In der vergangenen Nacht hat Israel in einem groß angelegten Luftangriff
den Iran bombardiert. Die Ziele der israelischen Regierung waren nach
eigenen Angaben iranische Militärstützpunkte und Atomanlagen. Laut
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sei der Angriff ein
Präventivschlag gegen die Nuklearpläne des iranischen Regimes, um
Israels "Überleben zu sichern". Denn der Iran verfüge über ausreichend
Uran, um fünfzehn Atombomben zu bauen. Deshalb sei der Angriff auch nur
der "Eröffnungsschlag" der mehrtägigen Operation "Rising Lion". Der Iran
stuft den israelischen Großangriff als "Kriegserklärung" ein. Als
Reaktion auf den Angriff hat Israel weltweit alle Botschaften und
Konsulate geschlossen. Sowohl die EU als auch US-Präsident Donald Trump
rufen zu Diplomatie und Deeskalation auf. Jan Roß berichtet für die ZEIT
aus Israel und ordnet im Podcast ein, welche Folgen der Angriff für die
Stabilität der Region haben wird, wie sich die Machtordnung verschieben
könnte und warum Israel eine iranische Atombombe so sehr fürchtet.
In Nizza endet heute Abend die UN-Ozeankonferenz. Eine Woche
diskutierten Politiker, Wissenschaftlerinnen und Aktivisten darüber, wie
die Meere besser vor den Bedrohungen des Klimawandels geschützt werden
können. Das große Ziel der Konferenz war auch die Ratifizierung des
zentralen Abkommens zum Schutz der internationalen Gewässer.
Frankreich-Reporterin Annika Joeres analysiert, auf welche Beschlüsse
sich endgültig geeinigt wurde, wie es um das Hochsee-Abkommen steht und
welches Signal die Konferenz für die Zukunft gibt.
Außerdem im Update: Ein Berufungsgericht spricht US-Präsident Donald
Trump doch wieder die Kontrolle über die nach Los Angeles entsandten
Nationalgardisten zu. Zuvor hatte ein Gericht in San Francisco das
Gegenteil verkündet und Trumps Einsatz der Nationalgarde als illegal und
Verletzung der Gewaltenteilung eingestuft.
Was noch? Erfolglos im Nahverkehr, dafür aber vielleicht bei der
Tram-WM?
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Miriam Mair
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Israels Angriff auf den Iran: Was über den Angriff von Israel bekannt
ist
Liveblog: Israel-Iran-Konflikt: Israel startet offenbar zweiten
Großangriff auf den Iran
Israels Angriff auf Iran: Eine Attacke mit weitreichenden Folgen
Konflikte: Israel schließt weltweit Botschaften und Konsulate
Israels Angriff: Donald Trump will diese Eskalation nicht
UN-Ozeankonferenz 2025: Feilschen um die unberührte Tiefsee
Meeresschutz: Verbände: Nach Ozeankonferenz entschiedenes Handeln nötig
Kalifornien: Berufungsgericht weist Trump Kommando über Nationalgarde
wieder zu
Proteste gegen Migrationskurs: Trump darf vorerst Kontrolle über
Nationalgarde behalten
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Folge vom 13.06.2025Update: Was Israels Angriff für den Nahen Osten verändert
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Folge vom 13.06.2025Neue Details zu Spahns MaskendealsWegen seiner Rolle bei den Maskendeals zu Beginn der Coronapandemie gerät der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zunehmend in die Kritik. Täglich dringen neue Details aus einem geheimen Untersuchungsbericht des Gesundheitsministeriums an die Öffentlichkeit. In Auftrag gegeben hatte den Untersuchungsbericht Spahns Nachfolger Karl Lauterbach (SPD). Doch obwohl der Bericht seit Langem vorliegt, hält die amtierende Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) das Schriftstück bislang unter Verschluss. Im Podcast erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher, welche Fehler Spahn vorgeworfen werden und wie gefährlich der Bericht für ihn werden könnte. Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat vor Gericht bestritten, nach seiner Wahlniederlage einen Putsch geplant zu haben. 2022 hatte er die Präsidentschaftswahl gegen seinen Nachfolger Luiz Inácio Lula da Silva verloren. Kurz nach dessen Amtsantritt stürmten Anhänger von Jair Bolsonaros in der Hauptstadt Brasília den Kongress, das oberste Gericht und den Präsidentenpalast. Dem Ex-Präsidenten wird vorgeworfen, einen vom Militär unterstützten Staatsstreich geplant und von einem Mordkomplott gegen Lula da Silva gewusst zu haben. Alexander Kauschanski ist Politikredakteur der ZEIT und kennt die Details der Anklage. Im Podcast spricht er über die ersten Prozesstage und die Stimmung im Land. Und sonst so? Die glücklichsten Deutschen leben in Kassel. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sönke Matschurek, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Spahn: Er wird die Maskendeals nicht los Jens Spahn: Der Unvermeidliche Karl Lauterbach: "Die Widerstände werden gigantisch sein" Nina Warken: Warum Nina Warken? Bolsonaro: Jair Bolsonaro bestreitet vor Gericht Umsturzpläne Brasilien: Lula gewinnt Präsidentschaftswahl Brasilien: Jair Bolsonaro bestreitet vor Gericht Umsturzpläne Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.06.2025Update: Warum Israel den Iran angreifen könnteWegen wachsender Spannungen zwischen Israel und dem Iran ziehen die USA Personal und Angehörige von Diplomaten sowie Soldaten aus Irans Nachbarland Irak, aus Bahrain und Kuwait ab. US-Präsident Donald Trump sprach von einer "gefährlichen Lage" in der Region. Medienberichten zufolge besteht die Sorge vor einem möglichen israelischen Angriff auf den Iran. Der Iran warnte seinerseits ebenfalls vor einer Eskalation und drohte mit Angriffen auf geheime israelische Atomanlagen. Zeitgleich gehen die Verhandlungen zum Atomstreit zwischen den USA und dem Iran weiter. Steffi Hentschke ist Nahostkorrespondentin der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie konkret die Bedrohungslage derzeit ist. Bei Handelsgesprächen in London haben sich die USA und China auf eine vorläufige Einigung im Zollstreit verständigt. US-Präsident Donald Trump sprach von einem Durchbruch: China habe zugesagt, weiterhin Seltene Erden und Magnete zu exportieren. Im Gegenzug wollen die USA chinesische Studierende nicht länger von amerikanischen Universitäten ausschließen. Teil der Einigung ist auch eine Reduzierung der gegenseitigen Zölle: Die USA wollen künftig 55 Prozent auf chinesische Importe erheben, China plant einen Satz von 10 Prozent auf US-Waren. Thomas Fischermann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Vereinbarung. Außerdem im Update: Unter dem Motto "Global March to Gaza" wollen rund 4.000 Menschen an die ägyptische Grenze des Gazastreifens marschieren. Ziel der Aktion ist es, einen humanitären Korridor nach Gaza zu fordern. Eine Genehmigung der ägyptischen Behörden steht noch aus. Israels Verteidigungsminister Israel Katz fordert Ägypten auf, die Aktivisten nicht in den Gazastreifen zu lassen. Was noch? Initiative holt 110 Schwarzfahrer aus dem Gefängnis Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Gaza: USA beschränken Reisen ihres Botschaftspersonals in Israel Iran: USA ziehen aus Sicherheitsgründen Personal aus dem Nahen Osten ab Lage im Überblick: Wachsende Sorge vor Konflikt mit dem Iran Spannungen im Nahen Osten: USA und Iran wollen Atomgespräche laut Oman fortsetzen Handelskonflikt: Neue Verhandlungsrunde zwischen China und USA gestartet Zölle: China und USA verkünden Fortschritte im Handelsstreit Zollstreit: Donald Trump kündigt neue Zollverhandlungen mit China an Zollstreit: Trump verkündet Einigung mit China bei Seltenen Erden Rohstoffabbau: China fördert auch weiterhin die meisten Seltenen Erden Neue Visums-Regeln: US-Regierung will chinesischen Studenten Visa entziehen Zerstörung im Gazakrieg: Wie es im Gazastreifen wirklich aussieht Gaza Humanitarian Foundation: Geheimnisvolle Güter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.06.2025"Friedensmanifest": Sucht die SPD den Kuschelkurs mit Russland?Führende Politiker und Politikerinnen der SPD haben in einem Manifest zur deutschen Außenpolitik gefordert, dass sich die Beziehungen zu Russland entspannen sollen. Dafür sollen direkte Gespräche mit der russischen Regierung geführt werden. In dem ZEIT ONLINE vorliegenden Papier wenden sich Politiker wie der frühere Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich und der ehemalige Parteichef Norbert Walter-Borjans auch gegen die Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland. In dem Manifest heißt es: "Die SPD muss Teil der Friedensbewegung bleiben." Wie viel Anklang findet die geforderte Annäherung an Russland in der SPD? Und wie viel Sprengstoff steckt in dem Manifest? Das ordnet die ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im Podcast ein. Die Einwanderungsbehörde ICE hat in den USA in den vergangenen Wochen täglich etwa 2000 Migranten festgenommen. Allerdings besteht etwa ein Fünftel der gesamten Arbeitskräfte in den USA aus Einwanderinnen und Einwanderern. Bereits im Wahlkampf hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, hart gegen irreguläre Migration vorgehen zu wollen. Trump argumentiert, dass Migrantinnen und Migranten gebürtigen US-Amerikanern Jobs wegnehmen würden. Trump will nicht nur die irreguläre Migration bekämpfen, sondern auch für eine starke Einschränkung regulärer Migration sorgen. Was bedeutet die Abschiebung von Menschen für die wirtschaftliche Zukunft der USA? Das erläutert ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Fabian Franke. Und sonst so? Festplatte mit Millionen Bitcoins auf der Müllhalde. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: "Manifest" zu Außenpolitik: SPD-Politiker fordern direkte Gespräche mit Russland "Manifest" zu Außenpolitik: Führende SPD-Politiker distanzieren sich von Außenpolitik-"Manifest" SPD-"Manifest": Sie irren Bundesregierung: Was will die SPD jetzt sein? Proteste in Los Angeles: "Wem gehören die Straßen? Uns!" USA: Festnahmen in Los Angeles bei Protesten während Ausgangssperre Los Angeles: Proteste gegen die US-Einwanderungsbehörde Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.