Asahi gibt ihren Bürojob auf und zieht mit ihrem Mann aufs Land. Ausgerechnet ins Nebenhaus ihrer Schwiegereltern. Die 30-jährige Hausfrau langweilt sich durch die sommerlich heißen Tage. Eines Tages aber taucht ein schwarzes Tier auf, und Asahi fällt in ein Loch. Mit „Das Loch“ hat die Japanerin Hiroko Oyamada einen flirrende Sommergeschichte geschrieben, die fasziniert, aber ein wenig mehr Dramaturgie hätte vertragen können.
Eine Rezension von Katharina Borchardt
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 16.06.2024Hiroko Oyamada – Das Loch
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Folge vom 16.06.2024Paula Irmschler – Alles immer wegen damals„Meine Figuren sind keine Stellvertreterinnen für ihre Biographie“ Paula Irmschler über ihren Roman „Alles immer wegen damals“
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Folge vom 16.06.2024Annie Ernaux – Eine LeidenschaftEin Skandal war dieser Roman von Annie Ernaux: Sie erzählt in „Eine Leidenschaft“ von einer intensiven, schmerzhaften Affäre, die die ihr ganzes Dasein bestimmt. In Frankreich erschien das Buch 1991 und wurde heiß diskutiert. 2020 wurde der Roman unter gleichem Titel auch verfilmt. Jetzt erscheint „Eine Leidenschaft“ auf Deutsch. Eine Rezension von Susanne von Schenck
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Folge vom 13.06.2024Tara Zahra – Gegen die Welt: Nationalismus und Abschottung in der ZwischenkriegszeitZwischenkriegszeit reloaded: Die US-Historikerin Tara Zahra führt durch ein Vierteljahrhundert weltweiter Abschottungspolitik. Eine meisterhafte Erzählung mit frappierenden Parallelen zum Heute. Rezension von Roman Kaiser-Mühlecker