Alleinsam – dieses Wort hat Anja Rützel erfunden, um ihren Balanceakt zu beschreiben zwischen wohligem Alleinsein und Vereinsamung.
Kultur & Gesellschaft
SWR2 am Samstagnachmittag Folgen
Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
Folgen von SWR2 am Samstagnachmittag
98 Folgen
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Folge vom 22.11.2025Menschen, Tiere, Serienhelden - Autorin Anja Rützel über das rechte Maß an Nähe und Distanz
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Folge vom 22.11.2025Nähe und Ferne - Gedanken und Gedichte zur LiebeLiebe - das ist ein sehr großes Wort für die Lyrikerin Thea Caillieux, fast zu groß und auch zu schwer für ein Gedicht.
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Folge vom 18.11.2025Auf der Suche nach verlorenen Schätzen und der Vergangenheit: Ken Aïcha Sy stellt in Stuttgart ausIn europäischen Museen schlummern unerforschte Geheimnisse. Die senegalesische Kuratorin Ken Aïcha Sy forschte hier nach ihrer eigenen Vergangenheit und die der senegalesischen Kunstgeschichte. Die Ausstellung „Survival Kit. Monochromie der Négritude oder die Einführung in den Modernismus“ erzählt die spannende Geschichte der modernen Kunst ihrer Heimat.
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Folge vom 15.11.2025„Ich will Wirklichkeit“ – Briefe der jungen Anna SeghersJean Radvanyi, der Enkel der Schriftstellerin Anna Seghers und ihr Nachlassverwalter, staunte nicht schlecht, als er in einer Schachtel bislang unbekannte Briefe seiner Großmutter entdeckte. Briefe, die sie an ihren späteren Ehemann Laszlo Radványi zwischen 1921 und 1925 geschrieben hatte. Diese Briefe sind nun im Aufbau Verlag erschienen und geben einen Einblick in das Leben der angehenden Autorin, die zu der Zeit noch ihren Geburtsnamen Netty Reiling trug. Sie erzählen von ihren Studienjahren, der Familie und natürlich von ihrer Beziehung zu dem Mann, der ein Leben lang treu an ihrer Seite stehen sollte. Anna Seghers wurde 1900 als Kind jüdischer Eltern in Mainz geboren und floh 1941 nach Mexiko. Noch heute gilt sie als wichtige Stimme der deutschen Exilliteratur. Ihr Roman „Das siebte Kreuz“ brachte ihr internationale Bekanntheit ein und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. 1947 kehrte sie nach Deutschland zurück, lebte schließlich in der damaligen DDR und war dort bis 1978 Präsidentin des Schriftstellerverbandes.