Der Bundesregierung stehen heikle Tage bevor. Die Koalition aus SPD und
Union will sowohl den groben Haushalt für das kommende Jahr als auch die
Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in dieser Woche beschließen.
Auf einer Tagung der CDU-Spitze in Berlin gab sich Bundeskanzler
Friedrich Merz noch gelassen: Die Gesundheitsreform sei »praktisch
abgeschlossen«, beim Haushalt gäbe es nur noch ein paar offene Themen.
Aber die Partei zeigt sich angespannter – in der CDU-Führung ist von der
»entscheidenden Phase« für die Regierung die Rede. Zwar liegen der grobe
Haushaltsentwurf und auch der Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform vor,
aber die schlussendlichen Sparmaßnahmen müssen wohl noch im Bundestag
diskutiert werden. Und dann sind da noch die anderen Reformpläne der
Regierung: die Einkommensteuer, die Pflege, der Arbeitsmarkt und die
Rente. Wo die Parteien aneinandergeraten könnten und ob der
Koalitionsfrieden gewahrt werden kann, erklärt Fabian Reinbold,
politischer Korrespondent der ZEIT.
Eine Expertenkommission der Bundesregierung zu künstlicher Intelligenz
(KI) schlägt einen Investitionsfonds von rund 300 Milliarden Euro für
den Ausbau der KI-Infrastruktur vor. Insgesamt haben die Experten im
Auftrag des Wirtschaftsministeriums 20 Handlungsempfehlungen verfasst.
Unter anderem raten sie dazu, einen Teil des Sondervermögens für die
Bundeswehr in dem Bereich einzusetzen. Außerdem müssten EU-Gesetze
wieder vereinfacht werden, diese blockieren laut der Kommission die
Entwicklung eigener KI-Unternehmen in Deutschland. Die Kommission hat
einige Vorschläge präsentiert, die bereits sechs Jahre alt sind,
analysiert Eike Kühl. Er schreibt für die ZEIT über Digitalthemen. Im
Podcast berichtet er, wieso die Kommission alte Forderungen nun
wiederholt hat und wie die deutsche KI-Wirtschaft aktuell aufgestellt
ist.
Außerdem Thema: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werden aus der
Allianz der ölfördernden Länder, Opec, austreten.
Und sonst so? Ein Münchner zeigt 700 Falschparker an – Anwohner sprechen
vom Krieg.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Druck auf Bundesregierung: Wird schon schiefgehen
Reformen der Bundesregierung: Wann kommen die Reformen noch mal – und
welche überhaupt?
KI-Kommission: 300 Milliarden für die KI-Revolution
KI-Agenten: Mehrfach schrieb sie "STOPP" – es half nicht
Opec: Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec aus
S-Einfluss auf den Ölmarkt: Donald Trumps Ölimperium
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Folge vom 28.04.2026Diese Reformen sind erst der Anfang – schmerzhaft wird es später (Update)
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Folge vom 28.04.2026Israel: Zusammen gegen NetanjahuDie israelischen Politiker Jair Lapid und Naftali Bennett haben ein gemeinsames Wahlbündnis gegen den amtierenden israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt. Die beiden früheren israelischen Ministerpräsidenten haben am Sonntag den Zusammenschluss ihrer Parteien angekündigt, um bei der nächsten Wahl zu gewinnen. Diese soll bis Ende Oktober 2026 stattfinden. Das Bündnis aus den Parteien Bennett 2026 und Jesch Atid werde den Namen »Zusammen« tragen und von dem rechtsgerichteten Bennett geführt werden, teilte dessen Büro mit. Die ZEIT-Autorin Steffi Hentschke berichtet aus Israel, was das für die Zukunft des Landes bedeuten könnte. Die Verbraucherzentrale hat Mondelez, den Konzern hinter der Schokoladenfirma Milka, wegen des Verdachts auf Verbrauchertäuschung verklagt. Das Phänomen, wenn weniger Produkt zu einem teureren Preis verkauft wird, nennt sich »Shrinkflation« und betrifft überwiegend Lebensmittel. Die Datenredakteurin der ZEIT, Dana Hajek, spricht im Podcast über das Phänomen. Und sonst so? Klingeln für Fische. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israel: Naftali Bennett und Jair Lapid gründen Wahlbündnis gegen Netanjahu Israel: Oppositionspolitiker Gantz fordert Einheitsregierung in Israel Neuwahlen: Israelische Abgeordnete stimmen für Auflösung des Parlaments Shrinkflation: Was ist von Ihrer Lieblingsschokolade noch übrig? Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien Sparen im Supermarkt: So sparen Sie beim Einkauf mit Kindern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 27.04.2026Warum die USA so anfällig sind für politische Gewalt (Update)Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner mit Donald Trump in Washington wird der mutmaßliche Täter einem Bundesgericht vorgeführt. Die Behörden haben ein sogenanntes Manifest des mutmaßlichen Täters gefunden und gehen davon aus, dass Regierungsmitglieder, allen voran US-Präsident Donald Trump, Ziel des Angriffs waren. Es ist der dritte Attentatsversuch auf Donald Trump innnerhalb von zwei Jahren. Lässt sich diese Spirale der politischen Gewalt noch stoppen? Das erklärt US-Korrespondentin Juliane Schäuble bei Was jetzt?. An diesem Mittwoch will das Kabinett von Kanzler Friedrich Merz die Eckpunkte für den neuen Haushalt und die Gesundheitsreform verabschieden. Das klare Ziel lautet Sparen. Warum von einigen geplanten Einschnitten vor allem Frauen betroffen wären, erklärt Marie Rövekamp aus dem Ressort Arbeit. Außerdem im Update: Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr sank, stieg die Zahl der getöteten Radfahrer laut dem Statistischen Bundesamt auf 462. Und sonst so? Mehr Transparenz bei Google-Bewertungen. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Marco Fründt und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Korrespondentendinner: Was über den mutmaßlichen Angreifer in Washington bekannt ist Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim Korrespondentendinner bekannt ist Gesundheitsreform: Was jetzt auf Patienten zukommt Sozialstaat: Kinder sind kein persönliches Pech Karin Prien: »Ich werde keine Kulturkämpferin sein« Verkehrssicherheit: Jeder sechste Verkehrstote war mit dem Rad unterwegs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 27.04.2026Zielscheibe Donald TrumpBeim White House Correspondents’ Dinner in Washington, an dem unter anderem US-Präsident Donald Trump teilnahm, fielen am Samstagabend Schüsse. Kurz nach Beginn des Events stürmte ein bewaffneter 31-jähriger US-Amerikaner einen Kontrollpunkt des Secret Service außerhalb des Festsaals. Ein Sicherheitsmann wurde dabei angeschossen. Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten den Ballsaal, die Gäste suchten Schutz unter den Tischen, Trump und seine Gefolgschaft wurden in Sicherheit gebracht. Zur Gala waren 2.600 Gäste gekommen, aus Politik und den Medien. Keiner der Gäste wurde verletzt. Es ist bereits das dritte Mal in Trumps Amtszeit, dass ihm ein bewaffneter Angreifer bedrohlich nahekommt – wie konnte das passieren? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet die Ereignisse ein. Im westafrikanischen Land Mali ist die Sicherheitslage seit Jahren instabil. An diesem Wochenende wurden verschiedene Kasernen und Militärstützpunkte von bewaffneten Gruppen gemeinsam und koordiniert angegriffen. Laut einem Regierungssprecher wurden 16 Menschen verletzt. Issio Ehrich, der für die ZEIT seit Jahren über die Region schreibt, ordnet ein, wie die Terroristen so stark werden konnten und wie die Gewaltspirale gestoppt werden könnte. Und sonst so? Ein historisches Wochenende für den Marathonsport Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Reaktionen auf Schüsse in Washington: »Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz« Schüsse bei Korrespondentengala: Trump fühlt sich durch Anschläge auf sein Leben »geehrt« Korrespondentendinner des Weißen Hauses: Was über die Schüsse beim Korrespondentendinner bekannt ist Mali: Dschihadisten und Tuareg-Rebellen bekennen sich zu Angriffen in Mali Mali: Malis Armee meldet Angriffe »terroristischer Gruppen« Biennale in Timbuktu: Tanzen gegen den Terror Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.