Im Fall Jeffrey Epstein soll die US-Regierung laut übereinstimmenden
Medienberichten Ermittlungsakten im Zusammenhang mit Präsident Donald
Trump bewusst zurückgehalten haben. Die Demokratische Partei wirft der
Regierung einen Vertuschungsskandal vor. Das Justizministerium
bestreitet, Dokumente gezielt zu verbergen. Sollte das wahr sein: Welche
Konsequenzen hätte das für Donald Trump? Eine Prognose wagt die
US-Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz.
Das Ehepaar Clinton muss am Donnerstag und Freitag in der Epstein-Affäre
vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses in Chappaqua im
US-Bundesstaat New York aussagen. Die Befragung startet am Donnerstag
mit der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton; der frühere
US-Präsident Bill Clinton wird am Freitag vor den US-Kongress geladen.
Es ist schon lange bekannt, dass die beiden mit dem 2019 gestorbenen
Sexualstraftäter Epstein in Kontakt standen. Der ZEIT-Auslandsredakteur
Jona Spreter berichtet im Podcast, was von den Aussagen der Clintons
erwartet werden kann.
Außerdem im Update:
Der Epstein-Skandal hat auch Folgen für das Weltwirtschaftsforum: Børge
Brende, der Präsident, tritt zurück. Zuvor war herausgekommen, dass er
und Jeffrey Epstein engen Kontakt hatten. Brende begründete den Schritt
in einer Mitteilung damit, dass das Forum seine Arbeit "ohne
Ablenkungen" fortsetzen solle. Der ZEIT-Weltwirtschaftskorrespondent Uwe
Jean Heuser ordnet ein.
Wegen internationaler Kritik an der politischen Ausrichtung der
Berlinale hat am Donnerstag im Kanzleramt ein Krisengespräch über die
Zukunft des Filmfestivals und die Frage, ob dieses weiter unter der
Intendanz von Tricia Tuttle stehen soll, stattgefunden. Welche Rolle
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dabei gespielt hat, erklärt die
ZEIT-Filmexpertin Katja Nicodemus.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als
gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das
Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass die Bundesbehörde den
Ausgang des Hauptsacheverfahrens abzuwarten hat. Die AfD hatte gegen die
Einstufung geklagt.
Fast überall in Deutschland werden am Freitag und Samstag Busse und
Bahnen wegen des Ver.di-Streiks im Nahverkehr ausfallen. Die Deutsche
Bahn wird nicht bestreikt, S-Bahnen, Fern- und Regionalzüge fahren also
regulär.
Und sonst so? “2to6” zum 62. Geburtstag am 26.02.2026
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Epstein-Akten: US-Regierung soll Vermerke zu Trump zurückgehalten haben
Epstein-Akten: "Die wirre Veröffentlichung der Epstein-Files könnte
kalkuliert sein"
Bill und Hillary Clinton: Wenn schon Clinton, dann beide Clintons
Børge Brende: Präsident des Weltwirtschaftsforums tritt wegen
Epstein-Affäre zurück
Berlinale-Chefin Tricia Tuttle: Ihr Verlust wäre eine Katastrophe
Filmfestival: Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle bleibt zunächst im Amt
Urteil im Eilverfahren: AfD darf vorerst nicht als gesichert
rechtsextrem eingestuft werden
Warnstreik im ÖPNV: Wann und wo fährt nichts mehr?
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Folge vom 26.02.2026Update: Hat das US-Justizministerium Akten zurückgehalten?
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Folge vom 26.02.2026Deal oder Krieg? Der Iran und die USA verhandeln erneutIn Genf verhandeln am Donnerstag Regierungsvertreter der USA und des Iran zum dritten Mal über das umstrittene iranische Atomprogramm. US-Präsident Donald Trump drohte dem iranischen Regime mit einem Angriff, sollten die Verhandlungen scheitern. Am Mittwoch zeigte sich der Iran vor den neuen Verhandlungen kompromissbereit. Vize-Außenminister Madschid Tacht-Rawanchi sagte staatlichen Medien zufolge, um ein Abkommen zu erzielen, sei die Regierung in Teheran willens, alle notwendigen Schritte zu unternehmen. Wie blickt die iranische Bevölkerung auf Trump und einen möglichen Militärschlag der USA? Dazu teilt der Auslandsreporter der ZEIT, Christian Vooren, seine Einschätzung. Am Mittwoch wurde im Haushaltsausschuss beschlossen, dass die Bundeswehr sogenannte Kamikazedrohnen für zunächst 540 Millionen Euro kaufen darf. Die Bundeswehr zieht in Erwägung, die Drohnen unter anderem von dem Berliner Rüstung-Start-up “Stark Defence” zu kaufen. An diesem ist der antidemokratische US-Unternehmer Peter Thiel als Investor beteiligt. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sowie Mitglieder des Verteidigungsausschusses im Bundestag hatten vor der Ausschusssitzung am Mittwoch Bedenken gegen Thiel geäußert. Der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, spricht im Podcast über die Kritik an den Drohnen und Peter Thiel. Und sonst so? Macht mein Handy mich blöd, ZEIT-Digitalredakteurin Eva Wolfangel? Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Offener Brief zur Lage im Iran: "Wir appelieren an Sie, weiteren Massakern vorzubeugen" USA und Iran: Deal oder Krieg? Eskalationsgefahr im Iran: Auswärtiges Amt warnt Bundesbürger in Nahost Rüstungs-Start-ups: Hört Deutschland den Schuss? Drohnen für die Bundeswehr: Boris Pistorius äußert Bedenken gegen Investor Peter Thiel Münchner Sicherheitskonferenz: Hier spricht die Rüstungsindustrie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 25.02.2026Update: Was vom "Heizungshammer" übrig bleibtDie schwarz-rote Koalition hat bei den Beratungen über ein neues Heizungsgesetz eine Einigung erzielt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn kündigte an: Die bisher zentrale Regel soll wegfallen. Neue Heizungen sollen künftig nicht mehr zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen. Auch Gas- und Ölheizungen sollen weiterhin genutzt werden können. Damit bricht die Union mit dem umstrittenen Heizungsgesetz der Ampelkoalition. Spahn spricht von der "Beseitigung der Gängelei", Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wirft den Grünen, die die Entscheidung kritisieren, eine "Verhetzungskampagne" vor. Was bedeutet nun diese Kehrtwende? Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Politik- und Wirtschaftsressorts der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was konkret beschlossen wurde und was das für den Klimaschutz im Gebäudesektor bedeutet. Bundeskanzler Friedrich Merz ist mit einer 30-köpfigen Wirtschaftsdelegation nach China gereist. Nach Treffen mit Ministerpräsident Li Qiang und Präsident Xi Jinping betonte er das wirtschaftliche Potenzial der bilateralen Beziehungen und kündigte weitere Besuche deutscher Regierungsmitglieder an. Gleichzeitig kritisierte Merz das Handelsdefizit zwischen den beiden Ländern und sprach davon, Wege zu finden, dieses abzubauen. China hat 2025 die USA als wichtigsten Handelspartner Deutschlands abgelöst. Für die EU wird der chinesische Markt immer wichtiger. Gleichzeitig wachsen die Probleme – etwa wegen Chinas Unterstützung für Russland. Merz bat die chinesische Führung deshalb zusätzlich, ihren Einfluss zu nutzen und Russland zu einem Ende des Krieges gegen die Ukraine zu drängen. Nach dem Treffen mit Staatschef Xi Jinping sagte Merz: Signale aus China würden in Moskau sehr ernst genommen. Jens Mühling, China-Korrespondent der ZEIT, ordnet die deutsch-chinesischen Beziehungen im Podcast ein. Der Louvre, das meistbesuchte Museum der Welt, steckt seit Monaten in der Krise. Nach dem spektakulären Einbruch und weiteren Missständen ist dessen Direktorin Laurence des Cars nun zurückgetreten. Seit dem Diebstahl wurden noch weitere Probleme bekannt: Wasserschäden nahe dem Ausstellungssaal der Mona Lisa sowie Ermittlungen wegen mutmaßlichen Trickbetrugs. Nachfolger soll der französische Kunsthistoriker und derzeitige Leiter von Schloss Versailles Christophe Leribault werden. Er soll das Museum sichern und modernisieren. Hanno Rauterberg, stellvertretender Leiter des Feuilletons der ZEIT, erklärt im Podcast, vor welchen Herausforderungen der Louvre steht und wie es mit dem Nachfolger weitergehen könne. Und sonst so? Menschliche Knorpel aus Äpfeln Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Heizungsgesetz: Der Hammer Gebäudeenergiegesetz: Union und SPD streichen zentrale Vorgabe aus Ampel-Heizungsgesetz Friedrich Merz in China: Kanzler Merz kritisiert Handelsdefizit mit China als "nicht gesund" Chinabesuch: Xi und Merz werben für engere deutsch-chinesische Beziehungen Chinesische Konkurrenz: Überholt uns China? Paris: Direktorin des Louvre tritt nach Diebstahl zurück Paris: Leiter von Schloss Versailles soll Führung des Louvre übernehmen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 25.02.2026Vetternwirtschaft im Bundestag: Wer arbeitet für die Abgeordneten?Seit Wochen geraten Abgeordnete der Alternative für Deutschland in die Schlagzeilen, weil sie Verwandte und Angehörige von Parteifreunden beschäftigen. Die Anstellungen sind legal. Doch je mehr Fälle bekannt werden, desto größer wird die Frage, ob dahinter mehr steckt als einzelne Ausnahmen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht von einer tief verankerten Filz- und Vetternwirtschaft innerhalb der AfD, mahnt aber zugleich zur Selbstprüfung der eigenen Partei. Recherchen der ZEIT zeigen: Auch in anderen Fraktionen gibt es Mitarbeitende, die mit Parteifreunden verwandt sind. Die SPD fordert deshalb strengere Regeln. Wie verbreitet sind familiäre Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich im Deutschen Bundestag? Christian Parth, Politikredakteur der ZEIT, war an der Recherche beteiligt. Im Podcast berichtet er, wie groß das Problem ist und ob eine Gesetzesänderung das Problem lösen könnte. Nach dem Tod des Drogenbosses "El Mencho" ist die Gewalt in Mexiko eskaliert. Anhänger des mexikanischen Drogenkartells Jalisco Nueva Generación liefern sich Gefechte mit Sicherheitskräften, stecken Autos, Banken und Tankstellen in Brand und blockieren landesweit Straßen. Mindestens 74 Menschen wurden getötet, Berichten zufolge waren 20 der 32 Bundesstaaten betroffen. Präsidentin Claudia Sheinbaum rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Auch der Fußball-Weltverband Fifa blickt mit Sorge auf die Lage und hofft auf eine Beruhigung. In weniger als vier Monaten beginnt die Fußballweltmeisterschaft, Mexiko ist eines der Gastgeberländer. Jonas von Hoffmann, Lateinamerikaexperte beim German Institute for Global and Area Studies, erklärt im Podcast, warum eine kriminelle Gruppe sich so lange gegen den Staat behaupten kann und was die jüngsten Gewaltexzesse für die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft bedeuten. Und sonst so? Weltweit summen mehr Bienenarten als gedacht und müssen dringend geschützt werden. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Abgeordnete im Bundestag: Wie verfilzt ist der Bundestag? Vetternwirtschaft bei der AfD: Friedrich Merz erwägt strengere Gesetze gegen Vetternwirtschaft AfD Sachsen-Anhalt: Ein Machtkampf wird zur Schlammschlacht Tod von "El Mencho": So ist die Lage in Mexiko Gewalt in Mexiko: Regierung entsendet weitere Soldaten in Westen von Mexiko Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.