Wie oft hat man schon von der Leberzirrhose gehört, aber trotzdem weiss man als Laie gar nicht so genau, was das ist. Anhaltende Entzündungen schädigen die Leber, was zu einer Vernarbung derselben führt. Schlussendlich verliert die Leber ihre Funktionsfähigkeit.
Die Leber ist ein regenerationsfähiges Organ. Allerdings bleiben die Narben, sagt Yves Borbély. Er ist Gastroenterologe am Berner Inselspital. Übergewicht, ein erhöhter Blutzucker und allen voran der Alkohol setzen der Leber zu, bis es eben zu einer Leberzirrhose kommen kann. Deshalb ist damit einhergehend stets eine Änderung der Lebensgewohnheiten geboten.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 21.01.2026Die Leberzirrhose - wenn die Leber schrumpft
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Folge vom 20.01.2026Fettleber: So schützen Sie Ihre Leber vor VerfettungSie ist regenerationsfähig, man kann bis zu 70 Prozent ihres Volumens wegschneiden, aber sie kann auch verfetten. Rund um das Organ Leber kann sich Fett legen, aber auch innerhalb desselben bilden. Das hat viel mit dem heutigen Lebensstil zu tun. Das Fiese daran: Man spürt sehr lange nichts davon. Die Fettleber hat in unseren Breitengraden viel mit unserem Lebensstil zu tun: Wir essen zu viel, sind ein paar Kilo zu schwer und konsumieren immer mehr hochverarbeitete Lebensmittel, sagt der Gastroenterologe am Inselspital Bern, Yves Borbély. Das Unberechenbare an der Krankheit ist, dass sie häufig gar nicht bemerkt wird. Deshalb empfiehlt der Experte, spätestens ab 50 Jahren einmal die Leberwerte bei der Hausärztin oder dem Hausarzt kontrollieren zu lassen.
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Folge vom 19.01.2026Die Leber, das spannende OrganSie ist unser grösstes Stoffwechselorgan und natürlich im Dry January ein Thema. Es ist aber wichtig, das ganze Jahr über gut zur Leber zu schauen. Beim Gespräch über die Leber kommt der Gastroenterologen am Inselspital Bern, Yves Borbély, richtiggehend ins Schwärmen. Denn die Leber kann einiges, was andere Organe nicht können: «Sie ist regenerationsfähig und man kann bis zu 70 Prozent von ihr entfernen und sie wächst wieder nach.»
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Folge vom 16.01.2026Wellness für Zimmerpflanzen – Nützlinge aussetzenManche Schädlinge sitzen versteckt an den Stängeln und unter den Blättern der Zimmerpflanzen. Hier helfen besondere Nützlinge: die Raubmilben. Es gibt Schädlinge, welche im Verborgenen an den Stängeln und unter den Blättern der Zimmerpflanzen sitzen, wie die Spinnmilben und die Larven der Thripse. Spinnmilben sind kleinste Spinnentiere, von blossem Auge nur als winzige Punkte erkennbar. Sie vermehren sich schnell und saugen Pflanzensaft. Das schwächt die Zimmerpflanze, die Blätter rollen sich ein und fallen ab. Deutlich erkennbar sind die Saugstellen: Die Blätter sind silbrigweiss gesprenkelt und oft sind in den Blattachseln feine Spinnfäden zu erkennen. Thripse sind winzig kleine Insekten, die sich rasch vermehren. Die Larven saugen an der Blattunterseite Pflanzensaft, die erwachsenen Tiere können fliegen und andere Zimmerpflanzen befallen. Die Blätter der Zimmerpflanzen bekommen helle Flecken und braune Ränder, der Befall schwächt die Zimmerpflanze. Hier helfen besondere Nützlinge: die Raubmilben. Es gibt zwei verschiedene Arten: Die eine frisst Spinnmilben, die andere Thripse. Raubmilben suchen auf der Pflanze aktiv nach ihrer Beute und saugen diese aus. Sie sind auf eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60% angewiesen. Ganz wichtig für einen erfolgreichen Einsatz von Raubmilben: Zusammen mit dem Aussetzen der Nützlinge immer auch alle zwei Tage die Pflanzen mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser besprühen.