ukraine ganz besonders wichtig findet. Es schält sich ein neuer Konflikt heraus: der zwischen Macht und Recht. Und man bekommt den Eindruck, dass die Macht sich gerade durchsetzt. In unserer neuen Folge des "Wahlkreis"-Podcasts beschäftigen sich die Hosts Robert Pausch und Paul Middelhoff mit der Frage, wie es so weit kommen konnte. Wer sind die zentralen Denker hinter der Erosion des Rechts? Wer die Strategen, die von dieser Entwicklung profitieren wollen? Und kann man den Bruch wieder kitten, der sich gerade auftut? Moderation: Robert Pausch, Paul Middelhoff Produktion: Pool Artists Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Shownotes: Der Völkerrechtler Andreas Paulus zum Angriff Israels auf den Iran Der Politologe Carla Masala zu den strategischen und rechtlichen Dimensionen des Angriffs Paul Middelhoff über den deutschen Umgang mit dem Völkerrecht Carl Schmitt: "Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus" Carl Schmitt: "Der Führer schützt das Recht" "Spiegel"-Autor Jonas Schaible auf seinem Substack über Frederiksen und Meloni Philip Manows Buch "Unter Beobachtung" Ein Streitgespräch zwischen Manow und dem Juristen Christoph Möllers Unser Kollege Mark Schieritz zu den Abgründen des Volkswillens Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.