Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat das sogenannte
Endangerment Finding von 2009 aufgehoben. Es bildete die rechtliche
Grundlage dafür, dass die Umweltbehörde EPA Emissionen nach dem Clean
Air Act regulieren darf, etwa durch Abgasstandards für Autos, Gas- und
Kohlekraftwerke. Mit der Aufhebung entfällt die Basis für einen Großteil
der bisherigen Klimaschutzvorgaben. Donald Trump sprach von der "größten
Deregulierungsmaßnahme" in der US-Geschichte. Dabei zählen die USA zu
den größten Verursachern von Treibhausgasen weltweit. Was dieser Schritt
jetzt für den Klimaschutz bedeutet, analysiert Stefan Schmitt, Redakteur
im Wissensressort der ZEIT.
Die Pünktlichkeit der Bahn in Deutschland bleibt ein zentrales Thema.
Laut Bahn entstehen rund 20 Prozent der Verspätungen durch Probleme an
der Infrastruktur. Etwa 60 Prozent der Verspätungen entstehen durch
sogenannte Folgeeffekte. Weil das Netz stark ausgelastet ist und viele
Züge dicht hintereinanderfahren, können sich Verzögerungen schnell auf
andere Verbindungen auswirken. Als möglicher Ansatz wird diskutiert, die
Zahl der Züge zu reduzieren. 2023 wurden bereits ICE-Verbindungen aus
dem Fahrplan genommen, ohne dass sich die Pünktlichkeit deutlich
verbesserte. Woran das liegt und welche Maßnahmen stattdessen helfen
könnten, ordnet Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der
ZEIT, ein.
Und sonst so: Kondomknappheit bei Olympia
Moderation und Produktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge
Treibhausgase: Donald Trump will zentrale Klimaschutzgrundlage kippen
Klimaschutz: Donald Trump hebt zentrale Klimaschutzvorgabe auf
US-Präsident: Bundesumweltminister kritisiert Klima-Entscheidung von
Donald Trump
Klimaschutz: "Alles nur, damit die Fossilindustrie noch mehr Geld
verdienen kann"
Bahn-Unpünktlichkeit: Sitzend zu spät oder stehend pünktlich?
Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen: Deutsche Bahn saniert Strecke
zwischen Köln, Wuppertal und Hagen
Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast: "Ist das eine Blase?": Wann
kommt die Bahn endlich wieder pünktlich?
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1997 Folgen
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Folge vom 15.02.2026Trump streicht Klimaschutzregeln, China erreicht ein historisches Ziel
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Folge vom 14.02.2026Spezial: Ein Mädchen in Epsteins System - die Klage der Jane DoeEnde Januar veröffentlichte das US-Justizministerium Millionen Dokumente im Fall Jeffrey Epstein. In ihnen finden sich Hinweise auf ein mutmaßliches Netzwerk aus Menschenhandel und sexualisierter Gewalt – sowie die Geschichte einer Frau, die in den Akten als "Jane Doe" geführt wird. Aus E-Mails, Tagebüchern und einer Zivilklage ergibt sich das Bild einer Jugendlichen, die nach eigenen Angaben in Epsteins Umfeld geraten sein soll. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen Finanzier und gegen einen weiteren einflussreichen Investor. Gerichtsurteile gibt es in ihrem Fall bislang nicht. Die Beschuldigten bestreiten die Anschuldigungen, Verfahren laufen noch. Epstein selbst wurde 2008 wegen der Beschaffung von Minderjährigen für Prostitution verurteilt und kam bald wieder frei. 2019 starb er in Untersuchungshaft. Der Fall erregte weltweit Aufsehen und nährt bis heute Verschwörungstheorien. Die Akten enthalten zahlreiche Fotos von ihm mit Prominenten und hochrangigen Politikern wie Bill Clinton und Donald Trump. In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Helena Schmidt mit Paul Middelhoff. Der US-Korrespondent der ZEIT hat gemeinsam mit Anna Meyer und Kerstin Kohlenberg zu dem Fall von Jane Doe recherchiert und sich durch die Akten gearbeitet. Im Podcast rekonstruiert er ihre Geschichte und spricht über die journalistischen Grenzen der Verdachtsberichterstattung, über Macht und Straflosigkeit und darüber, was die neuen Akten politisch bedeuten. Moderation und Skript: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz, Elise Landschek Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Timeline zu den Epstein-Files: Das sind die wichtigsten Entwicklungen im Fall Epstein Klage gegen Jeffrey Epstein: Die Klage der Jane Doe Epstein-Files: Trump soll bereits 2006 Informationen über Epsteins Taten gehabt haben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 14.02.2026Iran-Demo in München: Eine Machtdemonstration des Schah-Sohns?Während der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz ist in der bayerischen Hauptstadt eine Großdemonstration gegen das Regime in Teheran geplant. Iranische Regimegegner haben eine Kundgebung mit 100.000 Teilnehmern angemeldet. Die Organisatoren sprechen von der größten Kundgebung der iranischen Diaspora seit 47 Jahren. Ziel sei es, politischen Druck aufzubauen und Solidarität mit der Bevölkerung im Iran zu zeigen. Zur Sicherheitskonferenz wird auch Reza Pahlavi erwartet, Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Der 65-Jährige positioniert sich zunehmend als führende Figur der Exil-Opposition. In der iranischen Community ist er jedoch umstritten. Ob die Proteste Auswirkungen auf die Lage der Menschen im Iran haben können, ordnet ZEIT-Redakteur Omid Rezae ein. Immer mehr Menschen wenden sich bei gesundheitlichen Beschwerden an KI-Chatbots, insbesondere dann, wenn sie monatelang auf einen Facharzttermin warten oder keine klare Diagnose erhalten. Ein aktueller Fall zeigt, welche Erwartungen inzwischen mit solchen Anwendungen verbunden sind. Ein Mann, der unter starken Schmerzen und anhaltendem Schwindel litt, fand bei mehreren Arztbesuchen zunächst keine Erklärung für seine Symptome. Aus Frust und Verzweiflung begann er schließlich, seine Beschwerden detailliert einem KI-Chatbot zu schildern. Nach eigenen Angaben führte ihn dieser Ansatz zur richtigen Spur. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, hat diesen Fall begleitet und analysiert, wie Ärzte solche Erfahrungen bewerten. Und sonst so? Cem Özdemir heiratet am Valentinstag. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Was jetzt? / Münchner Sicherheitskonferenz: Was auf der Münchner Sicherheitskonferenz wichtig wird Iran: Wie fragil ist das Regime in Teheran? Iran: Tausende demonstrieren in Berlin gegen iranisches Regime Proteste im Iran: Dieses Mal ist es anders Proteste im Iran: Münchner Sicherheitskonferenz lädt Irans Außenminister wieder aus Selbstdiagnose mit KI: Ist Dr. ChatGPT ein guter Arzt? Neustart / Gesundheit und KI: Als Ärzte ihm nicht weiterhelfen konnten, fragte er ChatGPT Künstliche Intelligenz: Er dachte, er müsse sterben. Dann fragte er ChatGPT um Rat Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 13.02.2026Update: „Wir sind dieser Welt nicht ausgeliefert"Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag die 62. Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet. In seiner Rede warnte er, die bisherige Weltordnung existiere "so nicht mehr“ – zugleich betonte er, dass Europa seine Interessen und Werte selbstbewusst verteidigen könne. Dafür skizzierte Merz ein "Programm der Freiheit". Wie das aussieht, berichten wir in dieser Folge von Was jetzt?, und Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, was Merz’ Rede für die internationale Politik bedeutet. Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter nahe Kaiserslautern kamen Vertreterinnen und Vertreter von Bahn, Politik und Gewerkschaften in Berlin zu einem Sicherheitsgipfel zusammen. Die Ergebnisse sollen die Sicherheit in Zügen erhöhen: Bodycams für alle Mitarbeitenden mit Kundenkontakt, 200 zusätzliche Sicherheitskräfte auf Bahnhöfen sowie bessere Schutzausrüstung. Außerdem sollen Verhaltens- und Deeskalationstrainings ausgebaut werden. Doch reichen diese Maßnahmen aus? Das besprechen wir mit Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT. Und sonst so? Rodel-Olympiasieger drückt Anruf von Friedrich Merz weg. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Münchner Sicherheitskonferenz: Bundeskanzler Merz will transatlantische Beziehung neu ausrichten Münchner Sicherheitskonferenz: Forum für internationale Sicherheitspolitik Sicherheitspolitik: Merz will bei Münchner Sicherheitskonferenz für starkes Europa werben Bahn-Sicherheit: Gipfeltreffen für mehr Sicherheit bei der Bahn hat begonnen Deutsche Bahn: Mehr als 3.000 Angriffe auf Bahnmitarbeiter im vergangenen Jahr Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn: Bahn kündigt weitere Schutzmaßnahmen für Beschäftigte an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.