Mitten im Zollstreit mit den USA hat China überraschend starke
Wachstumszahlen vorgelegt. Konkret hat die zweitgrößte Volkswirtschaft
der Welt, laut Statistikamt in Peking, mitgeteilt, dass das vorläufige
Wachstum bei 5,4 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum
liege. Und das, obwohl sich das Land mitten im Zollstreit mit den USA
befindet. Im Podcast ordnet Jens Mühling, China-Korrespondent der ZEIT,
Chinas Wachstumszahlen ein.
Rund fünf Jahre ist der Ausbruch der Corona-Pandemie her. Die
chaotischen Zustände – die Beschaffung von Schutzmasken oder die
ungerechte Verteilung der Impfstoffe – nicht vergessen. Um dies
perspektivisch zu verhindern, haben die Mitgliedsländer der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen drei Jahren an
einem Vertrag gearbeitet. Nun haben sie sich geeinigt. "Die Nationen der
Welt haben heute in Genf Geschichte geschrieben", sagte
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Außerdem im Update:
- Die EU-Kommission will die Asylverfahren in Europa beschleunigen und
hat dafür eine gemeinsame europäische Liste sicherer Herkunftsländer
vorgeschlagen.
- Ein Forscherpaar aus New York will die Parkinson-Therapie
revolutionieren – mit gezüchteten Nervenzellen aus dem Labor. Nun
wachsen diese erstmals im Hirn von Menschen. Wie das funktioniert
und inwiefern der Ansatz Heilung versprechen könnte, erklärt Tom
Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.
Was noch? Ein Elch-Stream zum Runterkommen
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Constanze Kainz
Links zur Folge
- Zollstreit: "Die Amerikaner werden definitiv leiden"
- Asylpolitik: EU-Kommission schlägt Liste von sieben sicheren
Herkunftsländern vor
- Stammzellentherapie: Hirnzellen aus dem Labor könnten
Parkinsonpatienten helfen
- Pandemie: Lauterbach lobt "historisches Pandemieabkommen" der WHO
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Folge vom 16.04.2025Update: Wie trotzt China dem amerikanischen Handelskrieg?
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Folge vom 16.04.2025Wie sich Harvard gegen die US-Regierung wehrtUS-Präsident Donald Trump verschärft den Druck auf Universitäten. Besonders betroffen ist die Eliteuniversität Harvard. Nach dem Widerstand gegen Regierungsforderungen verlor die Universität milliardenschwere Bundesmittel in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar. Der US-Präsident hatte unter anderem die Abschaffung von Diversity-Kriterien, härtere Maßnahmen gegen protestierende Studierende, die Überwachung ausländischer Studierender sowie Einfluss auf die Lehrinhalte gefordert. Harvard lehnte dies mit Verweis auf die akademische Freiheit ab. Zuvor setzte Donald Trump bereits die Columbia-Universität unter Druck und schickte anderen Hochschulen ähnliche Drohungen. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, analysiert das gezielte Vorgehen Donald Trumps, die Unabhängigkeit von Universitäten zu untergraben. In der Türkei protestieren derzeit zahlreiche Gymnasiastinnen und Gymnasiasten gegen die geplante Versetzung von bis zu 20.000 Lehrkräften an sogenannten Projektschulen. Nach Medienberichten sind von den Umsetzungen vor allem Lehrkräfte betroffen, die als regierungskritisch gelten. In Städten wie Ankara, Istanbul und Izmir kommt es zu Sitzstreiks und spontanen Demonstrationen. Die Schülerinnen und Schüler fordern Transparenz und kritisieren die politische Einflussnahme auf das Bildungssystem. Die Regierung verweist auf eine Verordnung, nach der die Amtszeiten an Projektschulen reguliert werden können. Dr. Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Projektkoordinator an der Ruhr-Universität Bochum. Im Podcast ordnet er ein, was die Schülerproteste im Land bewirken könnten. Und sonst so? Çarşema sor: Ein Neujahrsfest Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: Vom Widerspruch befreit Forschungspolitik: "Alle schauen auf Harvard" US-Hochschule: US-Regierung entzieht Harvard Bundesmittel in Milliardenhöhe US-Rechtsstaat: So easy, eine Demokratie zu zerstören Columbia University: Trump erwägt laut Berichten richterliche Aufsicht für Universität US-Demokraten: Alexandria Ocasio-Cortez sieht die USA "an einem Scheideweg" US-Präsident: Joe Biden warnt vor gefährlicher Oligarchie in den USA Proteste in der Türkei: Wie blicken Sie auf die Proteste in der Türkei? Türkei: Türkische Polizei nimmt zwei regierungskritische Journalisten fest Bildung in der Türkei: Hauptsache schön fromm Türkei: Ekrem İmamoğlu kritisiert politisch motivierten Prozess Türkei: Mehr als 800 Menschen nach Protesten für Ekrem İmamoğlu angeklagt Proteste in der Türkei: Türkischer Frühling Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 15.04.2025Update: Zwei Jahre Krieg im SudanIn London sind Vertreter mehrerer Staaten zusammengekommen, um über die Lage im Sudan zu beraten. Dort brach vor genau zwei Jahren ein Bürgerkrieg aus. Laut den Vereinten Nationen ist aus dem Machtkampf zwischen den Anführern der staatlichen Armee und der paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces die größte humanitäre Krise weltweit entstanden. Nach UN-Angaben wurden bereits mehr als 150.000 Menschen getötet, dreizehn Millionen mussten sowohl innerhalb des Sudans als auch ins Ausland fliehen. Um die 30 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, es fehlt an Nahrung, Medizin und sauberem Wasser. ZEIT-Korrespondentin Lea Frehse schildert im Podcast die aktuelle Lage im Sudan und erklärt, welche Maßnahmen die Staaten jetzt ergreifen müssen. 2024 war ein extrem heißes, aber auch sehr nasses Jahr. Auf dieses Ergebnis kommt der neue Klimareport des EU-Klimawandeldienstes Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie. Laut dem Bericht ist Europa der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Im vergangenen Jahr war er besonders durch ein Ost-West-Gefälle gekennzeichnet: Während der Westen eines der zehn niederschlagsreichsten Jahre seit 1960 erlebte, herrschten im Osten extrem trockene Bedingungen. Immerhin eine gute Nachricht gab es auch: In 20 von 27 EU-Ländern wurde mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als aus fossilen Brennstoffen – ein neuer Rekord. Warum ausgerechnet Europa sich so schnell erwärmt, weiß Elena Erdmann aus dem ZEIT-ONLINE Wissensressort. Außerdem im Update: Deutschland ist offiziell frei von der Maul- und Klauenseuche, wie das Landwirtschaftsministerium in Brandenburg mitteilte. Die hoch ansteckende Tierseuche hatte sich im Januar zum ersten Mal seit knapp 40 Jahren im Land ausgebreitet. Bereits Mitte März hatte die Weltorganisation für Tiergesundheit Deutschland für MKS-frei erklärt, Brandenburg galt allerdings noch als Eindämmungszone. Was noch? Hunde müssen zu Hause bleiben. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Vereinte Nationen: Lage im Sudan ist laut UN größte humanitäre Krise weltweit Krieg im Sudan: UN nennen Krieg im Sudan "größte Vertreibungskrise unserer Zeit" Krieg im Sudan: Diesmal schaut die Welt nicht hin Klimareport: Klima in Europa 2024 geprägt von Hitzerekorden und Überschwemmungen Zustandsbericht: Klima 2024: Europa war extrem nass und trocken gleichzeitig Virus: Auch Brandenburg ist offiziell frei von Maul- und Klauenseuche Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 15.04.2025Die US-Demokraten suchen nach ihrer Linie“Wir stehen in Amerika an einem Scheideweg”, sagte demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez bei einer Kundgebung in Los Angeles. Seit mehreren Wochen werben die 35-Jährige und der 83-jährige Bernie Sanders für eine gerechtere Wirtschaft und den Erhalt der US-Demokratie. Unter dem Motto “Fighting Oligarchy” touren sie durch mehrere US-Bundesstaaten und warnen vor der Politik Trumps und dem wachsenden Einfluss einer kleinen, wohlhabenden Elite. Was die beiden mit der Tour erreichen wollen und ob die Demokraten bei den nächsten Midterm-Wahlen eine Chance haben, erklärt ZEIT-Korrespondentin Johanna Roth. Ein Prozess um den früheren Filmproduzenten Harvey Weinstein beginnt von Neuem. Ihm wird vorgeworfen, Frauen an Filmsets genötigt und vergewaltigt zu haben. Weinstein wurde bereits im Jahr 2020 zu einer Haftstrafe von 23 Jahren verurteilt, wegen Verfahrensfehlern wurde das Urteil allerdings aufgehoben. Der Prozess löste damals die weltweite MeToo-Kampagne im Kampf gegen männlichen Machtmissbrauch aus. Christina Denk vom ZEIT-ONLINE-Newsdesk weiß, was sich am Prozess geändert hat und welche Absichten die Anwälte von Weinstein verfolgen. Und sonst so: Sollte man Bach umschreiben? Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Demokraten: Alexandria Ocasio-Cortez sieht die USA "an einem Scheideweg" "Fighting Oligarchy": Sanders und Ocasio-Cortez warnen vor Trump und Superreichen Prozess um Harvey Weinstein: Um was es im neuen Prozess gegen Harvey Weinstein geht Ex-Filmmogul: Klappe, die Zweite: Weinstein-Verfahren wird neu aufgerollt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.