Donald Trumps Rede auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos steht für Europa
ganz im Zeichen Grönlands. Trump hat einerseits oberflächlich Entwarnung
gegeben: "Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt
anwenden." Andererseits hat er ausdrücklich seinen Anspruch auf Grönland
unterstrichen. Nur die USA könnten "dieses riesige, gewaltige Land,
dieses riesige Stück Eis schützen". Wie ist Trumps Rede in Davos
einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer
Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean
Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. Wie ist Trumps Rede in
Davos einzuschätzen? Und hat er seine Drohungen gegen die Unterstützer
Grönlands wiederholt? Diese und weitere Fragen beantwortet Uwe Jean
Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT.
Das Europäische Parlament hat den Start des Freihandelsabkommens
Mercosur verzögert. Die Abgeordneten sprachen sich mit einer Mehrheit
für eine Prüfung der Rechtmäßigkeit des Abkommens durch den Gerichtshof
der Europäischen Union aus. Das Abkommen über niedrigere
Handelsbarrieren zwischen der EU und verschiedenen südamerikanischen
Ländern wird bereits seit 25 Jahren verhandelt. Wie fatal die
Verzögerung ist und was das Abkommen der EU überhaupt bringt, weiß
Ulrich Ladurner, Korrespondent der ZEIT in Brüssel.
Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer
der sogenannten Separatistengebiete Donezk und Luhansk festnehmen
lassen. Sie sollen seit 2016 hohe Posten in einem Verein gehabt haben,
der den Transport von Drohnen in die Region organisiert haben soll. Die
„Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ wurden 2016 mit Waffengewalt aus
der Ostukraine gelöst, inzwischen hat Russland sich die Provinzen
einverleibt.
In Berlin hat die Bundesanwaltschaft zudem eine mutmaßliche Spionin
Russlands festnehmen lassen. Die Deutsch-Ukrainerin soll unter anderem
Informationen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine für einen russischen
Geheimdienst beschafft haben.
Und sonst so? Macrons Sonnenbrille in Davos wird zum Hype.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Donald Trump in Davos: Maga ist schon da
Grönland: Europa braucht eine Dual-Use-Strategie gegen Trump
Mercosur-Abkommen: Was das Mercosur-Abkommen bringt
AfD-Spionageverdacht: Unterwegs im Auftrag fremder Mächte
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Folge vom 21.01.2026Update: Wieso Donald Trump nicht auf "ein Stück Eis" verzichten will
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Folge vom 21.01.2026Mikroplastik: Sind die Ängste übertrieben?Immer wieder haben Studien in den letzten Jahren die Existenz von Mikroplastik im menschlichen Körper festgestellt und auf mögliche Gesundheitsrisiken hingewiesen. Doch zuletzt meldeten sich nun kritische Stimmen aus der Forschung in einem Brief zu Wort. Sie zweifeln an den Befunden und kritisieren methodische Fehler. Was lässt sich nun zuverlässig über die Wirkung von Mikroplastik im menschlichen Körper sagen? Das erklärt Linda Fischer, Redakteurin im Wissensressort der ZEIT. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird am heutigen Mittwoch US-Präsident Donald Trump erwartet. Doch auch abseits seines eigenen Besuchs prägen Trump und sein Umfeld die Konferenz – und das schon vor seinem Auftritt. Marlies Uken aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT ist vor Ort und berichtet im Podcast von der US-Dominanz in den Alpen – und welche einst prägenden Themen gänzlich aus Davos verschwunden sind. Und sonst so? Was wir am Weltknuddeltag von Kuh Veronika lernen können. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kunststoffe: Die Mikroplastik-Panik Børge Brende: Die Welt schaut nach Davos – aber eigentlich auf Donald Trump Liveblog: USA und Grönland Donald Trump in Davos: Maga ist schon da Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 20.01.2026Update: Bei Anruf krank – drücken die Deutschen sich vor der Arbeit?Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Regeln bei der telefonischen Krankschreibung überprüfen. Die Koalition habe sich darauf verständigt, Missbrauch auszuschließen, sagte sie dem Tagesspiegel. Sie folgt damit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der in den vergangenen Tagen wiederholt angeblichen Missbrauch angeprangert hatte. Angesichts von durchschnittlich 14,5 Krankheitstagen pro Person fragte Merz auf einer Wahlkampfveranstaltung: "Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?" An dem hohen Krankenstand sei auch die telefonische Krankschreibung schuld. Sind die Deutschen einfach faul oder tatsächlich öfter krank? Diese und weitere Fragen beantwortet Hanna Grabbe aus dem Wissensressort der ZEIT. In Syrien kämpft weiterhin die syrische Armee gegen die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF). Die Armee soll die SDF trotz Gesprächen über einen möglichen Waffenstillstand aus Gebieten vertrieben haben. Am Dienstag zogen sich die SDF-Milizen wegen der Kämpfe sogar aus einem der berüchtigtsten Gefangenenlager Syriens zurück: dem Lager Al-Hol. Dort sitzen Tausende Angehörige von IS-Kämpfern in Gefangenschaft, vor allem Frauen, Kinder und Jugendliche. Wieso die syrische Armee gegen die SDF vorgeht und was das über den Gesamtzustand Syriens aussagt, erklärt Anna-Theresa Bachmann. Sie berichtet für die ZEIT aus Damaskus. In der Ukraine herrscht der härteste Winter seit dem Angriff Russlands. Nach erneutem Beschuss in der vergangenen Nacht durch Russland sind in der Hauptstadt Kyjiw 335.000 Haushalte bei minus 14 Grad Celsius ohne Strom. Die Bundeswehr ist erstmals seit Jahren deutlich gewachsen. Zum Jahreswechsel 2025/26 waren 184.000 Männer und Frauen im Dienst. Um die Nato-Ziele zu erreichen, braucht die Bundeswehr bis Mitte der 2030er-Jahre 260.000 Soldaten sowie 200.000 Reservistinnen und Reservisten. Und sonst so? Wenn das Koks per Postkarte kommen soll – und abgefangen wird. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krankenstand: Der Kollege ist schon wieder krank? Das gibt's doch nicht Hausärztin: "Inzwischen existiert ein komisches Verständnis davon, krank zu sein" Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben" Syrien: Nicht jeder kleine Spitzel wird belangt werden Boris Pistorius: Und jetzt auch noch Grönland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 20.01.2026Warum sich Russland und China über den Streit um Grönland freuenUS-Präsident Donald Trump hat in einem Brief an den norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Støre den Anspruch Dänemarks auf Grönland infrage gestellt. Das Schreiben liegt der Nachrichtenagentur Reuters und weiteren Medien vor, Trump behauptet darin, es gebe keinerlei schriftliche Belege für Dänemarks Besitzanspruch. Er hatte am Samstag angekündigt, ab Februar neue Zölle zu erheben, unter anderem gegen Deutschland. Gelten sollen die Strafzölle so lange, bis die betroffenen Staaten einem Verkauf Grönlands an die USA zustimmen. Im Juni solle der Zollsatz auf 25 Prozent steigen. Deutschland und weitere europäische Staaten hatten mit Protest auf die Drohung reagiert und Widerstand angekündigt. Doch wie blicken China und Russland auf den Streit um Grönland? Das ordnen der Redakteur für internationale Politik, Steffen Richter, und der Russlandexperte der ZEIT, Maxim Kireev, ein. Im Sudan leiden mehr als 21 Millionen Menschen unter akutem Hunger. Die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen warnt, dass ihre Lebensmittelvorräte bis Ende März aufgebraucht sind. Begonnen hat der Bürgerkrieg im Sudan vor knapp drei Jahren. In dem ostafrikanischen Land kämpft die reguläre Armee gegen die RSF-Miliz, das steht für Rapid Support Forces. Über die Lage in Darfur und im Nachbarland Tschad, wo viele sudanesische Geflüchtete in Lagern leben, berichtet Jan Friedrich-Rust. Er ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger und war im November und Dezember des vergangenen Jahres in der Region Zentral-Darfur und im Tschad unterwegs. Und sonst so? Seit 97 Jahren auf der Piste: Österreichs ältester Skifahrer Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Drohungen der USA: Donald Trump zweifelt Dänemarks Anspruch auf Grönland an Konflikt um Grönland: Es reicht! Thomas Röwekamp: "America first bedeutet nicht, dass die Nato am Ende ist" Bürgerkrieg: UN melden weitreichendes Leid der Zivilisten im Sudan Krieg im Sudan: Drei von mehr als 21 Millionen Sudan: Bürgerkrieg im Sudan Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.