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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

1931 Folgen
  • Folge vom 23.02.2022
    Die Reform des Schulkalenders
    Daran dass die Schulhalbjahre hierzulande früher nicht im Sommer und Winter, sondern im Frühling und im Herbst begannen respektive endeten, wird sich die eine oder der andere – und sei es aus Erzählungen – womöglich noch erinnern können. Weniger bekannt ist, dass seinerzeit zumindest in einigen großen Städten wie Berlin auch zweimal im Jahr eingeschult wurde. Angesichts des logistischen Aufwands, den das bedeutete, plante man vor einhundert Jahren allerdings auch hier die Umstellung auf den Jahresrhythmus. Die Deutsche Allgemeine Zeitung zeigte in ihrem Artikel vom 23. Februar 1922 Verständnis für diesen Schritt, haderte jedoch mit der Festlegung auf die österliche Variante. Und fand überdies einige Worte bedauernden Mitgefühls mit den unter den Neuerungen leidenden Sitzenbleibern – hier gelesen von Paula Leu.
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  • Folge vom 22.02.2022
    Vom Berliner Sechstagerennen
    Wie so vieles in der Welt des Sports war auch die Einrichtung des Sechstagerennens ursprünglich, noch tief im 19. Jahrhundert, eine englische Erfindung. Die erste Stadt in Kontinentaleuropa, die auf diesen Zug aufsprang, war allerdings bereits 1909 Berlin, und eben hier, im legendären Sportpalast in Schöneberg, erlebten die Sixdays in den (in ihren Anfängen freilich noch nicht gar so) ‘Goldenen Zwanzigern‘ ihre ganz großen Boomjahre. Um das 144stündige Ellipsenfahren von Zweier-Teams spannender und kurzweiliger zu machen, führte die Rennleitung 1922 eine neue Punktewertung für Zwischenspurts ein und schuf damit die bis heute international gebräuchliche sogenannte ‘Berliner Wertung‘. Der Erfolg gab ihnen recht: Sechstagerennen wurden zu gesellschaftlichen Ereignissen, über die – von Egon Erwin Kisch bis Alfred Kerr – auch die Großen ihrer Zeit sich nicht nehmen ließen zu schreiben. In diese Reihe gehört auch Erdmann Graeser, der seine eingestanden fachfremde, aber sehr literarische Expertise in der Vossischen Zeitung vom 22. Februar 1922 abgab. Für uns schwingt sich Frank Riede auf das Rad.
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  • Folge vom 21.02.2022
    Flugbahnhof Tempelhof
    Erst Feld des Templer-Ordens, später Ackerland der Schöneberger Bauern, dann Militärischer Exerzierplatz und Parkfläche mit Picknickwiese, dann Flughafen Tempelhof und anschließend wieder Picknick-, Grill- und Sportwiese. Das Tempelhofer Feld in Berlin. Der heutige Artikel aus der Deutschen Allgemeinen Zeitung vom 21. Februar 1922 dokumentiert die Bemühungen, besonders der Post, einen kleinen Teil des Feldes für Zwischenlandungen nutzen zu können, um die weiten Transporte per Automobil von den außerhalb Berlins gelegenen Flughäfen zu verhindern, die die Luftpost teilweise langsamer ausliefern ließen als die „Zug-Post“. Von diesen Anfängen des Linienflugverkehrs auf dem Tempelhofer Feld berichtet Paula Leu.
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  • Folge vom 20.02.2022
    Das Ende von “Castans Panopticum”
    Die Gebrüder Louis und Gustav Castan eröffneten „Castans Panopticum“ im Jahre 1869 in Berlin. Die Ausstellung erfreute sich einiger Beliebtheit und wurde mit der Zeit zu einer „Berliner Institution“. 1888 bezog es seine Räumlichkeiten in der Friedrichstraße, in denen es auch 1922 zu finden war. Über vier Etagen konnten die Besucher:innen dort Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten, aber auch berühmter Verbrecher:innen, historische Kostüme und Gegenstände sowie medizinische Kuriositäten betrachten. Castans Panoptikum expandierte sogar in andere Städte des Reiches: nach Köln, Frankfurt, Dresden und Breslau. 1922 war das Museum finanziell nicht mehr zu halten. Neben der allgemein schlechten wirtschaftlichen Lage während des Weltkrieges und der Nachkriegszeit spielte dabei sicherlich die Attraktion der Kinosäle eine gewichtige Rolle. Und so wurden im Februar 1922 die Ausstellungsgegenstände auf einer mehrtägigen Auktion versteigert. Wie heutige Wachsfigurenkabinette, Museen der Folter und Gruselkabinette belegen, hat sich mittlerweile wieder ein Markt für mehr oder weniger inszenierte Wachsfiguren etabliert. Den Abschied von Castan dokumentiert die Vossische Zeitung vom 20. Februar mit einer Kindheitserinnerung des Kolumnisten Felix Paul Schlesinger, der unter dem Kürzel Sling publizierte – und heute von Frank Riede gelesen wird.
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