Seitdem am Samstagmorgen der Krieg gegen den Iran begonnen hat, wachsen
in Deutschland Sorgen vor möglichen Anschlägen. In der Bundesrepublik
leben mehrere Hunderttausend Menschen mit iranischen Wurzeln. Viele
reagierten erleichtert auf den Tod von Ajatollah Ali Chamenei, dem
obersten Führer des Regimes, am Samstag. Innenbehörden in Deutschland
aber rechnen damit, dass sich unter Salafisten und anderen Radikalen der
Hass auf die USA und ihre strategischen Partner verstärkt.
Sicherheitsexperten halten Anschläge für möglich, antisemitische
Anfeindungen und Übergriffe, aber auch Cyberattacken. Wie sehr
radikalisieren die gemeinsamen Angriffe der USA und Israels auf den Iran
die islamistische Szene in Deutschland? Dazu hat Politikredakteur
Christoph Heinemann mit einem Team der ZEIT recherchiert.
Im Bundestag soll am Freitag das sogenannte
Krankenhausreformanpassungsgesetz beschlossen werden. Dabei handelt es
sich um eine Änderung der umstrittenen Krankenhausreform, die der
ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf den Weg
gebracht hatte. Mit der Reform sollten die Kliniken in Deutschland einen
Teil ihres Geldes unabhängig davon erhalten, wie viele Operationen sie
machen. Die Reform dieser Reform verantwortet die jetzige
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Diese beinhaltet, wie
auch die ihres Vorgängers, die Spezialisierung der Kliniken, die
Vorhaltevergütung und die verpflichtenden Qualitätsstandards. Kritiker
befürchten dennoch eine Rückabwicklung der Lauterbachschen
Krankenhausreform. Was ist dran an dieser Befürchtung? Diese und weitere
Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Expertin für Gesundheitspolitik im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Auf Bahnverspätungen wetten – als Teil eines sozialen
Experiments
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Sicherheitslage in Deutschland: Wie Salafisten den Irankrieg für sich
nutzen
Nahostkonflikt: "Ich freue mich", sagt einer leise
Al-Azhari-Institut in Hamburg: Institut des Hasses
Krankenhausreform: Und wieder keine Revolution
Karl Lauterbach: Das könnte jetzt wehtun
Krankenhausreform: Bund und Länder einigen sich auf angepasste
Krankenhausreform
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Folge vom 06.03.2026Steigt jetzt die Terrorgefahr in Deutschland?
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Folge vom 05.03.2026Update: Bye-bye, BürgergeldDer Deutsche Bundestag hat die Reform des Bürgergelds verabschiedet. Somit wird das Bürgergeld durch die neue Grundsicherung ersetzt. Ziel der Reform ist es, den Druck auf Arbeitslose zu erhöhen und mehr Menschen schneller in Arbeit zu bringen. Die Höhe der Leistung bleibt unverändert. Künftig gelten jedoch strengere Mitwirkungspflichten: Empfänger müssen aktiv nach Arbeit suchen und Angebote annehmen. Wer Termine beim Jobcenter ohne wichtigen Grund versäumt oder die Annahme eines Jobs verweigert, muss mit Kürzungen rechnen bis hin zum vollständigen Wegfall der Zahlungen. Was sich mit der Reform konkret ändert, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, ein. Im Nordwesten des Iran leben über neun Millionen Kurden, die überwiegend sunnitisch sind und sich von der schiitischen Mehrheit des Landes unterscheiden. Dabei ist die kurdische Gemeinschaft im Iran in mehrere Gruppen unterteilt, die unterschiedliche politische Ziele verfolgen, darunter Autonomie, Menschenrechte und kulturelle Selbstbestimmung. US-Medien berichten, dass die CIA einigen kurdischen Kräften leichte Waffen zur Verfügung gestellt haben soll, um das iranische Regime zu destabilisieren. Konkrete Informationen über Umfang und Einsatz der Waffen gibt es bislang nicht. Welche Rolle die kurdischen Gruppen im aktuellen Krieg spielen, analysiert ZEIT-Volontär Omid Rezaee im Podcast. Außerdem im Update: Viele Jugendliche fühlen sich beim neuen Wehrdienst laut der Bundesschülerkonferenz übergangen. Bundesweit sind daher Schülerproteste unter dem Motto "Schulstreik gegen Wehrpflicht" angekündigt. Das neue Wehrdienstgesetz, das seit Jahresbeginn gilt, sieht vor, dass alle 18-Jährigen einen Fragebogen zur möglichen Eignung für die Bundeswehr ausfüllen. Nach einem Messerangriff auf einen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin ist der Täter zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der damals 19-jährige syrische Staatsbürger hatte im Februar 2025 einen spanischen Besucher von hinten angegriffen und ihm eine schwere Halsverletzung zugefügt. Das Opfer überlebte nach einer Notoperation. Und sonst so? Warum wir grenzenlos Chips und Popcorn essen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Grundsicherung: Wer Bürgergeld bekommt, muss arbeiten? Das ist nicht falsch Abschaffung des Bürgergelds: Das ändert sich mit der neuen Grundsicherung Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen steigt zum Jahresende erneut Sozialleistungen: Linnemann fordert nach Bürgergeldreform weitere Verschärfungen Jobcenter Mannheim: Wer sich nicht beim Jobcenter meldet, wird zu Hause besucht Bürgergeld: Kürzungen des Bürgergelds betreffen Tausende Kinder Debatte im Bundestag: Geplante Grundsicherung sorgt für Streit im Bundestag Grundsicherung: Verbände fordern Rücknahme geplanter Verschärfungen beim Bürgergeld Was jetzt? / Grundsicherung: Bürgergeld heißt bald Grundsicherung. Was ändert sich? Angriffe auf den Iran: USA und Israel beginnen mit Großangriff gegen den Iran Machtwechsel im Iran: Vier Szenarien für die Zukunft des Iran Kurdische Protestbewegung: Der Schmerz hat sich in einen Aufstand verwandelt Angriff der USA auf den Iran: Dieser Angriff ist ein großes Unrecht Protest gegen Wehrdienst: Jugendliche sehen sich bei Wehrdienst übergangen Wehrdienst: Bundestag beschließt neues Wehrdienstgesetz Boris Pistorius: "Schülern sage ich: Denk daran, wie du hier lebst" Messerangriff am Holocaust-Mahnmal: Angreifer nach Messerattacke am Holocaust-Mahnmal verurteilt Mali: Sie wollen die Scharia Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 05.03.2026Wie Israels Agenten im Iran spioniertenIsraelische Geheimdienste haben das iranische Machtzentrum über Jahre intensiv überwacht. Nach Angaben eines israelischen Geheimdienstmitarbeiters verfügte der Auslandsgeheimdienst Mossad über detaillierte Informationen zu Aufenthaltsorten und Abläufen der iranischen Führung. Sie ermöglichten es Israel, am Samstag innerhalb weniger Stunden den Obersten Führer Ali Chamenei und weitere ranghohe Vertreter des Regimes zu töten. Warum der Mossad nicht früher eingriff – und welche völkerrechtlichen Fragen der Angriff aufwirft –, ordnet Holger Stark ein, stellvertretender Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Die Berliner Hochschulmitarbeiterin Liv Heide verlor ihren Job, nachdem sie vom Verfassungsschutz fälschlich mit einer rechtsextremen Aktivistin verwechselt worden war. Hintergrund ist das Neonazi-Datingportal WhiteDate.net, das nach Recherchen der ZEIT von einer Frau unter dem Pseudonym „Liv Heide“ betrieben wurde. Der Verfassungsschutz ging irrtümlich davon aus, dass beide Frauen identisch seien – und gab diese Einschätzung an die Hochschule weiter, die Liv Heide daraufhin ohne Anhörung kündigte. Erst Monate später räumte der Verfassungsschutz den Fehler ein. Wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte, schildert Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT. Und sonst so? Schmetterling nach Borussia Dortmund benannt Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Gerhard Conrad: "Der Mossad arbeitet strikt ergebnisorientiert" Mossad im Iran: Sie wissen sogar, wer wo schläft Angriff auf den Iran: Mossad soll vor Großangriff Sprengsätze im Iran deponiert haben Iranisches Regime: Wer übernimmt jetzt die Macht im Iran? Ali Chamenei: Nur nicht weichen Ajatollah Ali Chamenei: Darf man sich über einen Tyrannenmord freuen? Verfassungsschutz und AfD: Das war's dann wohl mit dem Verbotsverfahren WhiteDate: Dinkel88 sucht nach Liebe Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 04.03.2026Update: Wie der Chamenei, so der SohnAjatollah Ali Chamenei war das geistliche Oberhaupt der Islamischen Republik Iran. Nachdem er am Samstag bei einem Luftschlag im Zuge des US-israelischen Angriffs in Teheran getötet wurde, gilt derzeit Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei als aussichtsreichster Anwärter für die Nachfolge. Darüber bestimmt formal ein Gremium aus 88 schiitischen Geistlichen, der sogenannte Expertenrat. Nach Berichten der New York Times hat sich der Rat auf Modschtaba Chamenei geeinigt. Wofür steht er und warum gilt er als Favorit für das Amt? Das ordnet der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein. Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel das Industriebeschleunigungsgesetz vorgestellt. Der Gesetzesentwurf sieht vor, europäische Firmen und Lieferanten in bestimmten Bereichen bei öffentlichen Aufträgen oder Förderprogrammen zu bevorzugen. Es geht dabei vor allem um sogenannte grüne Technologien wie Batterien für E-Autos oder Solarzellen sowie um bestimmte Rohstoffe. Laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll das die europäische Industrie gegenüber der Konkurrenz aus den USA und China stärken. Vor allem China subventioniert seine eigene Wirtschaft stark, aber auch in den USA gibt es sogenannte Buy-American-Regeln. Den Gesetzesvorschlag hat Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, genau unter die Lupe genommen. Außerdem im Update: Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat drei Buchgeschäfte vom diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossen. Dem sei eine Prüfung des Verfassungsschutzes vorausgegangen, wie die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtet hat. Die drei Buchhandlungen gehören dem Bericht zufolge dem linken politischen Spektrum an. Raoul Löbbert, Feuilletonredakteur der ZEIT, hat ebenfalls dazu recherchiert. Und sonst so? Die Kunst der Saunadiplomatie Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Tod von Ali Chamenei: So ist die Nachfolge des Ajatollahs im Iran geregelt Regimesturz im Iran: "Der Iran geht jetzt all in" Krieg im Iran: Eine neue Art des Krieges Wettbewerbsfähigkeit: EU will Binnenmarkt stärken Chinesische Konkurrenz: Überholt uns China? Thema: Binnenmarkt Deutscher Buchhandlungspreis: Wolfram Weimer schließt drei linke Buchhandlungen von Preis aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.