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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

1931 Folgen
  • Folge vom 02.01.2022
    Unterdessen schreitet die Zeit
    Diplomatische Neujahrsempfänge sind auch heute noch fester Bestandteil des Kalenders von Frank-Walter Steinmeier, und werden es auch bei seinen Nachfolger:innen sein. Vor 100 Jahren berichteten die Berliner Zeitungen nicht nur detailliert von dieser Veranstaltung beim deutschen Reichspräsidenten, sondern lieferten auch Zusammenfassungen der Empfänge in Paris, London, Washington, Rom oder Prag. Die bei dieser Gelegenheit vorgetragenen Ansprachen zeichneten sich, auch das ist heute wohl nicht anders, durch mehr oder wenige salbungsvolle Friedens-, Zusammenarbeits-, und Freundschaftsbekundungen zwischen den einzelnen Staaten aus. Einen nüchterneren Blick auf das anbrechende Jahr 1922 und seine politischen Spielräume trägt heute Frank Riede für uns vor. Es stammt aus der Feder eines Kolumnisten des Berliner Börsen-Couriers, vom 2. Januar.
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  • Folge vom 01.01.2022
    Die Jahresbilanz der Frau
    Tageszeitungen im Berlin der frühen 1920er Jahre wurden ganz überwiegend von Männern gemacht. Journalistinnen waren seinerzeit noch drastisch unterrepräsentiert und blieben, wo sie schrieben, häufig auf klischeehaft weibliche Themen wie Haus, Küche und Mode abonniert. Und doch beginnt in den Jahren nach der Republikgründung und der Einführung des Frauenwahlrechts langsam auch in den Redaktionsstuben sich etwas zu verändern. Vorneweg in der sozialdemokratischen Presse, bei Vorwärts und Freiheit, aber vereinzelt auch in bürgerlichen Zeitungen wird die Frauenbewegung selbst Gegenstand der Berichterstattung – so wie hier in der Charlottenburger Neuen Zeit, die den 1. Januar 1922 zum Anlass für einen Jahresrückblick gleichsam in feministischer Perspektive nimmt. Nicht alles in diesem Text klingt für unsere Ohren wirklich emanzipatorisch; in einer Passage, in der es um die sogenannte ‘Schwarze Schmach‘ geht, positioniert er sich sogar explizit rassistisch. Aber gerade auch diese vermeintlichen Widersprüche machen ihn zu einem Dokument von historischem Interesse. Es liest Paula Leu.
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  • Folge vom 31.12.2021
    So wird 1922!
    Silvester und die vorausgehenden Tage sind traditionell eine Zeit der Rückschau. Im TV erinnert man an Zehntausende Corona-Tote, die Flut im Ahrtal und an Armin Laschet, und die Tageszeitungen listen seitenlang Schlagzeilen, prominente Verstorbene und Medaillengewinner des verflossenen Kalenderjahres. Letzteres war im Prinzip auch vor einhundert Jahren nicht anders, aber keine Regel ohne Ausnahme, der wir diesmal bei unserer Silvesterausgabe von Auf den Tag genau den Vorzug geben: Die B.Z. am Mittag vom 31. Dezember 1921 schaut nicht zurück, sondern nach vorn und befragt eine Wahrsagerin nach den Aussichten für 1922. Mit ihr tut dies für uns Frank Riede. Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch in ein hoffentlich, nun ja, weniger pandemiegeprägtes neues Jahr und sagen euch eine neue Folge unseres Podcasts für den 1. Januar voraus. Ob Madame Fraya mit ihren Prognosen richtig lag, könnt ihr ab dann weiterhin Tag für Tag bei uns überprüfen.
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  • Folge vom 30.12.2021
    Ein Tag am Jugendgericht
    Wenn die Justiz in unserem Podcast bislang auftauchte, dann im Kontext ihrer Blindheit auf dem rechten Auge und der zahlreichen Monarchie-Sympathisanten in ihren Reihen. Erfrischend anders ist der Bericht über einen Tag an einem Berliner Jugendgericht. Obgleich wir uns die Härte und Unerbittlichkeit des damaligen Justizsystems nicht schönzeichnen sollten, so überrascht der Artikel aus dem 8 Uhr-Abendblatt vom 30.12.1921 doch mit teilweise verständnisvollen und freundlichen Augenblicken, und einer Kritik an der konsequenten juristischen Verfolgung von Lappalien, die Auswirkung auf das ganze Leben der Jugendlichen hat. Weniger erfreulich ist der misogyne Seitenhieb auf Politikerinnen, der aber Paula Leu nicht daran hindert, dieses Zeitdokument vorzutragen.
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