Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat am Sonntag gesagt, sie
rechne nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsförderung
Bafög. Diese werde von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt,
die Situation für Studierende in Deutschland sei außerdem sehr
privilegiert. Union und SPD wollten die staatliche Ausbildungsförderung
laut Koalitionsvertrag »in einer großen Novelle« modernisieren. Warum
das über Jahrzehnte bewährte Förderinstrument dringend reformiert werden
sollte und was sie an der aktuellen Debatte stört, erklärt Anna-Lena
Scholz, Co-Chefin des Bildungsressorts der ZEIT.
Erst letzte Woche hat das US-Außenministerium erneut Sanktionen gegen
mehrere Organisationen, Personen und Schiffe erlassen, die das »Rückgrat
des illegalen Ölhandels im Iran bilden«. Laut dem US-Finanzministerium
sollen die Sanktionen »Irans Ölnetzwerk« treffen, das das iranische
Militär unterstützt. Doch die Sanktionen haben das iranische Regime
bisher nicht zu Fall gebracht. Vor der Blockade der Straße von Hormus
konnte es trotz der Sanktionen vor allem nach China große Mengen an
Rohöl verkaufen. Dafür nutzt der Iran eine sogenannte Schattenflotte,
die unter anderem in den Gewässern vor Malaysia operiert. Wie das genau
funktioniert und wie tragfähig dieses Geschäftsmodell unter den
aktuellen Bedingungen noch ist, erklärt Steffen Richter, Redakteur für
internationale Politik bei der ZEIT.
Und sonst so? Spontanes Piano-Solo vor 2.500 Zuschauern
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Studium: Dorothee Bär rechnet mit Aus für Bafög-Reform
Studium: Forschungsministerium will Bafög-Reform zum Wintersemester
umsetzen
Studienfinanzierung: So können Studierende ihr Bafög aufstocken
Öl aus dem Iran: So trickst der Iran bei seinem Ölgeschäft
Straße von Hormus: Die mächtigste Waffe des Regimes
Irankrieg: Chinas Freund ist: China
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Folge vom 02.06.2026Warum die Regierung sich mit der Bafög-Reform so schwertut
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Folge vom 01.06.2026Israel droht mit neuen Angriffen auf Beirut (Update)Der Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im Libanon ist am Mittwoch »aus militärischen Gründen« abgebrochen worden. Hintergrund ist offenbar die Ausweitung der Militäroffensive Israels – trotz der seit 17. April vereinbarten Waffenruhe. Ähnelt das Vorgehen im Libanon zunehmend dem Krieg in Gaza? Und was sind die strategischen Gründe dafür, dass Israel den Konflikt weiter eskaliert? Das beantwortet Reporterin Anna-Theresa Bachmann direkt aus Beirut im Podcast. Neonazi Marla-Svenja Liebich soll aus Tschechien nach Deutschland ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Pilsen heute entschieden. Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT beobachtet den Fall. Was würde die Auslieferung für Liebich bedeuten? Außerdem im Update: Mit einer halben Billion Sondervermögen möchte die Bundesregierung die Infrastruktur in Deutschland modernisieren. Der ZEIT liegt ein erster Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Umsetzung vor. Er zeigt: Das Geld fließt, aber langsamer als geplant. Und: Es kommt zur Stichwahl in Kolumbien, weil nach dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl weder der rechte Abelardo de la Espriella noch der linke Iván Cepeda eine Mehrheit erringen konnte. Auch in Äthiopien wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Ein Sieg des amtierenden Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gilt als wahrscheinlich. Und sonst so? Wie funktioniert Kinderkriegen im Weltall? Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Libanon: Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen? Rechtsextremismus: Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen Marla-Svenja Liebich: Offiziell eine Frau. Eine Behörde will das ändern Sondervermögen: Wohin fließt das Geld? Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten Äthiopien: Parlamentswahl in Äthiopien beginnt Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 01.06.2026Gerüchte über Kanzlerwechsel: Wie angeschlagen ist Friedrich Merz?In der vergangenen Woche haben Spekulationen über einen möglichen Kanzlerwechsel für Unruhe in der Union gesorgt. Auslöser waren Medienberichte über angebliche Gedankenspiele, Bundeskanzler Friedrich Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst zu ersetzen. Führende CDU-Politiker wie Unionsfraktionschef Jens Spahn und mehrere Ministerpräsidenten der CDU signalisierten daraufhin ihre Unterstützung für Friedrich Merz. Doch warum konnten die Spekulationen überhaupt entstehen? Das erklärt Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. »Ob ich Kuba befreie oder ergreife«, sagte US-Präsident Donald Trump im März, »ich kann damit machen, was ich will.« Kuba steckt in einer tiefen wirtschaftlichen und humanitären Krise. Gleichzeitig wächst erneut der politische Druck aus den USA. Außenminister Marco Rubio spricht von einem »gescheiterten Staat« und bezeichnet Kuba als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Laut Medienberichten wurden US-Kriegsschiffe nahe Kuba in Position gebracht, das Pentagon soll verschiedene Optionen gegen das Regime prüfen – offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort der ZEIT, führt im Podcast aus, warum die wirtschaftliche Krise bislang keine Gefahr für Kubas politische Elite darstellt. Und sonst so? Die «Tracht des Jahres» geht an die Ostersängerinnen aus der Lausitz. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Debatte über »Kanzlertausch«: Spahn und Länderchefs stellen sich demonstrativ hinter Merz Kanzlertauschdebatte: Friedrich Merz bewertet Streit um Kanzlertausch als »Nebendebatte« USA und Kuba: Rubio bezeichnet Kuba als Gefahr für die nationale Sicherheit der USA Energiekrise in Kuba: »Ohne eine Einigung mit den USA gibt es keinen Ausweg« Anklage gegen Raúl Castro: Trump will Kubas Widerstand brechen Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.05.2026Präsidentschaftswahl in Kolumbien – Linke Kontinuität oder Rechtsruck?In Kolumbien wählen rund 41 Millionen Menschen einen neuen Präsidenten. Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung über die Zukunft des Landes nach der Amtszeit von Gustavo Petro, dem ersten linken Präsidenten Kolumbiens, der laut Verfassung nicht erneut kandidieren darf. Der Wahlkampf ist stark polarisiert und von anhaltender Gewalt durch bewaffnete Gruppen geprägt, die in Teilen des Landes weiterhin Einfluss auf Wirtschaft und Sicherheit ausüben. Laut Umfragen läuft es auf eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda und dem rechtsgerichteten Anti-Establishment-Kandidaten Abelardo de la Espriella aus. Welche Themen bei der Wahl dominieren, ordnet ZEIT-Autorin Alexandra Endres ein. Incels sind meist heterosexuelle Männer, die keine romantischen oder sexuellen Beziehungen haben und sich vom Dating ausgeschlossen fühlen. Viele machen dafür ihr Aussehen, soziale Unsicherheit oder mangelnde Attraktivität verantwortlich, andere gesellschaftliche Entwicklungen wie Feminismus oder Dating-Apps. Manche Incels berichten von Einsamkeit, Zurückweisung und sozialer Isolation. In Teilen der Szene finden sich zudem frauenfeindliche Einstellungen und die Vorstellung, Männer würden systematisch benachteiligt. Wie gefährlich die Incel-Szene ist und welche Risiken von ihr ausgehen, erklärt Philipp Daum, Redakteur im Ressort X der ZEIT. Und sonst so? Besucherin badet im Trevi-Brunnen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kolumbien: Koalition von Präsident Petro verfehlt Mehrheit bei Parlamentswahl Kolumbien: Mindestens 48 Tote bei Kämpfen von Guerillagruppen in Kolumbien Kolumbien: »Das Parlament ist wie ein riesiger Basar« Kolumbien: Mehrere Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien Golf-Clan: Kolumbien nimmt Gespräche mit Drogenkartell Clan del Golfo wieder auf Incels: Die Könige der Loser Incel-Bewegung: Die Könige der Loser Incel-Kultur: Kennt Ihr Sohn Andrew Tate? Incel: Unberührt und voller Hass Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.