Nach langen Verhandlungen haben sich die Länderchefs gestern gemeinsam
mit Olaf Scholz unter anderem auf verschiedene Maßnahmen in der
Migrationspolitik geeinigt. Die Beschlüsse sind umstritten. Welche
Einigungen die Bund-Länder-Beratungen ergeben haben, weiß Katharina
Schuler. Sie ist Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und
Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie die Ergebnisse ein.
Außerdem im Update:
Der polnische Präsident Andrzej Duda hat den bisherigen
Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki von der PiS-Partei mit der
Regierungsbildung beauftragt. Die PiS-Partei konnte bei den
Parlamentswahlen Mitte Oktober zwar stärkste Kraft werden, für die
nötige Mehrheit fehlt ihr aber ein Koalitionspartner. Die Mehrheit im
Parlament erlangte das Oppositionsbündnis mit Donald Tusk an der Spitze.
Seit den Angriffen der Hamas auf Israel und den darauffolgenden
Gegenangriffen sind antisemitische Vorfälle global gestiegen. In einer
Pressekonferenz zum zivilgesellschaftlichen Lagebild Antisemitismus
zieht der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben, Felix
Klein, jetzt ein ernüchterndes Resümee der letzten Wochen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat heute geurteilt, dass es kein Recht zum
Erwerb des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital zum Zwecke des
Suizids gebe. Gegen das Recht des Einzelnen auf selbstbestimmtes Sterben
verstoße das Urteil daher nicht.
Was noch? "Diamonds are forever": In Genf wird heute der Bleu Royal
versteigert.
Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge:
Ministerpräsidentenkonferenz: Das sind die Ergebnisse des
Bund-Länder-Treffens
Bund-Länder-Treffen: Länder dringen auf schnelle Umsetzung der
Beschlüsse
Lagebild Antisemitismus: "Die bittere Bilanz: Antisemitismus hat einen
Platz in Deutschland"
Regierungsbildung in Polen: Duda beauftragt bisherigen
Ministerpräsidenten mit Regierungsbildung
Sterbehilfe: Urteil: Kein Recht auf tödliches Betäubungsmittel für
Suizid
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Folge vom 07.11.2023Update: Die Beschlüsse zur Migration sind ein Kompromiss für alle
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Folge vom 07.11.2023Was aus der Zweistaatenlösung geworden istMit dem Hamas-Angriff auf Israel platzte bei vielen die Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung des Nahostkonflikts. Obwohl die Idee des Osloer Friedensabkommens von 1993 schnell ins Stocken geriet, ist sie als mögliche Lösung für den Nahostkonflikt seither im Gespräch geblieben. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, ob eine Zweistaatenlösung heute überhaupt noch realistisch wäre. Heute soll das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die Verfügbarkeit des Schlaf- und Sterbemittels Natrium-Pentobarbital für schwer kranke Menschen entscheiden. Aktuell lehnt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte jeden Antrag schwer kranker Menschen ab, Pentobarbital zu kaufen. Wega Wetzel, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, fordert von der Politik bessere Regulierung. Und sonst so? Tierschützerinnen warnen: Schweine sind keine Kuscheltiere! Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus und Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Nahost Israel und Palästina: Stimmt das eigentlich? Sterbehilfe: Wer sterben will, wird alleingelassen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.11.2023Update: Was Israel mit der Teilung des Gazastreifens bezwecktMehr als 126 gestrichene Flüge, rund 920 Polizeibeamte waren im Einsatz während der Geiselnahme am Hamburger Flughafen am Wochenende. Nun will der Hamburger Flughafen sein Sicherheitskonzept verbessern, doch wie sicher ist ein Flughafen, wenn man einfach auf das Rollfeld fahren kann? Florian Zinnecker, Leiter des Hamburg-Ressorts bei DIE ZEIT, gibt im Podcast Antworten. Fast einen Monat nachdem die Hamas vom Gazastreifen aus Israel angriffen hatte, hat die israelische Armee am Sonntagabend verkündet, man habe den Gazastreifen militärisch geteilt. Was Israel damit bezweckt und inwiefern Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seinem Ziel, die Terrororganisation Hamas auszulöschen, damit näher gekommen ist, analysiert Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Die Länderchefs und Länderchefinnen haben ihre Gespräche über Migration unterbrochen. Die zähen Verhandlungen unter den Bundesländern über die Finanzierung der Flüchtlingskosten und die Verringerung der Asylbewerberzahlen würden sich verzögern, berichten die Deutsche Presse-Agentur und Reuters. Was noch? Auch Schafe müssen manchmal aus der Einsamkeit gerettet werden. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg in Nahost: Tausende Menschen bei Nahost-Demos in Berlin und Düsseldorf Krieg in Nahost: Israelische Armee meldet Teilung des Gazastreifens in zwei Hälften Polizei: Glückliches Ende einer Geiselnahme auf Hamburger Airport Geiselnahme in Hamburg: Flughafenbetreiber sieht keine Sicherheitsversäumnisse [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.11.2023Mehr Sozialleistungen, mehr Migration?Heute findet in Berlin die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz statt. Auch die Sozialleistungen für Flüchtlinge werden wahrscheinlich Gegenstand der Beratungen sein. Ob die Höhe der Sozialleistungen tatsächlich mit einem erhöhten Migrationsaufkommen in Verbindung steht, ist wissenschaftlich höchst umstritten. Lenz Jacobsen ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, was an dieser These dran ist und welche Gründe Migration bestimmen. Marine Le Pen, ehemalige Vorsitzende der rechtsextremen Partei Rassemblement National, positioniert sich momentan öffentlich als Verteidigerin Israels und täuscht damit, anscheinend erfolgreich, über die antisemitischen Tendenzen und Anfänge ihrer Partei hinweg. Welche Strategie Marine Le Pen damit verfolgt, das ordnet Annika Joeres ein. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Und sonst so: Der weltweite Buchmarkt wächst. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Migrationsgipfel: Länder fordern mehr Geld und Unterstützung für Flüchtlingsversorgung Migration: It's not the Sozialstaat, stupid Marine Le Pen und Israel: Profiteurin des Krieges Marine Le Pen: Erneut unterlegen Und hier geht es zu unserem neuen Buchpodcast. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.