"Widerlich. Beschämend. Und letztendlich nutzlos." So stuft die
ukrainische Plattform "Kyiv Independent" das Treffen zwischen
US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin in Alaska ein.
Putin hatte das erste Wort, ihm wurde der rote Teppich ausgerollt –
alles passend zum Narrativ der überlegenen Großmacht, das er vermitteln
wollte. Viel mehr als diese Bilder und eine knappe Pressekonferenz, ohne
dass Journalisten Fragen stellen durften, ist vom Treffen nicht
durchgedrungen – keine konkreten Beschlüsse oder sogar Einigungen. Alice
Bota aus dem Politikressort der ZEIT hat sich damit beschäftigt, wie das
Gespräch aus russischer Perspektive zu bewerten ist. Im Podcast ordnet
sie ein, inwiefern das Treffen ein Erfolg für Putin war und ob der
Gipfel dafür gesorgt hat, dass ein Waffenstillstand noch weiter in die
Ferne gerückt ist.
Von 2006 bis 2019 war er der erste indigene Präsident Boliviens – Evo
Morales. Er änderte die Verfassung, machte Bolivien zu einem
plurinationalen Staat mit 37 offiziellen Sprachen und führte das Land zu
mehr Stabilität und wirtschaftlichem Aufschwung. Der indigenen
Bevölkerung gab er Stolz und Selbstbewusstsein zurück. Doch mittlerweile
sieht sich Morales als politisch Verfolgter: Aus dem Versteck heraus
liefert sich Morales einen erbitterten Machtkampf mit seinem Nachfolger
und ehemaligen Verbündeten Luis Arce. Die beiden beschuldigen sich
gegenseitig des Verrats und machen den jeweils anderen für das
wirtschaftliche Desaster und Chaos verantwortlich, in dem sich das Land
aktuell befindet. Morales darf zur heute anstehenden Wahl nicht mehr
antreten. Welchen politischen Einfluss er dennoch hat und welche Chancen
die Opposition bei der Wahl hat, weiß ZEIT-Redakteur Martin Nejezchleba.
Er ist momentan in Bolivien unterwegs und hat sich intensiv mit der Lage
und der Stimmung im Land vor der Wahl auseinandergesetzt.
Und sonst so: Wie man den Diamanten für den eigenen Verlobungsring
einfach selbst ausgräbt
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
OK, America? / Alaska-Gipfel: Nichts für die Friedensnobelpreisbewerbung
Presseschau zum Alaska-Gipfel: "Widerlich. Beschämend. Und letztendlich
nutzlos"
Trump-Putin-Gipfel: Giga? Gaga!
Trump-Putin-Gipfel in Alaska: No Deal
Bolivien: Der Dschungelkönig
Bolivien: Evo Morales darf gemäß Verfassung nicht noch einmal Präsident
werden
Bolivien: Linkskandidat Arce gewinnt Präsidentschaftswahl
Bolivien: Haftbefehl gegen Evo Morales
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Folge vom 17.08.2025Putin zufrieden nach dem Treffen mit Trump
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Folge vom 16.08.2025Kein Durchbruch in AlaskaEin roter Teppich, ein Händeschütteln: Donald Trump empfängt Wladimir Putin in Alaska wie einen Gleichgestellten. Und erreicht wenig. US-Korrespondentin Juliane Schäuble berichtet, wem das Treffen dennoch nützen wird. Pläne für die sogenannte Siedlung E1 mit knapp 3.400 neuen Häusern existieren seit Jahren. Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich möchte sie nun in die Tat umsetzen. Durch den Bau würde Ostjerusalem endgültig vom palästinensisch besetzten Westjordanland abgetrennt werden. Smotrich möchte mit diesem Vorhaben einen palästinensischen Staat unbedingt verhindern. Die Bundesregierung lehnt den israelischen Siedlungsbau strikt ab, da er gegen internationales Völkerrecht verstoße. Quynh Trần berichtet für die ZEIT aus Israel und ordnet im Podcast ein, welche Folgen die Bebauung hätte, warum genau dieses Gebiet so ein sensibler Konfliktpunkt ist und ob sich innerhalb Israels Kritik gegen den Siedlungsbau regt. Während die Wirtschaftsleistung in der EU im zweiten Quartal leicht gewachsen ist, schwächelt die deutsche Wirtschaft. Etwa ein Drittel der deutschen Unternehmen leidet unter zu wenigen Aufträgen, mehr Unternehmen gehen pleite. Starkes Wachstum ist nicht vorhanden. Die Bundesregierung verspricht Reformen, Experten rechnen jedoch eher mit negativen Auswirkungen. Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht eine wirtschaftspolitische Bilanz über die ersten 100 Tage der schwarz-roten Regierung und bewertet ihre Reformideen. Und sonst so: Kostenfalle im Urlaub – Extrawünsche machen den Restaurantbesuch teuer Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Trump-Putin-Gipfel: No Deal Gipfel in Alaska: Donald Trump sieht noch keine Einigung zur Ukraine erreicht Nahostkonflikt: Smotrich genehmigt Ausschreibungen für Siedlung im Westjordanland Nahostkonflikt: UN und EU halten Smotrichs Siedlungsplan für Verstoß gegen Völkerrecht Nahost: Wadephul warnt Israel vor Annexion des Westjordanlandes und Gaza Wirtschaft: Deutsche Industrie verliert laut Umfrage an Wettbewerbsfähigkeit ifo Institut: Gut ein Drittel der Unternehmen in Deutschland hat zu wenige Aufträge Unternehmen in Deutschland: Stärkster Anstieg von Firmenpleiten seit Oktober Wirtschaftspolitik der Bundesregierung: Viele Ökonomen bewerten bisherige Arbeit der Bundesregierung negativ Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 15.08.2025Update: Aus Afghanistan geflüchtet. In Pakistan festgenommenHeute vor vier Jahren haben die Taliban in Afghanistan wieder die Macht übernommen. Seitdem gehören Menschenrechtsverletzungen und steigende Armut zum Alltag. Besonders dramatisch ist die Lage für Frauen: Ihre Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt, Mädchen wird der weiterführende Schulbesuch verwehrt, und Zwangsverheiratungen nehmen zu. Trotzdem will die Bundesregierung die Aufnahmeprogramme beenden und schiebt Menschen nach Afghanistan ab. Gleichzeitig warten rund 2.400 Afghanen mit einer bestätigten Ausreisegenehmigung seit über einem Jahr in Pakistan auf ihre Weiterreise nach Deutschland. Während die schwarz-rote Koalition in Berlin über das künftige Verfahren streitet, schiebt die pakistanische Regierung afghanische Staatsbürger ab – oft unter Verweis auf abgelaufene Visa oder fehlende Aufenthaltsgenehmigungen. Wer in Pakistan auf seine Ausreise wartet und weshalb die Bundesregierung sie bislang nicht nach Deutschland geholt hat, erklärt Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT. Plastikmüll zählt zu den größten globalen Umwelt- und Gesundheitsproblemen. Jährlich fallen weltweit rund 400 Millionen Tonnen an – nur ein Bruchteil davon wird recycelt. Der Handlungsdruck ist entsprechend hoch. Doch die Verhandlungen bei der UN-Konferenz in Genf über ein weltweites Abkommen gegen Plastikmüll sind vorerst gescheitert: Rund 180 Staaten konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Text einigen. Warum das Abkommen gescheitert ist und wie es nun weitergehen könnte, erklärt Fritz Habekuß, Klima- und Umweltkorrespondent der ZEIT. Außerdem im Update: Bahn-Chef Richard Lutz muss gehen. Und das in einer Zeit, in der die Bahn mit vielen Problemen kämpft: Verschuldung, Unzufriedenheit der Kunden, Sanierungsbedarf der Strecken und ein gigantisches Ausmaß an Unpünktlichkeit. Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert, was die Suche nach einem Nachfolger so kompliziert macht. Und sonst so? Die Welt blickt auf Alaska – einen US-Bundesstaat mit Rentierwurst und Hundeschlittenrennen. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Abschiebungen aus Pakistan: Zurück ins Land der Taliban Abschiebung Afghanistan: Rückkehr ins Nichts Asylrecht: Wadephul sichert von Pakistan abgeschobenen Afghanen Hilfe zu Migration: Pakistan nimmt Afghanen mit Aufnahmezusage für Deutschland fest Kunststoffe: Wie Plastik krank macht Plastikabkommen: Wie die fossile Lobby ein globales Plastikabkommen verhinderte Genf: Verhandlungen über globales Plastikabkommen vorerst gescheitert Richard Lutz: Die Bahn braucht viel – aber keinen neuen Chef Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 15.08.2025Vor dem Alaska-Gipfel: Hat Putin die Verhandlungen mit Trump schon gewonnen?Am Freitag treffen sich auf dem Alaska-Gipfel US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin, um über den Ukrainekrieg zu verhandeln. Die Erwartungen an das Treffen sind hoch, aber sind sie auch gerechtfertigt? Denn ob es wirklich zu einem Friedensabkommen oder auch nur einem Waffenstillstand kommt, ist ungewiss. Bereits im Vorfeld haben die USA und Russland unterschiedliche Ansichten geäußert, ob die Ukraine Teile ihres Landes abtreten müsste, um einen Friedensvertrag zu erzielen. Auch Sicherheitsgarantien für die Ukraine sind ein zentrales Thema. Warum allein schon das Treffen ein Erfolg für Putin ist und wie es danach weitergehen könnte, erklärt der Politikwissenschaftler und Militärexperte Carlo Masala. Brandenburg will die Jagd auf Wölfe erlauben. Schon ab nächstem Jahr könnten 150 Wölfe pro Jahr geschossen werden. Manche der Tiere reißen Nutztiere wie Schafe oder Ziegen und lassen sich von Herdenschutzhunden und Elektrozäunen kaum abhalten. Planlose Jagd auf Wölfe könnte aber mehr schaden als nutzen, sagt die Chefreporterin für das Ressort Wissen, Dagny Lüdemann. Sie hat mit Biologen und Jägern gesprochen und erklärt, worauf es bei der verantwortungsvollen Wolfsjagd ankommt. Und sonst so? So riecht der Sommer Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Leonard Frick Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Treffen in Alaska: Trump und Putin verhandeln über den Krieg in der Ukraine Osteuropa-Expertin Sabine Fischer: "Aus russischer Sicht ist Trump ein Werkzeug" Gipfeltreffen ohne Ukraine: Was tun, wenn der Frieden inakzeptabel ist? Wolfsjagd in Brandenburg: Wie wir den Wolf sehen, so sehen wir die Welt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.