Im Pariser Vorort Nanterre wurde am Dienstag ein 17-Jähriger bei einer
Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen. Seitdem kommt es in
mehreren französischen Städten zu nächtlichen Protesten und Krawallen.
Annika Joeres, die für ZEIT ONLINE aus Frankreich berichtet, hat in
Nanterre mit verschiedenen Menschen über die Situation gesprochen. Im
Podcast erklärt sie, was die Krawalle für Frankreich bedeuten.
Der Mindestlohn wird im kommenden Jahr von 12 Euro auf 12,41 Euro
angehoben. Das hat die Mindestlohnkommission kürzlich beschlossen. Seit
Monaten gibt es eine hohe Inflationsrate, im Juni lag sie bei 6,4
Prozent. Mark Schieritz, Politikredakteur der ZEIT, kritisiert deshalb,
dass Menschen, die den Mindestlohn bekommen, real gerechnet ärmer
werden. Im Podcast ordnet er ein, woran es liegt, dass der Mindestlohn
nicht stärker erhöht wird.
Alles außer Putzen: Tteokbokki aus Südkorea
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft und Mathias Peer
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
- Unruhen in Paris: Die Wut von Nanterre
- Unruhen in Frankreich: Mehr als 1.300 Festnahmen bei Ausschreitungen
in Frankreich
- Rokhaya Diallo: "Sie denken: 'Das hätten wir sein können'"
- Arbeitsmarkt: Der Mindestlohn muss deutlich steigen
- Mindestlohn: Da hätten sie auch gleich abrunden können
- Mindestlohn: 41 Cent
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Folge vom 02.07.2023Die Vorstädte brennen
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Folge vom 01.07.2023Spezial: Warum Nachtzüge glücklich machen (Wiederholung vom 06.08.2022)Weite Strecken über Nacht zurücklegen, schlafend das Klima schonen und nebenbei vielleicht noch ein kleines Abenteuer erleben. Das versprechen Nachtzüge – zumindest in der Theorie. Kein Wunder, dass sie in mehreren europäischen Ländern seit ein paar Jahren eine Renaissance erleben. Dabei war der Nachtzug in Deutschland vor ein paar Jahren schon so gut wie tot. Ende 2016 stieg die Deutsche Bahn aus dem Geschäft aus und begründete das unter anderem mit den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und angeblich fehlender Wirtschaftlichkeit. Einen Teil des Nachtzugnetzes und auch der Schlaf- und Liegewagen übernahmen damals die Österreichischen Bundesbahnen und brachten mit dem Nightjet ein neues Konzept an den Start. Offensichtlich mit Erfolg: Inzwischen wächst das europäische Netz wieder, fast jedes Jahr kommt eine neue Verbindung hinzu. Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Denn längst nicht alle, die gern mit dem Nachtzug reisen würden, können das auch einfach tun. Auf manchen Verbindungen sind die Plätze im Schlaf- und Liegewagen nämlich auf Wochen hinaus ausgebucht. Andere Verbindungen, die jahrzehntelang zuverlässig funktioniert haben, sind eingestellt und es ist ungewiss, ob und wann sie zurückkehren. Für diese Sonderfolge von "Was jetzt?" hat sich ZEIT-ONLINE-Podcastredakteur Moses Fendel im Schlafwagen auf die Reise von Hamburg nach Zürich gemacht, um das Phänomen besser zu verstehen. Was sind die Gründe für den derzeitigen Nachtzugboom? Welche Rolle können sie im Kampf gegen die Klimakrise und für eine Mobilitätswende spielen? Und was müsste passieren, damit Nachtzüge in Zukunft von so vielen Menschen genutzt werden, dass sie innereuropäische Flugreisen überflüssig machen? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Marc Fehrmann Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 01.07.2023Wie republikanisch ist der Supreme Court?Fast ein halbes Jahrhundert lang haben die Universitäten in den USA gezielt schwarze Studienanwärter gefördert. Affirmative Action nennt sich dieses Prinzip. Nun hat der Oberste Gerichtshof es für verfassungswidrig erklärt: Künftig darf die Hautfarbe bei der Auswahl der Bewerber keine Rolle mehr spielen. Das Urteil reiht sich ein in eine lange Liste polarisierender Entscheidungen, die das republikanisch dominierte Gericht im vergangenen Jahr getroffen hat. Kann man da noch von Gewaltenteilung sprechen? Oder ist der Oberste Gerichtshof viel mehr zu einem Parteiorgan der Republikaner geworden? Antwort auf diese Frage gibt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Warum werden Menschen depressiv? Die gängige Erklärung ist ein Mangel an Serotonin. Falsch, sagt eine Forschergruppe um die Psychiaterin Joanna Moncrieff, nachdem sie im vergangenen Jahr 17 Studien ausgewertet hat. Ein brisantes Ergebnis, denn die meisten Antidepressiva greifen in den Serotoninstoffwechsel ein. Nun haben andere Wissenschaftler die Arbeit kritisiert - sie weise technische Mängel auf. Welche Ursachen Depressionen tatsächlich haben und ob Antidepressiva dagegen helfen oder nicht, hat Tom Kattwinkel aus dem ZEIT-ONLINE-Gesundheitsressort recherchiert. Im Podcast berichtet er von seinen Erkenntnissen. Alles außer Putzen: Vogelstimmen per App erkennen: https://www.tu-chemnitz.de/informatik/mi/birdnet.php Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Clara Löffler und Susanne Hehr Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Affirmative Action: Der Streit über die Campus-Vielfalt Depressionen und Serotonin: Serotonin? Ja? Nein? Vielleicht! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.06.2023Update: Eine Alternative zur Alternative für DeutschlandDie Union hat heute ihren Zehnpunkteplan, die sogenannte Agenda für Deutschland, vorgestellt. Die Schwesterparteien wollen so eine Alternative zur AfD und zur Ampel bieten. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, erklärt, ob die Union durch ihr neues Programm konservativer wird. Außenministerin Annalena Baerbock ist zu Besuch in der Mongolei. Das Land in Ostasien ist reich an Rohstoffen wie Kupfer, Gold und Seltenen Erden. Alice Bota aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, warum die Mongolei für die deutsche Außenpolitik wichtig ist. Außerdem im Update: - Die Ampel hat sich auf einen finalen Entwurf des Heizungsgesetzes geeinigt. - Die EU-Staaten konnten sich im Streit über die Asylpolitik beim EU-Gipfel nicht einigen. Was noch? Verschwende deine Jugend! Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Laurena Erdmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: ARD-Deutschlandtrend: AfD kommt in weiterer Umfrage auf 19 Prozent Präsidiumssitzung: CDU und CSU wollen "Agenda für Deutschland" beschließen Außenpolitik: Baerbock will in der Mongolei für feministische Außenpolitik werben Besuch in Kasachstan: Baerbock will in Energiepolitik enger mit Kasachstan zusammenarbeiten EU-Gipfel in Brüssel: Polen und Ungarn blockieren Verhandlungen zur Migration Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.