Kaum ein Ereignis der römischen Antike ist so populär wie die Ermordung Caesars und seine angeblich letzten Worte „Auch Du, mein Sohn Brutus.“ In dieser Mordsache zu ermitteln, scheint obsolet, sind die Täter doch bekannt – und nicht zuletzt der Haupttäter durch das berühmte Zitat. Der Althistoriker Michael Sommer ermittelt trotzdem – und zwar die Motive der Täter, die er in einem Rückblick auf 450 Jahre Republikgeschichte erschließt, von denen das halbe Jahrhundert vor Caesars Tod ein permanenter Bürgerkrieg war.
Rezension von Clemens Klünemann
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 28.11.2024Michael Sommer – Mordsache Caesar | Buchkritik
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Folge vom 27.11.2024Gipi – Geschichten aus der ProvinzVon wegen Idylle. Von der Provinz entwirft der italienische Zeichner Gipi trübe, harte Bilder, in seinen Comic-Short-Stories lauert ständig die Gewalt. Und doch sind seine „Geschichten aus der Provinz“ große Kunst. Rezension von Silke Merten
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Folge vom 26.11.2024Manfred Krug – Ich beginne wieder von vornManfred Krug war einer der beliebtesten deutschen Schauspieler und Sänger – und vielleicht der Einzige, der in Ost und West gleichermaßen populär gewesen ist. Dass er außerdem auch ein guter Autor gewesen ist, beweisen seine Tagebücher, deren dritter Band aus den Jahren 2000 und 2001 nun erschienen ist. Rezension von Jörg Magenau
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Folge vom 25.11.2024Davi Kopenawa, Bruce Albert – Der Sturz des HimmelsEr nennt sich „Krieger“ und „Schamane“ – Davi Kopenawa, der zum Volk der Yanomami gehört, die im Amazonasgebiet leben. Als unermüdlicher Kämpfer tritt er für den Erhalt des Regenwaldes ein. Als Schamane möchte er mit seinen „Xapiri“ – seinen Geistern – die Natur von den Wunden der Zivilisation heilen. Sein Buch „Der Sturz des Himmels“ bietet Einblick in eine Welt, in der die Natur Teil, ja Partner des Menschen ist. Es ist ein unschätzbarer Beitrag zur Kehrtwende im Umgang mit der Natur. Rezension von Andreas Puff-Trojan