Wem gehört die Natur? Wer darf auf ihre Gaben zugreifen? Zunächst alle! Dann erklärt das Feudalsystem die Jagd zum Adelsprivileg. Damit beginnt ein Streit, der bis heute politische und gesellschaftliche Entwicklungen spiegelt. (BR 2019)

Kultur & GesellschaftWissenschaft & Technik
Radiowissen Folgen
Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Interessantes aus Geschichte und Archäologie, Literatur, Architektur, Film und Musik, Beiträge aus Philosophie und Psychologie. Wissenswertes über Natur, Biologie und Umwelt, Hintergründe zu Wirtschaft und Politik. Und immer ein sinnliches Hörerlebnis.
Folgen von Radiowissen
2239 Folgen
-
Folge vom 03.12.2021Geschichte der Jagd - Herrschaft in der Natur
-
Folge vom 02.12.2021Ökodörfer - Weltenflucht oder Zukunftslabor?Überall auf der Welt versuchen Menschen, einen alternativen Lebensstil zu erproben. Sie wollen gerechter, solidarischer, bewusster und im Einklang mit der Natur leben. Ökodörfer verstehen sich als Modell gelebter Nachhaltigkeit. (BR 2018)
-
Folge vom 01.12.2021Traditionelles Wohnen in Japan - Im Einklang mit Natur und RaumDie Gestaltung der Innenräume wurde in Japan vom Zen-Buddhismus beeinflusst. Doch es ist nicht nur die Philosophie des Zen, die dem westlichen Besucher eines traditionellen japanischen Hauses Rätsel aufgibt.
-
Folge vom 29.11.2021Frei, gleich und brüderlich - Die Französische RevolutionIn schwarzem Trauergewand sitzt Marie Antoinette in ihrer primitiven Zelle in der Conciergerie - bewacht von Soldaten der Revolutionsregierung. Gleichzeitig droht aber auch einfachen Kammerzofen, Journalisten oder Handwerkern der Tod durch die Guillotine, weil sie sich verdächtig gemacht haben, mit der Monarchie zu paktieren. Im Pariser Revolutionsmuseum in der Conciergerie werden die Schattenseiten der Französischen Revolution in Szene gesetzt. Und doch gehört die Französische Revolution zu den folgenreichsten Ereignissen der europäischen Geschichte. Mit ihrer Losung "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" schafften die Revolutionäre nicht bloß die Abkehr vom feudalen Ständestaat. Sie formulierten ein Ideal, das heute in den Verfassungen der Demokratien zur selbstverständlichen Norm geworden ist. Noch heute gedenken die Franzosen an ihrem Nationalfeiertag, dem 14. Juli, des Sturms auf die Bastille. Das Bastille-Gefängnis war das Symbol der absolutistischen Ausbeuter-Herrschaft: Das Volk erhob sich am 14. Juli 1789 zum bewaffneten Aufstand gegen die Monarchie. Doch das anfängliche Hochgefühl wich bald dem Terror, der schließlich die Kinder der Revolution selbst auffraß. Gabriele Knetsch begibt sich in ihrem Feature "Frei, gleich und brüderlich?" auf eine Spurensuche dieses höchst widersprüchlichen Ereignisses. Die Autorin spricht mit einem Historiker, mit einem französischen Pfarrer und einem Möbelrestaurator aber auch darüber, welche Spuren die Revolution im französischen Alltag von heute hinterlassen hat. (BR 2010)