Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden, dass die
Bundestagswahl von 2021 in mehreren Wahlbezirken Berlins wiederholt
werden muss. Wegen zu langer Wartezeiten, falscher oder fehlender
Stimmzettel und vorübergehend geschlossener Wahllokale hat das Gericht
die Wahl am Dienstagmorgen in 455 Bezirken für ungültig erklärt. Lenz
Jacobsen ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet das Urteil des
Bundesverfassungsgerichts ein und analysiert, welche Folgen die
Wahlwiederholung für die Machtverhältnisse im Bundestag haben könnte.
Uneheliche und homosexuelle Paare können in der katholischen Kirche
fortan gesegnet werden. Diesen Beschluss hat Kardinal Fernández am
Montag unter Zustimmung von Papst Franziskus in einer Grundsatzerklärung
der vatikanischen Glaubensbehörde veröffentlicht. Doch wie revolutionär
ist die Grundsatzerklärung des Vatikans wirklich? Diese Frage
beantwortet im Podcast Evelyn Finger, Leiterin des Ressorts Glauben und
Zweifeln bei DIE ZEIT.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat eine Klage gegen den
bayerischen Kreuzerlass abgewiesen. Der Bund für Geistesfreiheit hat
gegen eine Vorschrift von 2018 geklagt, der zufolge in allen
Dienstgebäuden ein sichtbares Kreuz hängen soll. Die religionskritische
Gruppe sieht in dem Kreuzerlass das staatliche Neutralitätsgebot
verletzt.
Was noch? Schätze im Secondhandladen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
Weitere Links zur Folge:
Bundesverfassungsgericht: Bundestagswahl muss in Berlin teilweise
wiederholt werden
Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Landeswahlleiter terminiert
Teilwiederholungswahl auf den 11. Februar
Vatikan: Schöne Bescherung
Katholische Kirche: "Der liebe Gott freut sich über jedes Paar"
Neutralitätsgebot: Bundesverwaltungsgericht urteilt über Kreuzerlass in
Bayern
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Folge vom 19.12.2023Update: Noch eine Neuwahl in Berlin
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Folge vom 19.12.2023Ein Krieg unter der ErdeEin 500 Kilometer langes Tunnelsystem hat die Hamas eigenen Angaben zufolge unterhalb des Gazastreifens geschaffen. Das Netz gilt als strategischer Stolz der Hamas. 50 Meter unter der Erde haben die israelischen Truppen nun den bisher größten Tunnelzweig entdeckt – vier Kilometer lang und stellenweise drei Meter hoch und breit soll dieser sein. Yassin Musharbash aus dem Investigativressort bei ZEIT ONLINE spricht im Podcast über die Bedeutung der Tunnel im Krieg zwischen der Hamas und Israel. Sieben Jahre nach dem Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz ist die extremistische Bedrohung hierzulande so hoch wie lange nicht. Seit Ausbruch des Kriegs im Gazastreifen warnen die Behörden vor einer erhöhten Anschlagsgefahr. Immer häufiger werden Teenager dabei zu extremistischen Gewalttätern. Welche Formen von Extremismus verstärkt unter Jugendlichen zu finden sind, weiß Christian Parth, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, auf welchem Weg sich Jugendliche zunehmend radikalisieren. Und sonst so? Pro-Kopf-Müll auf dem Tiefstand. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gazastreifen: "Die Tunnel sind der Stolz der Hamas" Hamas: Terroroffensive gegen Israel Krieg gegen die Hamas: Israel soll bislang größten Hamas-Tunnel entdeckt haben Liveblog: Israel-Gaza-Krieg aktuell Verhinderte Anschlagspläne: Wie groß die Terrorgefahr in Deutschland ist Verfassungsschutzberichts 2022: Statement von Haldenwang Radikalisierung von Jugendlichen: "Sie haben im Wald den Kampf mit Messern und Äxten trainiert" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 18.12.2023Update: Ein zweiter Geisel-Deal scheint plötzlich denkbarAm vergangenen Freitag haben israelische Streitkräfte versehentlich drei Hamas-Geiseln getötet. Laut Aussagen des Armeesprechers Daniel Hagari, hätten sich die Soldaten von den Männern bedroht gefühlt. Alle drei wurden erschossen. Nach dem Vorfall protestierten am Samstagabend Tausende Menschen auf den Straßen Tel Avivs. Wie die Tötung der Geiseln den weiteren Kriegsverlauf beeinflussen könnte, weiß Quynh Trần. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast erklärt sie, was bisher über den Vorfall bekannt ist. Außerdem im Update: Die katholische Kirche hat mit einer Grundsatzerklärung bekanntgegeben, dass katholische Geistliche zukünftig homosexuelle Paare segnen dürfen. Eine Verwechslung mit dem Sakrament der Ehe müsse aber weiterhin ausgeschlossen werden. Die Erklärung wurde ausdrücklich von Papst Franziskus genehmigt. Ab dieser Woche können auch Kinder telefonisch krankgeschrieben werden. Eltern, die sich um ihre kranken Kinder kümmern müssen, können sich von der Arbeit freistellen lassen. Voraussetzung ist, dass der Arzt oder die Ärztin das Kind kennt und die telefonische Ausstellung für vertretbar hält. Was noch? Vor einem Monat drohte der launische Vulkan Fagradalsfjall auf Island auszubrechen. Noch ist aber nichts passiert. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge: Geiseln der Hamas: Mit jedem toten Israeli sinkt die Unterstützung für diesen Krieg Gazastreifen: Israelische Armee tötet versehentlich drei Geiseln der Hamas Kinderkrankengeld: Eltern bekommen Kinderkrankschreibung bald auch per Telefon Katholische Kirche: Vatikan erlaubt Segnung homosexueller Paare [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 18.12.2023Mit tausend Traktoren gegen die AmpelsparpläneDie Koalitionsparteien hatten sich in der letzten Woche nach langem Ringen endlich auf den Haushalt für das kommende Jahr geeinigt. Der Entwurf sorgt für viel Unmut. Zum Beispiel beim Deutschen Bauernverband (DBV). Der hat für Montag zu einer Großdemonstration aufgerufen. Dabei geht es vor allem um die geplante Streichung der Agrardiesel-Subvention und die Kfz-Steuerbefreiung Joachim Rukwied ist Präsident des DBV. Im Podcast erklärt er, was die geplante Streichungen seiner Ansicht nach für Konsequenzen hätten. Seit mehr als einer Woche fehlt von dem russischen Oppositionellen Alexej Nawalny jedes Lebenszeichen. Bereits am 06. Dezember brach der Kontakt zu ihm ab. Mittlerweile ist klar, dass er aus dem Straflager IK-6 in Wladimir verlegt worden sein soll. Das hatte zuletzt auch ein Gericht bestätigt. Wohin ist jedoch unbekannt. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent bei DIE ZEIT.Im Podcast beschreibt er die Lage der Oppositionellen in Russland. Und sonst so: Welches Ranking würde Sie zum Jahresende interessieren? David Hugendick wünscht sich mehr Kreativität in den Listen und hat ein paar Vorschläge. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Agrar: Bauernverband kritisiert Ampel für Haushaltskompromiss Protest: Bauernverband ruft zu Kundgebung in Berlin auf Sprecherin: Wo ist Alexej Nawalny? Putins Gegner bleibt verschwunden Russland: Alexej Nawalny offenbar aus Strafkolonie verlegt Der Ostcast / Alexej Nawalny: Der berühmteste Häftling Russlands [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.