Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ereignete sich vor fünf Jahren, am
14. Juli 2021. Das Extremwetterereignis ist in die Geschichte
eingegangen, damals traten die Ahr, die Inde, die Erft und andere Flüsse
über die Ufer. Insgesamt starben mehr als 180 Menschen, viele verloren
ihre Existenz. Eine Simulation des GFZ Helmholtz-Zentrums für
Geoforschung in Potsdam zeigt, dass 70 Prozent der Todesfälle mutmaßlich
durch bessere Frühwarnung und frühere Evakuierungen hätten vermieden
werden können. Insgesamt leben in Deutschland 400.000 Menschen in
sogenannten Hochwasserrisikogebieten. Ist Deutschland auf solche
Katastrophen vorbereitet? Dazu hat ZEIT-Autorin Theresa Leisgang
recherchiert.
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will den Anspruch auf den
sogenannten Unterhaltsvorschuss einschränken, er soll dann mit 15 Jahren
enden. Dabei geht es um staatliche Zahlungen an alleinerziehende Eltern,
wenn nach einer Trennung unterhaltspflichtige Ex-Partner, in der Regel
Väter, ihren Beitrag schuldig bleiben. Der Vorschuss wird dann vom Staat
ausgelegt. Auf den Kosten bleibt der Staat allerdings häufig sitzen: Von
3,2 Milliarden Euro, die im Jahr 2024 gezahlt worden sind, konnten
weniger als 600 Millionen Euro bei Unterhaltsschuldnern eingetrieben
werden. Woran liegt es, dass der Staat sich den Vorschuss nur so selten
zurückholen kann? Das erklärt die ZEIT-Redakteurin im Familienressort,
Livia Sarai Lergenmüller.
Und sonst so? Pitbull stellt Glatzkappenrekord auf.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Krisenvorbereitung: »Unsere Sicherheit ist brüchig«
Betriebliche Klimaresilienz: Ach, der zieht bestimmt vorbei
Hochwasser im Ahrtal: Dernau, 365 Tage danach
Unterhaltsvorschuss: »Mir würden plötzlich knapp 800 Euro monatlich
fehlen«
Unterhalt für Alleinerziehende: Wie gut der Staat für schlechte Väter
sorgt
Alleinerziehende Eltern: Anspruch auf Unterhaltsvorschuss soll laut
Prien mit 15 Jahren enden
Sparpläne der Bundesregierung: SPD und Linke kritisieren geplante
Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss
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2000 Folgen
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Folge vom 14.07.2026Fünf Jahre nach der Flut im Ahrtal
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Folge vom 13.07.2026Warum die Regierungschefin der Ukraine nach einem Jahr aufhört (Update)In Paris trifft sich die sogenannte Koalition der Willigen aus westlichen Unterstützerländern der Ukraine. Gleichzeitig dazu steht die ukrainische Regierung vor dem nächsten Umbruch: Erst vor einem Jahr wurde Ex-Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko zur Ministerpräsidentin ernannt, nun muss sie ihren Posten schon wieder räumen. Präsident Wolodymyr Selenskyj begründet das damit, dass die Beziehungen zu wichtigen internationalen Partnern künftig eine noch höhere Priorität bekommen sollen. Was ist da dran? Das ordnet der freie Ukraine-Korrespondent Denis Trubetskoy ein. Ein Expertengremium empfiehlt der EU, Kinder unter 13 Jahren soziale Netzwerke nur unter Aufsicht und zeitlich begrenzt nutzen zu lassen. In den Geschäftsbedingungen von Plattformen wie Instagram und TikTok steht derzeit allerdings schon oft ein Mindestalter von 13. Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts, erklärt, welchen Unterschied eine offizielle Vorgabe in der Praxis machen würde. Außerdem im Update: Reisende sollen künftig unkomplizierter an ihre Entschädigung kommen, wenn ihr Flug ausfällt oder sich verspätet. Und sonst so? ADHS oder Autismus oder vielleicht beides? Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet Angriffe auf russische Schiffe im Asowschen Meer Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und Kabinett an Koalition der Willigen: Ein denkwürdiger Gipfel Westjordanland: EU-Kommission legt Handlungsoptionen für Israel-Sanktionen vor Social-Media-Altersgrenze: EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige Fluggastrechte in der EU: EU-Länder stärken Fluggastrechte Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 13.07.2026Vollzeitjob und trotzdem keine WohnungIn Deutschland haben etwa eine Million Menschen keine eigene Wohnung. Etwa 13 Prozent der Wohnungslosen haben einen Job, sind fest angestellt und gehen regelmäßig zur Arbeit. Einer, der arbeitet und dennoch keine Wohnung findet, ist Micha Neumeier. Caterina Lobenstein, Leiterin des Dossiers der ZEIT, hat ihn auf Wohnungssuche begleitet. Im Podcast berichtet sie von der verschärften Lage auf dem Wohnungsmarkt – und davon, was dagegen helfen könnte. Die US-Justiz hat mehrere Journalisten der New York Times vorgeladen. Der Grund: Das Medium hatte zuvor über mögliche Sicherheitsbedenken an einem Präsidentenflugzeug berichtet, das Präsident Donald Trump vom Emirat Katar als Geschenk erhalten hatte. Wie sehr ist die Pressefreiheit in den USA bedroht? Das beantwortet Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Investigativressorts der ZEIT. Und sonst so? Wie Sie den Was jetzt?-Podcast hören. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wohnungslosigkeit: Vollzeit, fest angestellt, unbefristet – und trotzdem wohnungslos Wohnungslose in Deutschland: Wenn Notunterkünfte Kinderzimmer ersetzen Trumps Korruption: Kommt er wirklich mit allem durch? Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.07.2026Welche Beweise belasten Charlie Kirks mutmaßlichen Mörder?Vergangene Woche begann mit der fünftägigen Vorverhandlung die juristische Aufarbeitung des Mordes an dem einflussreichen rechten Aktivisten Charlie Kirk. Der US-Amerikaner war am 10. September 2025 bei einem Debattierevent an der Utah Valley University durch einen Schuss getötet worden. US-Korrespondentin Juliane Schäuble war bei der Vorverhandlung, bei der es um die Frage ging, ob die Beweislage überhaupt für einen Hauptprozess ausreicht, vor Ort. Im Podcast berichtet sie, welche Beweise gegen den Tatverdächtigen vorgebracht wurden und wie es nun weitergeht. Knapp zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bereitet sich die AfD auf eine mögliche Regierungsübernahme vor. Nachdem die Partei im April bereits ihr Regierungsprogramm beschlossen hatte, präsentierte Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nun ein konkretes 100-Tage-Programm für die ersten Wochen einer möglichen Regierung. ZEIT-Politikredakteur Tilman Steffen war auf dem Parteitag in Magdeburg vor Ort. Bei »Was jetzt?« erklärt er, was die AfD vorhat, wie realistisch die Pläne sind und was die Partei sonst noch beschlossen hat. Und sonst so? Träumen oder ewig leben? Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Attentat auf Charlie Kirk: Die Blicke wandern immer wieder zu Erika Kirk Mord an Charlie Kirk: Angeklagter im Fall Charlie Kirk zeigte laut Mitbewohner Reue Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird AfD-Parteitag in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat Siegmund wirft anderen Parteien »Fake News« vor AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach AfD und der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Erst der MDR, dann ARD und ZDF? Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.