Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia
Meloni möchten die Zusammenarbeit ihrer beiden Länder unter anderem in
Fragen der Wirtschaft, Verteidigung und Migration vertiefen. Das haben
die beiden am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom bekannt gegeben.
Merz war im Anschluss an den EU-Gipfel in Brüssel mit zehn
Bundesministern zu den deutsch-italienischen Regierungsberatungen nach
Rom geflogen. Der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold,
hat Kanzler Merz nach Rom begleitet und ordnet im Podcast dessen
persönliches Verhältnis zu Meloni ein.
Am Freitag ist das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende gegangen. Am
Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen umstrittenen
sogenannten Friedensrat gegründet, von dem Kritiker annehmen, dass er
mit diesem Institutionen der Vereinten Nationen zu ersetzen plant. Der
Chefredakteur der ZEIT, Jochen Wegner, hat das Treiben in Davos
beobachtet und nennt es “das seltsamste Weltwirtschaftsforum, das es je
gab”. Zur Dominanz der USA und der Rolle von Techunternehmen sowie der
Bedeutung des Forums für die Menschen in Europa spricht er im Podcast.
Außerdem im Update: Der französische Premierminister Sébastien Lecornu
hat am Freitag zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Was das
für Frankreich bedeutet, erklärt ZEIT-Autorin Annika Joeres.
In Dresden hat am Freitag der Prozess wegen Terrorverdachts gegen die
sogenannten sächsischen Separatisten begonnen. Acht junge Männer aus der
rechtsextremen Szene sind angeklagt. Sie sollen geplant haben, im
Krisenfall mit Waffengewalt Gebiete in Sachsen zu erobern, um dort einen
eigenständigen, an der NS-Ideologie ausgerichteten Staat zu errichten.
Tilmann Steffen, Politikredakteur der ZEIT, hat den Prozessauftakt im
Dresdner Oberlandesgericht begleitet.
Und sonst so? 40-Jähriger in der dritten Runde der Australian Open
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere
Zusammenarbeit bei der Verteidigung
Deutschland und Italien: Merz mit zehn Ministern zu Gesprächen mit
Meloni in Rom eingetroffen
Davos: Es braucht ein ganzes Dorf, um einen US-Präsidenten zu erziehen
Europäische Außenpolitik: Europa hat seine Angst verloren
Davos: Trump zieht Friedensrat-Einladung für Kanadas Premier Carney
zurück
Haushaltsstreit in Frankreich: Französische Regierung übersteht zwei
Misstrauensvoten
Rechtsextremismus: Prozess gegen Terrorgruppe Sächsische Separatisten
begonnen
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Folge vom 23.01.2026Update: Rom sehen und weiterarbeiten
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Folge vom 23.01.2026Ein Friedensrat voller Kriegstreiber?Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump gestern die Gründung des sogenannten Friedensrats bekannt gegeben. Das Gremium war ursprünglich für den Gazakrieg vorgesehen, soll nach Trumps Vorstellungen nun aber weltweit Konflikte lösen. Rund 60 Nationen wurden dafür eingeladen. Zugesagt haben unter anderem autoritäre Machthaber wie Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko. Aus Europa beteiligen sich bis jetzt nur Bulgarien und Ungarn. Was von dem Friedensrat tatsächlich zu erwarten ist, ordnet ZEIT-Politikreporter Christian Vooren im Podcast ein. Die Proteste im Iran sind in der vergangenen Woche nach dem brutalen Vorgehen der Regierungskräfte zum Erliegen gekommen. Eine Kontaktperson der ZEIT berichtete von Scharfschützen, Straßenschlachten und ausgebrannten Geschäften. Zudem wurde das Internet nahezu vollständig abgeschaltet, weshalb nur wenige Informationen nach außen dringen. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency wurden bei den Protesten 4.560 Menschen getötet – die meisten davon Demonstranten. Andere Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Toten aus. Omid Rezaee schreibt für DIE ZEIT und versucht trotz der Abschottung des Landes, mit Menschen im Iran in Kontakt zu bleiben. Er berichtet bei "Was jetzt?" wie die Stimmung im Land aktuell ist und ob das Internet wieder angeschaltet wird. Und sonst so? Lüften geht viral auf TikTok. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Geplanter Friedensrat: Donald Trumps Schurken-UN Nahost: Das sind die Mitglieder des "Friedensrats" für Gaza US-Präsident: Donald Trump will Gaza-Friedensrat weltweite Zuständigkeit geben Proteste im Iran: Gegen die Unschärfe Proteste im Iran: Iranisches Staatsfernsehen meldet mehr als 3.000 Tote nach Protesten Sanktionen gegen Iran: "Wir nennen das den Wagenburg-Effekt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 22.01.2026Update: "Trump kriegt Grönland nicht"Im Konflikt um Grönland hat US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos seine zuvor angekündigten Militär- und Zolldrohungen vorerst zurückgenommen. Die Einigung wurde zwischen Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte erzielt. Nach Angaben aus Nato-Kreisen soll ein Abkommen die Zusammenarbeit zur Sicherung der Arktis stärken. Zu den diskutierten Punkten gehört demnach der Verzicht der USA auf angekündigte Zölle gegen acht europäische Länder. Im Gegenzug soll das bestehende Stationierungsabkommen für US-Truppen in Grönland aus dem Jahr 1951 überprüft werden. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen war nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche konkreten Folgen das Abkommen für die Souveränität Dänemarks und den Status Grönlands hat. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Grönland-Einigung begrüßt und dabei entsprechende Äußerungen von US-Präsident Donald Trump hervorgehoben. Den Schwerpunkt seiner Rede legte der Bundeskanzler jedoch auf einen Appell zur engeren Zusammenarbeit in Wirtschaft und Sicherheit. Die Welt sei in eine neue Phase der Großmachtpolitik eingetreten, die auf Stärke und im Zweifel auch auf Gewalt beruhe. Gerichtet war das vor allem an Russland und China. Kritik richtete Merz aber auch an die USA: Drohungen, europäisches Territorium mit Gewalt zu erwerben, seien inakzeptabel, neue Zölle würden die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen untergraben. Europas Antwort darauf werde geschlossen, ruhig, angemessen und zugleich bestimmt ausfallen. Gleichzeitig warnte Merz davor, die transatlantische Partnerschaft vorschnell aufzugeben. Wie die Rede des Bundeskanzlers in Davos aufgenommen wurde, analysiert Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Davos eine Rede gehalten; außerdem hat er sich mit US-Präsident Donald Trump getroffen. Währenddessen führte der US-Sondergesandte Steve Witkoff Gespräche mit russischen Vertretern. Und sonst so? Matt Damon kritisiert Netflix-Strategie Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Grönland: Was, wenn die Vernunft nicht siegt? Außenpolitik von Trump: "Europa müsste dem Mobber Trump endlich die Stirn bieten" Liveblog: Weltwirtschaftsforum 2026: Treffen von Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj hat begonnen Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und weitere EU-Länder an OK, America? / Grönland-Konflikt: Trumps Grönland-Hickhack Grönland: USA soll in Grönland-Abkommen Mitbestimmungsrecht eingeräumt werden Grönlandkonflikt: Der Feind im Bündnis Friedrich Merz: Schluss mit kuschelig Friedrich Merz: Operation Besänftigung Livestream: Friedrich Merz in Davos: Jetzt live: Friedrich Merz' Rede in Davos Davos: Friedrich Merz warnt vor Ära der Großmachtpolitik Grönland: Europa warnt USA mit deutlichen Worten vor Annexion Grönlands Lars Klingbeil: Lars Klingbeil sieht transatlantische Partnerschaft "in der Auflösung" Lage in der Ukraine: Selenskyjs politische Rochade Livestream: Wolodymyr Selenskyj: Jetzt live: Wolodymyr Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum Ukrainekrieg: 1.418 Tage Krieg, aber kaum Erfolge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 22.01.2026Doch keine ZölleLange gab sich US-Präsident Donald Trump wenig kompromissbereit. Er will, dass Grönland den USA gehört. Für Europa kam das nicht infrage, und so drohte der US-Präsident zuletzt mit Zöllen von bis zu 25 Prozent, um die Europäer unter Druck zu setzen. Am späten Mittwochabend gab es nun aber offenbar eine Einigung beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT, fasst zusammen, was darüber bisher bekannt ist. Wegen der ausgefallenen Stromversorgung verlassen Tausende Menschen die ukrainische Hauptstadt Kyjiw. Mitten im Winter sind aktuell mehrere Regionen und weite Teile der Hauptstadt ohne Strom. Bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius fehlen vielen Menschen Strom, Wasser und Heizung. Der Bürgermeister Kyjiws, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern geraten, die Stadt zu verlassen, zum Dienstag sind bereits 600.000 Einwohnerinnen und Einwohner seinem Rat gefolgt. Russland bombardiert mit Raketen, Drohnen und Bomben bereits länger die ukrainische Energieinfrastruktur. In den vergangenen Wochen haben sich die Angriffe jedoch intensiviert. Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin der ZEIT, berichtet vom Leben in der verdunkelten Hauptstadt und von der Flucht, auf die sich viele Menschen nun begeben. Und sonst so? Alex Honnold klettert ohne Sicherung auf das Hochhaus Taipei 101. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kyjiw: Bitterkalte Kriegstage in Kyjiw Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben" TikTok-Deal: Ein TikTok-Deal – jetzt aber wirklich? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.