Obwohl die USA und der Iran derzeit über ein dauerhaftes Ende des
Krieges verhandeln, greifen beide Seiten einander weiter an. Die USA
haben in den vergangenen Tagen Ziele im Iran attackiert. Der Iran
reagierte mit Gegenangriffen. Parallel dazu gerät auch die Waffenruhe
zwischen Israel und dem Libanon weiter unter Druck. Welche Strategie die
USA mit ihren Angriffen verfolgen, ordnet Anna Sauerbrey,
Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. ZEIT-Volontär und
Iran-Experte Omid Rezaee erklärt außerdem, welche Forderungen Donald
Trump an das Regime in Teheran stellt. Und ZEIT-Korrespondentin Steffi
Hentschke berichtet, welche Ziele Israel mit der erneuten Offensive im
nördlichen Nachbarland verfolgt.
Die israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem will in München ein
neues Bildungszentrum eröffnen. Es soll die erste Außenstelle der
Gedenkstätte außerhalb Israels werden. Yad-Vashem-Chef Dani Dayan
begründete die Entscheidung mit der wachsenden Bedeutung historischer
Holocaustbildung, gerade in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus
und verzerrter Darstellungen der NS-Zeit. München habe als
»Geburtsstätte der NSDAP« eine besondere symbolische Bedeutung. Geplant
sind außerdem Bildungskooperationen in ganz Deutschland.
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Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Moses Fendel
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg: US-Armee greift Militäranlage im Iran an
Straße von Hormus: Nächste Stunde: Erdkunde
Irankrieg: Iran beschießt Tanker in Straße von Hormus
Israelische Angriffe im Libanon: Bewohner von libanesischer Küstenstadt
fliehen nach Norden
Krieg zwischen Israel und Libanon: Israelische Armee startet neue
Bodeneinsätze im Libanon
OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den
Irankrieg nicht zu beenden
Holocaustgedenkstätte: Yad Vashem will Bildungszentrum in München öffnen
Jüdisches Leben in Deutschland: Zum "Volksfeind" erklärt
Antisemitische Codes auf TikTok: Antisemitismus im Hochformat
Armin Nassehi: »Antisemitisch sind immer die anderen«
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Folge vom 28.05.2026Warum die Angriffe im Nahen Osten weitergehen (Update)
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Folge vom 28.05.2026Eskalation im Ukrainekrieg: Zeichen von Putins Angst oder Stärke?In Russland gibt es derzeit Spekulationen über mögliche Spannungen im Machtapparat von Wladimir Putin. Hintergrund sind wirtschaftliche Probleme, sinkende Umfragewerte und Berichte über Konflikte innerhalb der politischen Elite und der Sicherheitsdienste. Russland hat außerdem seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw zuletzt deutlich verstärkt und forderte ausländische Botschaften auf, Personal aus Kyjiw abzuziehen. Ob die verschärfte Kriegsführung und die Drohungen auch mit innenpolitischem Druck zusammenhängen könnten, ordnet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT, ein. Der deutsche Verfassungsschutz soll nach Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Verfassungsschutz-Vizepräsident Sinan Selen mit neuen Befugnissen ausgestattet werden. Hintergrund sind wachsende Risiken durch Spionage, Sabotage und Cyberangriffe. Künftig könnten dem Verfassungsschutz deshalb weitergehende digitale Möglichkeiten eingeräumt werden, etwa bei Datenauswertung, Kommunikationserfassung oder Cyberabwehr. Welche Folgen neue Befugnisse für Datenschutz, Privatsphäre und Grundrechte hätten, erläutert Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter für Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Und sonst so? Auswandern wegen Trump. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wladimir Putin: Kann ihn jemand stürzen? Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um flächendeckend verteidigt zu werden« Wladimir Putin: Putin verärgert nun auch die Unpolitischen Wladimir Putin: Warum Putins Umfragewerte sinken Bundesinnenministerium: Bundesregierung will Zivilschutz mit Milliardeninvestitionen ausbauen Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse für seine Behörde Geheimdienst: Sinan Selen wird neuer Verfassungsschutzchef Russische Spionage: Verfassungsschutz soll wohl mehr Überwachungsbefugnisse bekommen Cybersicherheit: Deutschland braucht echte Cybersicherheit, aber keinen »Cyberdome« Sicherheitsbehörden: Polizei soll mehr Befugnisse für Onlineermittlungen erhalten Jewgeni Prigoschin: Russland will »Granatsplitter« nach Prigoschin-Absturz gefunden haben Großangriff auf Kyjiw: Der Morgen nach der schlimmsten Nacht Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 27.05.2026Daniela Klette: Nach dem Schuldspruch ist vor dem Terrorprozess (Update)Am heutigen Mittwoch wurde Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach sie wegen acht schwerer Raubüberfälle schuldig, die sie gemeinsam mit den flüchtigen früheren RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub verübt haben soll. Welchen Eindruck Klette während des Prozesses gemacht hat und wie sie sich gegenüber den Opfern der Raubüberfälle geäußert hat, berichtet Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT im Podcast. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist derzeit für Gespräche über die wirtschaftliche Zusammenarbeit in China. Dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao gegenüber forderte sie offenere Lieferketten, faireren Wettbewerb und einen verlässlichen Zugang für deutsche Unternehmen zu Seltenen Erden in China. Außerdem im Update: Die Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland wegen der Auswirkungen des Irankriegs spürbar nach unten korrigiert. Und: Laut der Boston Consulting Group besitzen Superreiche mehr als ein Viertel des deutschen Finanzvermögens. Und sonst so? Ravende Partylöwen fliegen durch eine Wildkamera in der Grünheide auf. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Daniela Klette: Die RAF habe für sie »eine wichtige Rolle« gespielt. Und umgekehrt? RAF-Prozess: 13 Jahre Haft für frühere RAF-Terroristin Klette wegen Raubüberfällen RAF-Terroristin: Daniela Klette verteidigt Raubüberfälle als notwendig Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert in China verlässlichen Zugang zu Rohstoffen Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen: Wenn der Sozialstaat zum Problem wird Vermögensungleichheit: Zahl der Superreichen in Deutschland ist stark gestiegen Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 27.05.2026Elterngeld, Rente, BAföG: Die lange Streichliste der BundesregierungFür den Haushalt 2027 fordert Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von allen Ministerien Einsparungen. Weil bis 2029 rund 172 Milliarden Euro fehlen, könnten weitere Kürzungen folgen. Woher das Loch im Haushalt kommt und ob die Sparvorschläge sinnvoll sind, erklärt Mark Schieritz aus dem Politikressort im Podcast. Vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht die CDU vor einem Dilemma: Die AfD liegt in Umfragen deutlich vorn, zugleich schließt die CDU Bündnisse mit AfD und Linkspartei offiziell aus. Wie die Christdemokraten aus dieser Lage herauskommen könnten, erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten. Und sonst so? Barockkomponist wird zur Playmobilfigur. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Acht Wochen haben sie noch Sozialstaat und Schuldenbremse: Reformieren wir an der falschen Stelle? Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien? Familienpolitik der AfD: Die AfD verspricht Familien viel. Welche Strategie dahintersteckt Regierungsübernahme der AfD: Die Zeit der Warnungen ist vorbei AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort spüren würde Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.