Nach der Sommerpause muss Bundeskanzler Friedrich Merz gleich mehrere
Riesenprojekte angehen: überfällige Sozialreformen, das viel zu teure
Gesundheitssystem, Anschub für die stagnierende Wirtschaft. Die
Bundesregierung kündigt einen "Herbst der Entscheidungen" an – aber
folgen darauf auch wirklich große Reformen?
In dieser Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" beschäftigen sich
unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch mit
Anspruch und Wirklichkeit der Bundesregierung und geben einen Ausblick
auf die kommenden Wochen: Was ist los mit der Unionsfraktion, die von
Friedrich Merz "Führung" bestellt hat, nun aber so ganz und gar nicht
glücklich damit ist, wie er führt? Ist der Besuch der Europäer bei Trump
nun eigentlich ein Erfolg oder bloß die Simulation von Politik? Außerdem
geht es zum Abschluss der Ferien um die große politische
Sommer-Lovestory.
Shownotes:
Frank Bösch: Macht und Machtverlust. Die Geschichte der CDU (PDF)
Podcast mit Adam Tooze über den Handelsdeal zwischen den USA und
Deutschland
ZEIT-Porträt über Friedrich Merz: "Ganz oben, ziemlich allein"
ZEIT: "So lässt sich im Gesundheitswesen sparen"
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Folge vom 23.08.2025Spezial "Der Wahlkreis": "Herbst der Entscheidungen" – oder bloß Theater?
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Folge vom 23.08.2025Wer noch für Russland kämpftUS-Präsident Donald Trump will Frieden für die Ukraine und kündigt an, die Präsidenten beider Länder an einen Tisch zu bringen. Doch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj glaubt nicht an russische Kompromissbereitschaft und wirft Moskau vor, nicht an einem Frieden interessiert zu sein. Die Angriffe auf die Ukraine gehen unvermindert weiter. Gleichzeitig wächst die Zahl der Toten und Verwundeten in Russland – bis zu einer Million. Trotzdem melden sich in Russland weiter Freiwillige für den Krieg. Warum melden sich trotz der hohen Verluste so viele Männer? Und was verrät das über die russische Gesellschaft im vierten Kriegsjahr? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, welche Rolle Propaganda, Armut und die russisch-orthodoxe Kirche spielen und warum ausgerechnet die Eliten in Moskau vom Krieg profitieren. In Jamel, einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, versuchen Neonazis seit Jahren ihre „Strategie der nationalen Dörfer“ umzusetzen – eine rechte Gegenwelt im ländlichen Raum. Doch es gibt Widerstand: Das Festival „Jamel rockt den Förster“ sendet seit vielen Jahren ein deutliches Signal gegen Rechtsextremismus. Auch diesen Freitag und Samstag werden 3.500 Gäste zu dem zweitägigen Festival erwartet. Trotzdem gilt: In vielen Regionen Ostdeutschlands ist Rechtsradikalismus längst Alltag. Warum ist das so und weshalb wirkt die rechte Szene auf manche Jugendliche sogar anziehend? Und was sind die Inseln der Hoffnung für Menschen, die sich für Demokratie einsetzen? Doreen Reinhard, Autorin für die ZEIT, erklärt im Podcast, warum Nazi-Symbole und rechte Parolen in Dresden kaum noch für Aufregung sorgen und warum gerade ein Blick nach Sachsen für die Lage in ganz Deutschland aufschlussreich ist. Und sonst so? Nacktschnecke macht Klingelstreiche Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Victoria Kempter, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Putin-Selenskyj-Gipfel: Das sind mögliche Orte für ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj Lage im Überblick: Selenskyj deutet mehr Gegenangriffe an Festival: Jamel-Festival vor dem Start - Wer kommt auf die Bühne? Rechtsextremismus in Sachsen: Es passiert einfach. Wieder, und wieder, und noch ein bisschen krasser Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 22.08.2025Ist Angriff die beste ukrainische Verteidigung?Mit einem erneuten Angriff auf die Druschba-Pipeline hat die Ukraine russische Öllieferungen nach Europa unterbrochen. Damit erfüllt das ukrainische Militär die Ankündigung von Präsident Wolodymyr Selenskyj: Dieser hatte in seiner abendlichen Videoansprache mehr Gegenangriffe auf Russland in Aussicht gestellt. Nur durch Druck auf Kremlchef Wladimir Putin würde der Krieg beendet werden können. Selenskyj ist damit auf der Linie des US-Präsidenten Donald Trump, der zuvor andeutete, ein Land könne sich nicht nur durch Verteidigung schützen. "Es ist sehr schwer, wenn nicht unmöglich, einen Krieg zu gewinnen, ohne das Land des Invasors anzugreifen", hatte Trump geschrieben. Ob die Angriffe nach Trumps Unterstützung wirklich zunehmen werden, beschreibt Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in Kyjiw. Außerdem erklärt sie, warum die Ukrainer den Donbass nicht hergeben werden. Mit Deutschland soll es wieder aufwärtsgehen – so steht es in der Präambel des Koalitionsvertrags von Union und SPD. Das wichtigste Projekt der Regierung ist deshalb die Wirtschaftswende: Die schwarz-rote Koalition will viel reformieren und investieren, um wieder Schwung in die deutsche Wirtschaft zu bringen. Aber gelingt das auch? Um das herauszufinden, hat das Datenteam der ZEIT einen "Merzometer" erstellt. Dieser misst anhand von Indikatoren wie dem Bruttoinlandsprodukt, dem Staatsdefizit und der Arbeitslosenquote, ob die Regierung ihre wirtschaftspolitischen Ziele erreicht. Aktueller Stand: minus neun. Wie das Merzometer genau funktioniert, erläutert Dana Hajek aus dem Datenressort. Außerdem im Update: - Die IPC, ein internationales Expertenteam für Ernährungssicherheit, hat erklärt, dass Teile Nord-Gazas von Hungersnot betroffen sind und warnt vor steigenden Hungertoten. Die israelische Regierung widerspricht. - Die Bundesliga startet in eine neue Saison. Zum Eröffnungsspiel trifft der FC Bayern auf RB Leipzig. Welche Überraschungen hält die Saison parat? Die ZEIT-Redaktion hat ihre steilsten Thesen abgegeben. Und sonst so? Himmiherrgottssakramentzefix und andere Dialekte, an denen die KI (noch) scheitert Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gebietsabtretungen: Lieb und teuer Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Ungarn verurteilt ukrainischen Angriff auf russische Druschba-Pipeline Krieg in der Ukraine: Selenskyj deutet mehr Gegenangriffe an Bundesregierung: Schafft Merz die Wende? Bundesliga-Saison: Der neue Torschützenkönig, ein Zauberer und das It-Piece der Saison Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 22.08.2025Was gegen den Bürgergeldbetrug helfen könnteUm das Bürgergeld gibt es seit seiner Einführung durch die Ampel vor zweieinhalb Jahren viele Diskussionen. Der Staat hat im vergangenen Jahr 46,9 Milliarden Euro für Bürgergeldempfänger ausgegeben. Um die Ausgaben zu senken, will die schwarz-rote Regierung das Bürgergeld reformieren. Ihrer Meinung nach setzt es falsche Anreize und vermittelt den Eindruck, Arbeit würde sich nicht lohnen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) spricht mit Blick auf ihre Heimat, das Ruhrgebiet, außerdem von "mafiösen Strukturen, die zerschlagen werden müssten". Wie das gelingen soll, ist allerdings noch unklar. Simon Langemann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT hat gemeinsam mit zwei Kollegen intensiv zum Vorwurf der Arbeitsministerin recherchiert. Im Podcast erklärt er, ob man tatsächlich von einer Bürgergeld-Mafia sprechen kann, warum systematischer Betrug vor allem im Ruhrgebiet verstärkt auftritt und was helfen könnte, das Problem zu lösen. Ebenfalls im Ruhrgebiet liegt Bochum. Ungeachtet der vielschichtigen sozialen und wirtschaftlichen Probleme dieser Region könnte die Stadt als Vorbild dienen – und zwar im Umgang mit steigender Hitze in Innenstädten. Auf den ersten Blick wirkt zwar auch Bochum zubetoniert und zu wenig begrünt. Wie es aber auf den zweiten Blick aussieht, und was andere Städte bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels von Bochum lernen können, berichtet Petra Pinzler. Für einen Text in der aktuellen Ausgabe der gedruckten ZEIT hat sie eine Tour durch Bochum unternommen und sich vom Klimabeauftragten der Stadt, Niels Kramwinkel, zeigen lassen, was Bochum anders macht. Und sonst so: Wir suchen Ihre Tipps fürs Teambuilding der schwarz-roten Koalition. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: "Bandenmäßiger Leistungsmissbrauch": Gibt es eine Bürgergeld-Mafia? Bürgergeld: Reform der Sozialleistung? Bürgergeld: Mit dem Bürgergeld lässt sich der Haushalt nicht sanieren Bürgergeld und Mindestlohn: Wo sich Arbeit am meisten lohnt Bürgergeld: Schaffen Sie den Bürgergeldantrag auf Anhieb? Stadtklima: Größenwahnsinnig cool Klimaanpassung: Was tun gegen die Hitze – jetzt und in Zukunft? Unions-Fraktionschef: Spahn will Zusammenhalt in der Koalition durch Teambuilding stärken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.