Im Fall des in Rheinland-Pfalz getöteten Zugbegleiters Serkan Çalar ist der Angeklagte zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil des Landgerichts Zweibrücken lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge - und ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht habe dem 26-jährigen Angeklagten nicht nachweisen können, dass er den Zugbegleiter mit den Schlägen habe töten wollen, so der Richter am Landgericht Zweibrücken. Ein Indiz: "That will teach him", soll der Angeklagte gesagt haben, berichtet SWR-Reporter Andreas Kahlmeyer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr. Daraus habe das Gericht gefolgert, dass der Angeklagte nicht mit dem Tod des Zugbegleiters gerechnet habe. Zugunsten des Angeklagten habe auch gesprochen, dass er keine Vorstrafen hat und versucht habe, sich zu entschuldigen.
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Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
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Folge vom 09.07.2026Zugbegleiter-Prozess: 10 Jahre für Körperverletzung mit Todesfolge
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Folge vom 09.07.2026Audi in Neckarsulm: "Das Werk hat seine Hausaufgaben gemacht"Der VW- Aufsichtsrat berät heute über die neuen Sparpläne des Konzernvorstands. Dabei soll es auch um die Zukunft des Audi-Werks in Neckarsulm im Kreis Heilbronn gehen.
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Folge vom 08.07.2026Trockenheit und Niedrigwasser: Das macht die Hitze mit Flüssen und SeenLang anhaltendes, kühleres Wetter mit ausgedehnten, aber gut verteilten Regenphasen - das wär's jetzt, denkt sich Marieke Frassel von der Bundesanstalt für Gewässerkunde. Zumindest wäre das für die Flüsse und Seen im Land dringend nötig, denn die aktuelle, leichte Abkühlung bei anhaltender Trockenheit hat die Lage noch nicht entscheidend verbessert: "Die Mosel hat immer noch knapp über 25 Grad und wir sehen ja auch in der Vorhersage, dass es wieder wärmer wird", sagt Frassel im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner. "Gerade für die Tiere, die im Wasser leben, kann die Hitze Stress bedeuten." Der Stoffwechsel beschleunige sich, dadurch brauchen die Tiere mehr Sauerstoff, der allerdings in warmem Wasser deutlich abnimmt.
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Folge vom 08.07.2026Intelligente Roboter in der Pflege: Wer streichelt uns, wenn wir alt sind?Wenn es um Robotik geht und Künstliche Intelligenz, scheiden sich oft die Geister: Die einen fürchten eine Zukunft, in der die Maschinen immer mehr Macht an sich ziehen - der "Terminator" lässt grüßen. Die anderen versprechen schier unbegrenztes Wachstum und Wohlstand zum Nulltarif - Elon Musk zum Beispiel sagt, er glaube, mit Künstlicher Intelligenz, die alle Arbeit übernimmt, liefen wir nicht nur auf ein Zeitalter des Überflusses zu, sondern des "Super-Überflusses". Realistisch ist vermutlich keines dieser Szenarien. Mit realistischen Szenarien beschäftigt sich David Rieger. Er ist Geschäftsführer von "Neura Robotics" - eine Firma mit dem Motto "We serve humanity", die für knapp 100.000 Euro humanoide, KI-gesteuerte Roboter anbietet. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr relativiert er die Disruption durch den Wegfall von Arbeitskräften durch Künstliche Intelligenz: "Bis 2030 werden wir allein in Europa rund sieben Millionen weniger Arbeitskräfte haben", argumentiert Rieger. Das werde allein durch den demographischen Wandel geschehen. Es brauche Roboter, um Wohlstand zu erhalten und diese Aufgaben überhaupt zu bewältigen.