Das Internet ermöglicht den permanenten Zugriff auf Spiele, Pornographie oder Online-Shopping. Anfänglich ein Genuss, wird der Klick auf die Lieblingsseiten schnell zur Sucht. Die Neurologin und Psychotherapeutin Heike Melzer führt in ihrem Buch „Versteckte Köder“ anschaulich vor, wie Menschen fast unmerklich in die Online-Abhängigkeit rutschen, was sie mit ihnen macht und wie sie ihr entkommen.
Rezension von Eva Karnofsky
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 18.03.2024Heike Melzer – Versteckte Köder. Die Macht der Belohnungsreize und wie wir uns davon befreien
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Folge vom 17.03.2024Bernadine Evaristo – ZuleikaLondon unter römischer Herrschaft: In ihrem Roman „Zuleika“ geht Bernadine Evaristo auf Zeitreise ins antike Londinium. Das Mädchen Zuleika – zugewandert aus dem Sudan – wird an einen fetten Römer verheiratet. „Zuleika“ ist ein Versepos, das die britische Autorin Bernadine Evaristo schon vor gut 20 Jahren schrieb und damals unter dem Titel „The Emperior’s Babe“ veröffentlichte. Seit sie 2019 den Booker Prize erhielt, werden ihre Werke ins Deutsche übersetzt und auch bei uns entdeckt. Eine Rezension von Marie Schoeß
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Folge vom 17.03.2024Percival Everett – James | BuchkritikIn Percival Everetts neuem Roman „James“ wird Mark Twains „Huckleberry Finn“ ganz neu erzählt. Und zwar aus der Perspektive des Sklaven Jim. Everett aber überschreibt diesen Klassiker der Weltliteratur damit nicht, sondern eröffnet ihm eine neue Dimension. Eine Rezension von Ulrich Rüdenauer
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Folge vom 17.03.2024Ronya Othmann – VierundsiebzigVor zehn Jahren beging die Terrormiliz des Islamischen Staats einen Völkermord an den Jesiden. Die Schriftstellerin Ronya Othmann dokumentiert in ihrem Roman „Vierundsiebzig“ die Geschehnisse und erzählt die von Verfolgungen und Massakern geprägte Geschichte der christlichen Glaubensgemeinschaft. Eine Rezension von Wolfgang Schneider