Donald Trump hatte gedroht den Iran „zurück in die Steinzeit zu bomben“,
sollte er die Straße von Hormuz nicht freigeben. Nun wurde in der Nacht
stattdessen eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet. Was darüber bisher
bekannt ist, erfahren Sie in den Nachrichten.
Neben den direkten wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges wächst das
Risiko einer Finanzkrise durch den Markt für sogenannte
Private-Credit-Fonds. Dabei handelt es sich um privat vergebene, kaum
regulierte Kredite. Diese Fonds verleihen Kredite an risikoreichere
Unternehmen und erzielen so höhere Renditen. Seit Beginn des
Iran-Krieges kommt es zu ersten Spannungen: Investoren ziehen vermehrt
Kapital aus diesen Fonds ab. Gleichzeitig geraten Unternehmen durch
steigende Energiepreise und Zinsen unter Druck, was die Rückzahlung von
Krediten erschwert. Welche Auswirkungen dies auf die Finanzmärkte haben
könnte, ordnet Heike Buchter, Finanzkorrespondentin im New Yorker Büro
der ZEIT, im Podcast ein.
Die Sperrung der Straße von Hormus infolge des Iran-Krieges hat zentrale
Öl- und Gaslieferungen unterbrochen. Da ein Großteil dieser Ressourcen
für asiatische Märkte bestimmt ist, zeigen sich die Auswirkungen dort
besonders deutlich. In mehreren Ländern steigen die Energiepreise,
zugleich kommt es zu Versorgungsengpässen. In Indien betrifft das vor
allem Haushalte und Unternehmen, die auf Flüssiggas angewiesen sind.
Zahlreiche Restaurants und Fabriken stellen ihren Betrieb ein. Die
Situation wirkt sich zudem auf Industrie und Landwirtschaft aus. Welche
Folgen diese Entwicklung für Europa hat, analysiert ZEIT-Autorin Natalie
Mayroth.
Und sonst so? "Platja de Betrunkene" auf Mallorca
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Börsencrash: Ist das die nächste große Finanzkrise?
Private Credit: Und dann ist es eine neue Finanzkrise
Lage im Iran: Der Krieg beginnt nicht mit der ersten Bombe
US-Finanzmarkt: Warten auf den Crash
Straße von Hormus: Da müssen alle durch
Irankrieg: Berichte über zweistufigen Plan für ein Kriegsende
Ölknappheit: Kurz duschen, bitte
Energiekrise in Asien: Jeder kämpft für sich allein
Düngemittel: Wenn der Irankrieg auf dem deutschen Acker ankommt
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Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
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Folge vom 08.04.2026USA und Iran einigen sich auf Waffenruhe
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Folge vom 07.04.2026Update: Droht Donald Trump dem Iran mit Kriegsverbrechen?US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Gefahr, dass er im Iran Kriegsverbrechen anordnen könnte. Auf die Frage eines Journalisten, ob Angriffe auf die iranische Infrastruktur nicht gegen das Völkerrecht verstießen, antwortete er am Montag: "Darüber mache ich mir keine Sorgen." Stattdessen wäre es ein Kriegsverbrechen, "wenn der Iran Atomwaffen erlangt". Trump drohte zuletzt erneut, den Iran "zurück in das Steinzeitalter" zu bomben. Die Angriffe sollen sich gegen Kraftwerke, Brücken und möglicherweise Entsalzungsanlagen richten. Trump will damit den Druck erhöhen, einem Ultimatum zuzustimmen, das Mittwochfrüh deutscher Zeit ausläuft. UN-Generalsekretär António Guterres appellierte an die USA, von Angriffen auf zivile Infrastruktur abzusehen. In den USA wird diskutiert, ob Soldatinnen und Soldaten mögliche Befehle verweigern müssten. Droht Trump tatsächlich mit Kriegsverbrechen? Und was heißt das für die Generäle und Soldaten? Das beantwortet Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bekommt Wahlkampfhilfe von US-Vizepräsident JD Vance. Der landete am Dienstag in Budapest. Er will bei einem Wahlkampfauftritt Orbáns eine Rede halten und sich über Migration und Energiezusammenarbeit austauschen. Der Besuch findet kurz vor der Parlamentswahl am Sonntag statt. Orbán, der eine fünfte Amtszeit anstrebt, könnte die Wahl verlieren. In Umfragen liegt er hinter dem Oppositionsbündnis von Herausforderer Péter Magyar. Warum die Trump-Regierung in Ungarn einen Verbündeten sieht und wie der angebliche Anschlag auf eine serbische Pipeline den Wahlkampfendspurt beeinflusst, das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT. Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul hat es einen Schusswechsel gegeben. Bei Kämpfen zwischen Polizei und mehreren Angreifern sei offiziellen Angaben zufolge einer der Angreifer getötet worden. Israel hat derzeit kein diplomatisches Personal in der Türkei. Hintergrund sind Aussagen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der die Hamas als "Freiheitskämpfer" bezeichnet hat. Und sonst so? Zwillinge haben Sex mit der gleichen Frau – nun bleibt natürlich eine große Frage ungeklärt. Für das ZEIT-Archiv der NSDAP-Mitgliedsakten gibt es hier einen Geschenklink. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Per WhatsApp erreichen Sie uns unter der Nummer: +49 152 581 816 15 Weitere Links zur Folge: Donald Trumps Ultimatum an den Iran: Er braucht einen Deal Péter Magyar: Dieser Mann könnte Viktor Orbán stürzen Ungarn: Die Wahl, die Viktor Orbán zu Fall bringen könnte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 07.04.2026Als Mann länger ins Ausland? Warum die Bundeswehr da mitreden könnteMänner im Alter zwischen 17 und 45 Jahren müssen sich einen längeren Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr genehmigen lassen. Laut Verteidigungsministerium galt die Regelung bereits während des Kalten Krieges. Auf den Bericht der "Frankfurter Rundschau" folgte viel Kritik: Die AfD fordert eine pragmatische Lösung, die Grünen erwarten eine Klarstellung, und die Linke zeigt sich entsetzt. Wieso ist die Gesetzesänderung nicht früher aufgefallen? Und was droht denen, die sich keine Genehmigung holen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nils Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT. Trump rühmte sich Ende letzten Jahres damit, den Krieg im Kongo beendet zu haben. Doch trotz des Friedensvertrags flammt der inzwischen 30-jährige Konflikt wieder auf, es sollen bereits Millionen Menschen gestorben sein. Aktuell kämpft die kongolesische Armee im Osten des Landes gegen die Rebellenfraktion M23, es geht um Land und Ressourcen. Die Rebellen bekommen dabei Unterstützung aus dem Nachbarland Ruanda. Wieso Trumps Friedensvertrag nicht die gewünschte Ruhe gebracht hat, und ob beim Engagement der USA auch Eigennutz eine Rolle gespielt hat, weiß Andrea Böhm. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Subsahara-Afrika. Und sonst so? Oll aber toll: die Redaktion klamüsert alte Worte zusammen. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wehrpflichtgesetz: Bis auf Weiteres einverstanden Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben" Wehrdienst: Wehrdienst? Ja bitte! Ostkongo: Belagert, nicht befreit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 06.04.2026Soll der Staat die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken?Der Irankrieg mit dem Ölpreisschock hat die Verbraucherpreise in Deutschland auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt vergangene Woche in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Schon seit Wochen berät die schwarz-rote Koalition mögliche Maßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Über das Osterwochenende hat nun die Debatte über eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel eine neue Dynamik entwickelt. Sowohl der konservative Seeheimer Kreis in der SPD, als auch der Arbeitnehmerflügel in der Union und sogar Unionsfraktionschef Jens Spahn haben sich dafür in den letzten Tagen offen gezeigt. Tilman Steffen, Politikredakteur der ZEIT, sagt: Solche Steuernachlässe begünstigen die Falschen. Warum? Nirgendwo außerhalb der arabischen Welt gibt es eine so große palästinensische Diaspora wie in Chile. Schätzungsweise eine halbe Million Menschen mit palästinensischen Wurzeln leben dort, rund 13.000 Kilometer entfernt von Gaza. Und vor Ort haben sie ihren eigenen Fußballverein: Der Club Deportivo Palestino aus Santiago de Chile ist fester Bestandteil der ersten Liga. Der Journalist Antonius Tix war kürzlich bei einem Spiel im Stadion und hat dort auch Fans getroffen, die vor Kurzem aus dem Gazastreifen geflohen sind. Im Podcast berichtet er von seinen Gesprächen und diesem besonderen Verein. Und sonst so? Ziege statt Hase Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Inflation: Irankrieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024 Kommentar von Tilmann Steffen: Weniger Steuern? Bitte nicht Pupillenform: Pupillenform verrät Lebensweise Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.