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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

1932 Folgen
  • Folge vom 10.10.2022
    Künstlerinnen
    Die Malerinnen Dora Hitz und Martel Schwichtenberg sowie die Bildhauerinnen Milly Steger und Emy Roeder waren Anfang der Zwanziger Jahre allesamt etablierte Künstlerinnen, die im Herbst 1922 zeitgleich in verschiedenen Galerien in Berlin ausstellten. Wahrscheinlich veranlasste diese zeitlich-räumliche Koinzidenz den Kunstkritiker und Feuilletonisten Max Osborn zu einer Sammelrezension – überschrieben: „Künstlerinnen“. So sehr wir uns über diese Trouvaille freuen, die einen Blick auf die wenig beachtete Künstlerinnenszene wirft, so sehr lässt sich der männliche Blick des Autors auf die Werke und ihre Schöpferinnen nicht leugnen. Für uns macht diese Perspektive auf Künstlerinnen der Weimarer Republik, die es heutzutage vielleicht wiederzuentdecken gilt, Frank Riede lebendig.
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  • Folge vom 09.10.2022
    Die Modernität von Webers “Oberon”
    Carl Maria von Webers romantische Oper Oberon ist Musikliebhaberinnen und -liebhabern wohl auch heute noch ein Begriff, auf den Spielplänen der Opernhäuser sucht man selbige jedoch weitgehend vergebens. Auch schon vor einhundert Jahren galt sie wegen vermeintlich kruder Form und Handlung weithin als Machwerk, was Kritiker Erich Urban von der B.Z. am Mittag beim Wiedersehen anlässlich einer Neueinstudierung an der Berliner Staatsoper indes nicht länger teilen mag. In der sprunghaften Dramaturgie von Webers letzter Oper entdeckt er in seiner Rezension vom 9. Oktober 1922 vielmehr ungeahnte Bezüge in die Moderne. Es liest Paula Leu – und vielleicht hört man ja auch in der einen oder anderen zeitgenössischen Dramaturgiestube zu.
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  • Folge vom 08.10.2022
    Skandal um Arnold Schönberg
    Unter den verschiedenen Strömungen der musikalischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts war der Weg Arnold Schönbergs und seiner sogenannten Zweiten Wiener Schule zweifellos ein besonders kühner und entsprechend heftig angefeindeter. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg gerieten etliche Aufführungen der ‘frei-atonalen‘ Kompositionen eben von Schönberg, Berg oder Webern in Wien und Prag in erhebliche Turbulenzen und gingen auch wegen der um sie geführten Saalschlachten respektive als „Watschenkonzert“ in die Geschichte ein. In den 1920er Jahren verlagerte Schönberg seinen künstlerischen Lebensmittelpunkt zunehmend nach Berlin, und auch hier wiederholten sich die Konflikte um sein Werk. Die Rezension seines Pierrot Lunaire im Berliner Börsen-Courier vom 8. Oktober 1922 ‘würdigt‘ kurz die skandalhaften Umstände auch dieses Konzertabends, zeigt sich dann aber doch vornehmlich an der Musik interessiert. Es liest Frank Riede.
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  • Folge vom 07.10.2022
    Der Marsch auf Rom wird kommen
    Schon seit Monaten blickten die Berliner Zeitungen nach Italien und kommentierten den Aufstieg der Faschistischen Bewegung an dessen Spitze sich Benito Mussolini stellte. Aus lose verbundenen Squadren ging Ende 1921 die „Nationale Faschistische Partei“ hervor, die bald schon über 300.000 Mitglieder zählte. Im September und Oktober 1922 wurde von den Faschisten recht offen eine Machtübernahme angestrebt und mit einem „Marsch auf Rom“ gedroht. Quasi als Probelauf kann der „Marsch auf Bozen“ gelten, in dem in den ersten Oktobertagen Bozen mit bewaffneten Gruppen besetzt wurde, um dort gegen den deutschsprachigen Einfluss vorzugehen. Die durchgesetzte Absetzung des Bürgermeisters rief keine nennenswerte Gegenwehr der italienischen Staatsgewalt hervor, was sicherlich einen „Marsch auf Rom“ näher rücken ließ. Dennoch verblüfft es, mit welcher Klarheit und Zwangsläufigkeit Manfred Georg für die Berliner Volks-Zeitung am 7. Oktober die Ereignisse, die da kommen würden, prophezeite. Es liest Frank Riede.
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