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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

1931 Folgen
  • Folge vom 30.01.2022
    Der Knickerbocker-Schneesturm
    mmer wieder, so auch in diesem Jahr, lesen wir von den Schneestürmen, den Blizzards an der amerikanischen Ostküste, die Städte in hohe Schneedecken hüllen und den Verkehr zum Erliegen bringen. Vom 27. bis zum 28. Januar 1922 ereignete sich der bis dahin heftigste Sturm seit Beginn der Wettermessungen, bei dem sich in Verwehungen der Schnee bis zu 5 Meter hoch aufbaute. Eingegangen ist er in die Geschichte als „Knickerbocker-Storm“. Das Knickerbocker-Theatre war das größte und modernste Kino in Washington, auf dessen Flachdach sich am 28. der Schnee auftürmte, bis die Dachkonstruktion in der Mitte kollabierte, während im Theater ca. 500 Besucher:innen den Film „Get Rich Quick Wallingford“ schauten. Unter dem Schutt und Schnee starben 98 Menschen und wurden 133 verletzt. Den Drahtbericht der BZ am Mittag vom 30. Januar liest für uns Frank Riede.
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  • Folge vom 29.01.2022
    Das Haus der Werdenden
    5-10 Pärchen, die gemeinsam Babypuppen halten, wiegen, Massage- und Atemübungen machen, über Nestbau und Senkwehen informiert werden… Heutzutage ein gängiger von Geburtsstationen oder Hebammenpraxen angebotener Geburtsvorbereitungskurs. Vor 100 Jahren lesen wir im Vorwärts, des 29. Januars, von einer Stunde Mutterschaftskursus in Charlottenburg. Die Reichsanstalt zur Bekämpfung der Kleinkindsterblichkeit vermittelte, damals lediglich den schwangeren Frauen, die neuesten wissenschaftlich-medizinischen Erkenntnisse und praktische Tipps. Paula Leu ist für uns im Haus der Werdenden dabei.
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  • Folge vom 28.01.2022
    Von deutscher Seele
    Hans Pfitzner ist aus deutschen wie internationalen Musiksälen fast vollständig verschwunden. Zu tief war seine Verstrickung in den Nationalsozialismus, zu verstörend nimmt sich sein Bekenntnis zu dessen Antisemitismus auch noch nach 1945 aus, als das man seine Kompositionen irgendwie davon abgelöst rezipieren könnte. Vor einhundert Jahren war Pfitzner dagegen noch eine große Nummer, freilich auch schon damals umstritten und das auch aus weltanschaulichen Gründen. Die nachfolgende Kritik von Siegmund Pisling zu der Uraufführung von Pfitzners vielleicht berühmtesten Werk mit dem bezeichnenden Titel ‘Von deutscher Seele‘ führt tief hinein in diesem Thematik und besticht nicht nur durch analytische Schärfe, sondern auch durch die ausgeprägte Bereitschaft zur Differenzierung, durch Meinungsfreude jenseits von ‘Daumen rauf‘ und ‘Daumen runter‘. Aus dem 8-Uhr-Abendblatt vom 28. Januar 1922 liest für uns Frank Riede.
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  • Folge vom 27.01.2022
    Theaterbrand in Dessau
    Obwohl sich die Metropolen vor einhundert Jahren selbstredend schon lange von jeglicher Holzbauweise verabschiedet hatten, nehmen städtische Brände im Berliner Presseaufkommen der frühen 1920er Jahre allgemein und ganz besonders im Winter 1922 einen erstaunlich großen Raum ein. Eben gerade war unter großer journalistischer Anteilnahme – hier im Podcast jedoch unbeachtet – die Sarotti-Fabrik in Tempelhof abgefackelt, da kam aus dem Anhaltinischen die Kunde von einem schweren Theaterbrand in Dessau. Das Berliner Tageblatt vom 27. Januar 1922 beklagt den Verlust des historischen Gebäudes und gedenkt der dabei zu Tode gekommenen Sängerin Lilly Herking. Es beschreibt aber auch das besonders innige Verhältnis, dass die Dessauer zu ihrem alten Hoftheater gehabt hätten. In die in der Tat bewegte Dessauer Theatergeschichte taucht für uns Paula Leu.
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