In Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch
über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei
verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage
zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch
wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach
Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen.
Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung
für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu
positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort
der ZEIT.
In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen
erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen
Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt
worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte
Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden
Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National
mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias
Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben
könnte.
Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei
Fragezeichen
Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an
Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein«
Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor
Nato-Gipfel fest
Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei
Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen
Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für
Frankreich bedeutet
Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch«
Jordan Bardella: Radikal erfolgreich
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Folge vom 07.07.2026Nato-Partner Türkei: unverzichtbar und umstritten
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Folge vom 06.07.2026Sparpaket für Krankenkassen: Was hinter den Last-minute-Änderungen steckt (Update)Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von »Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es gibt und was sie für Versicherte bedeuten. Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000 Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren. Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen abzuschneiden. Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt glimpflich davon Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf Privatpatienten umstellen« Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich stärken Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos ausgeschlossen werden Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.07.2026Haushaltsentwurf 2027 – Fast ein Drittel für die VerteidigungDie Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten für das Regime haben. Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins Spiel Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere Alkoholpreise Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der Küste Jemens Ali Chamenei: Nur nicht weichen Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 05.07.2026Neue alte Spitze: Wohin steuert die AfD jetzt?Die Delegierten der AfD haben auf dem Parteitag in Erfurt Tino Chrupalla und Alice Weidel als Parteivorsitzende wiedergewählt. Die Partei hat außerdem einen Streit über ihre Unvereinbarkeitsliste verhindert. Beobachter befürchten dadurch eine weitere Radikalisierung der Partei. Am Rande des Parteitags ist es zu Protesten und Straßenblockaden gekommen. Laut der Polizei haben etwa 25.000 Personen friedlich gegen die Partei protestiert. Ob die Partei sich noch extremeren Gruppen öffnet und wie geeint sie bisher aufgetreten ist, berichtet Christian Parth. Er begleitet für die ZEIT den Parteitag in Erfurt. An dem vergangenen Wochenende sind in Deutschland besonders viele Menschen ertrunken. Bei Temperaturen am Wochenende von bis zu 41,7 Grad sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 35 Personen ertrunken. Es handelte sich bei allen um Männer oder Jungen. Mithilfe von Protokollen, Polizeiberichten und Zeitungsartikeln hat Stella Schalamon, Redakteurin des ZEITmagazins, verschiedene Rettungseinsätze recherchiert und zusammengetragen. Im Podcast spricht sie über die Gründe für die vielen Badeunglücke und darüber, welches Muster sich dabei immer wiederholt hat. Und sonst so? Laufklub läuft Halbmarathon im Raupenkostüm. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: AfD-Bundesparteitag Erfurt: Sie wollen ihn empfindlich treffen Auswirkungen der AfD: »Wir sind der Staat« Badeunfälle bei Hitze: Ein Wochenende in Deutschland, 41 Grad, 35 Badetote Badeunfall: »Sie verschwinden einfach. Sie sterben leise« Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.