Die Klassik-Welt befindet sich im Wandel – auch die Labels suchen zunehmend nach neuen Wegen. Das zeigt etwa die Deutsche Grammophon, das prestigeträchtige Gelb-Label, mit zwei Veröffentlichungen, die derzeit physisch nicht im Handel sind, aber als reine Digitalalben sehr unterschiedliche Wege gehen. Christoph Vratz hat sich die Aufnahmen mit Alice Sara Ott und Rafał Blechacz angehört und erklärt, was die Alben über die Deutsche Grammophon verraten.
Klassische MusikKultur & Gesellschaft
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
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Folge vom 07.11.2025Alice Sara Ott und Rafał Blechacz bei der Deutschen Grammophon
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Folge vom 06.11.2025Oskar Posa: österreichische Rarität als Label-DebütSchon wieder wurde ein neues, kleines Label gegründet und gleich die erste Produktion dieses Labels "Voilà!" zaubert eine Rarität ans Licht: Die Musik eines Wiener Komponisten: Oskar C. Posa schrieb konsequent im spätromantischen Stil, vor allem Kammermusik und Lieder. Ein Jahr älter als Schönberg, wurde Posa im Jahr 1904 Gründungsmitglied und Sekretär von Schönbergs "Vereins schaffender Tonkünstler". Als solcher ist er zwar der Musikwissenschaft bekannt, aber Posas Musik spielt heutzutage keine Rolle mehr. Das will Lalane nun ändern. Er hat junge Interpreten engagiert, darunter das Streichquartett Métamorphoses, um eine Auswahl von Posas Werken in Erstaufnahmen vorzustellen. Eleonore Büning fragt sich: Hat sich diese Ausgrabung musikalisch gelohnt?
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Folge vom 05.11.2025Clara Iannottas Werk wird in Essen abgesagtDie Musikwelt echauffiert sich in diesen Tagen über eine Entscheidung, die das Management der Essener Philharmoniker Ende Oktober getroffen hat: Weil die Partitur nicht rechtzeitig vorgelegen und es darüber hinaus Probleme mit der Instrumentierung gegeben habe, sagte das Orchestermanagement eine geplante Uraufführung eines Werks der italienischen Komponistin Clara Iannotta ab.
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Folge vom 05.11.2025Meinrad Kneer zum neuen Festival für zeitgenössische Musik in MunderkingenIn Munderkingen finden das erste Mal die „Festspiele Oberschwaben“ statt. Mit zeitgenössischer Musik an mehreren Spielorten, mit interkulturellen Begegnungen und vielfältigen Klangwelten will sich das Festival etablieren. Die künstlerische Leitung besteht unter anderem aus dem Kontrabassisten und Komponisten Meinrad Kneer. Mehr zum neuen Festival und zu dieser Idee erzählt er im SWR Kultur Musikgespräch.