Vor der Sommerpause wollen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein
umfangreiches Reformpaket auf den Weg bringen. Im Mittelpunkt stehen
Vorhaben bei Gesundheit, Pflege, Rente und Steuern. Mit den geplanten
Reformen will die Bundesregierung auf steigende Kosten in den
Sozialversicherungen und die schwache Wirtschaft reagieren. Einige der
Vorhaben sind innerhalb der Koalition und auch in der Öffentlichkeit
umstritten. Ob Schwarz-Rot mit dem Reformpaket seine Handlungsfähigkeit
unter Beweis stellen kann und wie gerecht es dabei zugehen könnte,
erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der
ZEIT.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat öffentlich Probleme als Folge
des Ukrainekriegs eingeräumt. Ursprünglich sollten die Kampfhandlungen
nur kurz andauern und mit einem schnellen Sturz der ukrainischen Führung
sowie einer Demilitarisierung des Landes enden. Die Ukraine leistet
jedoch weiterhin Widerstand. In Russland selbst machen sich die Folgen
des Kriegs zunehmend bemerkbar: Es gibt Benzinknappheit und
Stromausfälle, zudem sind die Preise gestiegen. Gleichzeitig bleibt der
Krieg im Alltag vieler Menschen lange indirekt, da staatliche Medien ihn
stark kontrolliert darstellen. Putin spricht nun öffentlich über
Schwierigkeiten, versichert aber zugleich, man werde diese lösen. Warum
sich Menschen mit vielen Followern trauen, auf Social Media Probleme
anzusprechen und was das für den Kriegsverlauf bedeuten könnte,
erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Wie man mit wenig Schlaf den Tag übersteht.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss im Kanzleramt: Bundesregierung will umfassende
Reformen auf den Weg bringen
Yasmin Fahimi: »Gerecht geht es in Deutschland schon lange nicht mehr
zu«
Vorzeitige Rente: Diese Boomer tricksen sich in die Rente mit 60
Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
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ZDF-»Politbarometer«: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an Reformen
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Margus Tsahkna: »Ich denke, Putin kämpft jetzt um sein Überleben«
Russland im Krieg: Väterchen Frust
Ukrainekrieg: Wladimir Putin beruft wegen Treibstoffmangels
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Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?
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Folge vom 01.07.2026Koalitionsausschuss: Der letzte Kraftakt vor der Sommerpause
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Folge vom 30.06.2026Woran hat et jelegen? Warum der deutsche Fußball in der Krise ist (Update)Am frühen Dienstagmorgen war die Fußball-WM der Männer für Deutschland beendet. Ausgeschieden ist das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen stand es am Ende 3:4. Damit hat es das DFB-Team schon zum dritten Mal nach dem WM-Sieg in Brasilien 2014 nicht ins Achtelfinale geschafft. Was sind die Gründe für die tiefe Krise im deutschen Fußball? Und welche Rolle spielt Überheblichkeit für diese Negativserie? Diese und weitere drängende Fragen nach dem Scheitern in Boston beantwortet ZEIT-Sportredakteur und Was jetzt?-Host Fabian Scheler. Rechtsextremismus bleibt dem Verfassungsschutz zufolge die größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland. »Deutschland steht unter Druck«, hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag gesagt, als er in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt hat. Und Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen wies auf drei Entwicklungen hin: Junge Menschen würden gezielt rekrutiert und radikalisiert. Die Rekrutierung finde vor allem im digitalen Raum statt. Und künstliche Intelligenz werde zunehmend eingesetzt, um extremistisches Gedankengut zu verbreiten. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung, Vernetzung und zum Aktionismus beschrieben. Zur Gefahr, die von rechtsextremistischen Jugendlichen ausgeht, hat der stellvertretende Chefredakteur und Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, Holger Stark, recherchiert. Außerdem im Update: Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni wegen gefallener Ölpreise und durch den Tankrabatt auf 2,3 Prozent gesunken. Am Mittwoch läuft der staatliche 17-Cent-Rabatt auf Benzin und Diesel aus. Was hat die Maßnahme genützt? Gökay Gürsoy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht Bilanz. Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Stade geht die Polizei davon aus, dass das Motiv des mutmaßlichen Täters ein Sorgerechtsstreit war. Am Montag soll der inzwischen festgenommene Mann in einer Jugendhilfeeinrichtung sechs Menschen erschossen haben. Drei von ihnen seien Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover gewesen. Und sonst so? Bye bye, Langwelle! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutschland – Paraguay: Die alten und die neuen Fehler des Bundestrainers Deutschlands WM-Aus: Die große Einfallslosigkeit Julian Nagelsmann: Den Klopp im Nacken Verfassungsschutz: Verfassungsschutz benennt Rechtsextremismus erneut als größte Gefahr Alexander Dobrindt: »Die AfD muss man wegregieren« Livestream: Innenminister und Verfassungsschutz zur Sicherheitslage Tankrabatt: Spritpreise sollen erst am Mittwoch nach 12 Uhr wieder steigen Inflation in Deutschland: Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren« Stade: Was über die Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade bekannt ist Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt haben Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.06.2026Beziehungsstatus der Nato: Es ist kompliziertAußenminister Johann Wadephul hat sich gestern in Washington mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Politikredakteurin Alice Bota begleitet Wadepuhl auf seiner Reise. Sie erklärt, welche Themen die Außenminister besprochen haben und ob sich die Europäer auf einen Rückzug der USA aus der Nato einstellen müssen. In Südafrika spitzt sich die Gewalt gegen Migrantinnen und Migranten zu. Die Bürgerbewegung March and March hat ein Ultimatum aufgestellt: Zum heutigen 30. Juni sollen alle illegal Eingewanderten das Land verlassen, andernfalls werde man das ganze Land lahmlegen, so die Gruppierung. Christian Vooren ist für die ZEIT dort und berichtet, wie die südafrikanische Regierung auf die aufgeheizte xenophobe Stimmung reagiert und was heute nach Ablauf des Ultimatums konkret zu erwarten ist. Und sonst so? Bei Schnick, Schnack, Schnuck unschlagbar werden Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Transatlantisches Verhältnis: Wadephul sieht in USA weiter »wichtigsten Partner außerhalb Europas« Mark Rutte: Küsschen für Daddy Marco Rubio: Der talentierte Herr Rubio Südafrika: Zündeln im Land des Regenbogens Russische Rekrutierung in Afrika: 1.300 Euro, die Chance seines Lebens Südafrika: Der Schauprozess Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 29.06.2026Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle (Update)In Deutschland wird über besseren Hitzeschutz gestritten: Wer muss Menschen vor häufigeren und längeren Hitzeperioden schützen, Bund, Länder oder Kommunen? Bundesumweltminister Carsten Schneider fordert Länder und Kommunen zum Handeln auf, die Grünen werfen der Bundesregierung vor, zu wenig zu tun. Johannes Schneider, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, erklärt, welche Schritte jetzt nötig wären. Bei der Fußball-WM der Männer läuft die K.-o.-Runde. Deutschland trifft am Montagabend im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Laura Jung, Redakteurin im Sportressort der ZEIT, ordnet ein, wie gut die Chancen der deutschen Mannschaft stehen. Und sie zieht ein Resümee aus der Gruppenphase. Außerdem im Update: In einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade sind nach Polizeiangaben Schüsse gefallen. Fünf Menschen wurden demnach getötet, weitere teils schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen. Und sonst so: Zur Wahl stehen: Dan Sullivan gegen Dan Sullivan? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Hitzewelle: 130 Millionen Europäer erleben heute Temperaturen von 35 Grad Celsius Hitzewelle: Deutschland erlebt wärmste Nacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen Hitzewelle: Deutscher Wetterdienst meldet Temperaturhöchstwert von 41,7 Grad Hitzewelle: Hier sehen Sie, wo es gerade am wärmsten ist Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar Fußballtest: Wie gut kennen Sie sich mit Fußball aus? Vorrunde der Fußball-WM: Zehn Dinge, die uns die WM-Vorrunde gelehrt hat Fußball-WM: Ausknocken oder ausgeknockt werden Deutschland – Ecuador: Der unglücklichste aller Gruppensieger Kap Verde: Die muss man erst mal schlagen Deniz Undav: Einer ganz nach dem Geschmack der deutschen Fußballfans Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.